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Staatssekretär Karl-Josef Laumann besucht Haus Simeon

Auf Einladung von Dr. Peter Eckhardt, Vorstand der Stiftung St. Josef, besuchte der Staatssekretär und Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigter für Pflege, Karl-Josef Laumann, das Haus Simeon.

Im Rahmen einer Besichtigung informierte er sich über das Haus Simeon mit seinem Angebot an Dauer,- Kurzzeit-, Tages- und Nachtpflege sowie das Betreute Wohnen und das seniorengerechte Wohnen in den Stadtvillen auf dem Biederlackgelände. Dabei nahm er sich die Zeit für Gespräche mit Bewohnerinnen im Haus.

Im anschließenden Fachgespräch mit Vertretern der CDU Emsdetten, an der Spitze mit Bürgermeister Georg Moenikes, und mit Vertretern der Stiftung St. Josef lobte Laumann das differenzierte und wohnortnahe Angebot der Stiftung in Emsdetten.

Staatssekretär Karl-Josef Laumann besucht Haus Simeon
Staatssekretär Karl-Josef Laumann besucht Haus Simeon

„Emsdetten ist in puncto Pflege sehr gut aufgestellt.“ lobte Laumann.
Markus Wixmerten, Geschäftsführer der Stiftung St. Josef, wies darauf hin, daß die Nachwuchsgewinnung in der Pflege eine Zukunftsaufgabe ist. Die Stiftung bildet seit Jahren Altenpfleger aus und investiert in die Weiterbildung der Mitarbeiter. Im bundesweiten Vergleich sind die nordrhein-westfälischen Pflegeeinrichtungen personell am besten ausgestattet. „Hier wird nach Tarif gezahlt und ein guter Personalschlüssel mit den Kassen vereinbart.“ so Laumann.

Zum Schluss berichtete er als Pflegebeauftragter aus erster Hand über die Pläne der Bundesregierung. Zum nächsten Jahr sollen die Pflegeleistungen dynamisiert werden, mehr Betreuungskräfte eingestellt werden und eine weitere Stärkung der Tagespflege erfolgen. „Die Tagespflege ist eine gute Möglichkeit, möglichst lange zu Hause bleiben zu können.“ so Dirk Terhorst, Haus- und Pflegedienstleitung des Hauses Simeon. Und danach soll dann auch der Pflegebedürftigkeitsbegriff geändert werden.

Matthias Cieslak, Fraktionsvorsitzender der CDU Emsdetten, dankte allen Beteiligten für die offene und engagierte Diskussion und wünschte Karl-Josef Laumann gutes Gelingen bei der Umsetzung seiner Vorhaben.

CDU: „Weiter Wettbewerb auszuschalten – dafür geben wir uns nicht her“

Für „realistische Ziele“ bei der Diskussion über belebende Einzelhandelskonzepte und Sortimente/„Nicht mit Experimenten starten“

EMSDETTEN. Für Einzelhandel in „Pastors Garten“, um die Emsstraße zu beleben, setzt die CDU auf „realistische Ziele“. Eine Vorabfestlegung gegen bestimmte Sortimente und Anbieter stelle dabei für sie keinen ergebnisoffenen Dialog dar, so die CDU in einer Presseerklärung.

Weiter schreibt sie: „Wir halten es für realistisch, dass ein Lebensmittelvollsortimenter an dieser Stelle der Innenstadt eine permanente, tägliche Frequenz bringen kann – und stützen uns dabei ganz handfest und nüchtern auf ähnliche Konzepte, die in anderen Städten bereits funktionieren und auch von Emsdettenern angefahren werden.“

Mit der Festlegung der katholischen Kirche als Grundstücksbesitzerin, das alte Pastorat zu erhalten und nur einen Teil des übrigens Grundstücks von“ Pastors Garten“ an einen Investor verkaufen zu wollen, sei schon viel erreicht. „3000 von 12.000 Quadratmetern für Einzelhandel, dazu dringend benötigte Parkplätze und Erhalt des Grüncharakters dieser Fläche: Das halten
wir für einen guten Kompromiss“, erklärt Ratskandidat Daniel Hellwig.

Ob das Sortiment woanders in der Stadt ähnlich oder gleich sei: Das habe bei den jetzigen Gegnern, wenn es beispielsweise um Schuhe und Optiker geht, bisher niemanden interessiert, heißt es ebenso in der Presseerklärung der CDU. „Im Gegenteil“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Matthias Cieslak: „Und jetzt soll plötzlich politisch bestimmt werden, wo und wo nicht es für die
Emsdettener gut ist, einzukaufen. Da machen wir als CDU nicht mit. Wir geben uns nicht dafür her, weiter Wettbewerb auszuschalten.“

Die CDU wolle nicht mit Einzelhandelsexperimenten starten, sondern erst mit erprobten Handelskonzepten mehr Kundenfrequenz schaffen. „Für Versuche wie beispielsweise
kleinräumige Hüttenläden werden sich bei uns in Emsdetten keine Investoren zur Verfügung stellen. Andernorts sind positive Stadtentwicklungen immer durch große, zusammenhängende
Verkaufsflächen gekennzeichnet“, sagt Ratskandidat und Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Umwelt, Josef Berkemeyer.

„Wir wollen, dass auch ein Lebensmittelvollsortimenter seine Ideen, Konzepte und Pläne für die Innenstadt vorlegen darf“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Günter Nottbeck die Positionierung der CDU: „Wir hören uns alle konkreten Investorenkonzepte für Emsstraße und Pastors Garten an, die sich in unseren städtebaulichen und Grünflächen erhaltenden Vorgaben
bewegen. Erst dann werden wir entscheiden – vorher weder gegen noch für etwas.“

CDU setzt sich für Beruhigung an den Emsdettener Schulen ein

„Nicht mit dem Kopf durch die Wand“/Für Sinninger Schule eine „faire Chance“/Keine teure OGS-Verlagerung

Die CDU will, dass die vorhandenen Schulen in Emsdetten endlich ruhig arbeiten dürfen – und „geht deshalb für weitere Veränderungen nicht mit dem Kopf durch die Wand“, wie sie jetzt in einer Presseerklärung schreibt.

Karin Raffelsiefer, selbst Lehrerin und schulpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion: „Bei den Grundschulen besteht in der aktuellen Situation kein Zwang zur Änderung. Im Sekundarbereich fordern wir weiterhin eine Gesamtschule, die aber zunächst aus rechtlichen Gründen nicht zu realisieren ist: Das, und nichts anderes, ist der Stand der Dinge.“

Benno Bos, Kommunalpolitikneuling und Ratskandidat der CDU unter anderem für Sinningen sowie Mitbegründer von „Sinningen verbindet“ wird noch deutlicher. „Jetzt zur Wahl, ohne konkreten Handlungsgrund, die Schulen mit den zahlenmäßig kleinsten Elternlobbies in Frage zu stellen, um denen mit den größeren zu gefallen, ist ein Unding“, sagt er. Für „seine Sinninger“ fordert er eine „faire Chance“, über den „Runden Tisch“ eigene Zukunftskonzepte für den Ortsteil entwickeln zu dürfen – „indem Grundschule und Kindergarten vor Ort so lange wie nur irgend möglich bleiben“. Bos: „Wir brauchen hier nicht das Schulgebäude für irgendwelche anderen Zwecke, wir brauchen mehr als andere den Grundschulbetrieb, um junge Familien für diesen Ortsteil überhaupt zu interessieren.“

Vollends Unterstützung auf diesem politischen Weg gibt dabei CDU-Fraktionsvorsitzender Matthias Cieslak: „Wir sind schließlich auch nicht die, die 100 Plätze für die Offene Ganztagsgrundschule an der Paul-Gerhardt-Schule abreißen wollen, um sie ein paar hundert Meter Luftlinie weiter mit Millionenaufwand an der Schulstraße wieder neu zu bauen.“ Die OGS-Räume an der Wilhelmstraße seien noch keine zehn Jahre alt. „Wer sie einstampft, bekommt einen Platz im Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler“, so Cieslak.

CDU Boulevard – Wirtschaftsabitur am Berufskolleg in Emsdetten

Auf Einladung des CDU-Vorsitzenden Norbert Wessling stellten die
Wirtschaftsschulen des Kreises Steinfurt beim letzten CDU Boulevard der Emsdettener CDU Ihren Bildungsgang „Wirtschaftsgymnasium“ vor.

Hintergrund ist, dass die Wirtschaftsschulen am Standort Emsdetten ab dem Sommer 2015 mit einer Klasse des Wirtschaftsgymnasiums beginnen wollen.

Schülern aus dem Raum Emsdetten/Greven soll so die Chance zum Vollabitur mit dem Schwerpunkt Wirtschaft in Emsdetten ermöglicht werden. Der stellv. Schulleiter Alfons Günnigmann machte deutlich, dass die Wirtschaftsschulen sowohl personell wie auch räumlich dieses Angebot leisten können. CDU Boulevard – Wirtschaftsabitur am Berufskolleg in Emsdetten weiterlesen

CDU: „Wer verspricht, soll gefälligst auch liefern können“

Sieben übergeordnete Themenbereiche im aktuellen Wahlprogramm / Auf „realistische Ziele“ geachtet

EMSDETTEN. Wer die aktuelle Wahlwerbung und Wahlkampfauftritte der Emsdettener CDU sieht, wundert sich womöglich: Die Leitfarben sind vielfältiger und neu, vieles ist anders als in der Vergangenheit. „Zusätzlich mit `Wir leben Emsdetten´ wollen wir so unser Lebens- und Wir-Gefühl transportieren, das unser politisches Handeln doch stark prägt. Das passt punktgenau zu Emsdetten und zu unserem Team der 19 Wahlkreiskandidatinnen und -kandidaten“, betonte CDU-Fraktionsvorsitzender Matthias Cieslak bei der Präsentation des Wahlprogramms zur Kommunalwahl. Deshalb stehe auch mehr denn je der „Mannschaftsgeist“ im Vordergrund: „Das verstehen wir unter frischem Wind.“ Um im Scherz hinzuzufügen: „Das, was wir früher gemacht haben, verkaufen andere jetzt tatsächlich als `frisches Blut`.“
Sieben übergeordnete Themenfelder umfasst das Wahlprogramm der CDU in Emsdetten: „Das Wir-Gefühl leben – Verbindendes stärken“, „Sportstadt Emsdetten – in den Zieleinlauf bringen“, „Einkaufsstadt der kurzen Wege – jetzt besser handeln“, „Unterricht vor Ort – das soll Schule machen“, „Verkehrsentlastung schaffen – Vorfahrt für die Gesundheit der Menschen“, „Wohnen, leben, arbeiten – in Emsdetten bestens möglich“ sowie „Zukunft bauen –
neue Ideen bleiben bei uns Tradition“.

Bei der Abstimmung der Ziele habe die CDU darauf geachtet, wie sie in ihrer Presseerklärung schreibt, dass sie „realistisch“ seien. „Wer verspricht, soll gefälligst auch liefern können“, so Cieslak. „Emsdetten braucht nicht neu erfunden zu werden, denn wir haben eine Menge, auf dem wir aufbauen können: Das, was wir bereits geleistet haben“, fügt Christoph Dehne, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, hinzu: „Wir sind nicht diejenigen, die abwarten, was die anderen machen, um dagegen zu sein – wir gestalten dafür.“

Die „dicken Programm-Bücher“ aus der CDU-Vergangenheit sind Geschichte. Jeder solle die Chance haben, auch zeitlich, das CDU-Wahlprogramm lesen zu können, so die CDU. „Alles, was an Zielen nicht auf ein Din-A4-Blatt passt, sind bloße Absichtserklärungen ohne Hand und Fuß sowie politisches Säbelgerassel“, behauptet der Ortspartei-Vorsitzende, Norbert Wessling.
„Wer uns näher auf den Zahn fühlen will, findet ausführliche Informationen in unserem neuen Internet-Auftritt, spricht im eigenen Wohngebiet unsere Ratskandidatinnen und -kandidaten an, oder kommt zu unseren Info-Ständen“, empfiehlt er. Norbert Wessling selbst kandidiert bei der Kommunalwahl für den Kreistag. Ebenso wie der stellvertretende Bürgermeister Christian Erfling und der amtierende Kreistagsabgeordnete Jost Laumann.

„Unsere Plakate, mit denen wir im übrigen zurückhaltender als früher sind, transportieren auf den Wahltag bezogen die unserer Meinung nach wichtigste politische Botschaft: Am 25. Mai wählen gehen!“, so der dritte stellvertretende Bürgermeister Gerd Schnellhardt als Erfahrenster aus der CDU-Mannschaft: „Das ist die Aufgabe unserer Plakate.“

CDU appelliert: Krankenhaus-Verantwortliche sollen Stadt mit an Verhandlungstisch holen

„Ein deutliches Zeichen für die Emsdettener Interessen muss her“ / „Mit unserem Bürgermeister als beratender Stimme in den weiteren Verhandlungen verliert keiner der Krankenhaus-Verantwortlichen sein Gesicht“

EMSDETTEN. „Den Bürgermeister von Emsdetten mit am Verhandlungstisch, wenn es um die Zukunft des Emsdettener Krankenhauses geht“: Dies fordert die CDU ein, nachdem sie am vergangenen Mittwoch abend in ihrer Fraktionssitzung die jüngsten Entwicklungen rund um die CKT und das hiesige Marienhospital diskutiert hat. „Wir können da als Stadt nicht weiter außen vor bleiben, während die besorgte Bevölkerung, ebenso wie die bangenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses, von der Stadt Emsdetten dringend Unterstützung erwarten“, so die CDU in ihrer Presseerklärung zur Forderung, „endlich die Stadt auf Augenhöhe“ zu beteiligen. Es gelte von den Trägerverantwortlichen zu akzeptieren, dass ein Krankenhaus vor Ort, auch wenn es kein kommunales ist, „eben doch kein Wirtschaftsunternehmen wie jedes anderes“ sei.
Dass selbst der Bürgermeister erst aus der EV erfahre, dass das Emsdettener Krankenhaus deshalb besonders gefährdet sei „weil es offensichtlich besser aufgestellt ist, als die anderen Krankenhäuser im Verbund“: Jeder könne nachvollziehen, dass dies aus Emsdettener Sicht nicht hinnehmbar sei, schreibt die CDU.

„Wir müssen vom Aufsichtsrat der Krankenhaus-Trägerin erwarten, dass sie Emsdettener Interessen stärker vertritt“, betont die CDU: Ein solch deutliches Zeichen könnten die Verantwortlichen der CKT ihren Verhandlungspartnern gegenüber nach Auffassung der CDU-Fraktion dadurch setzen, indem sie den Bürgermeister dieser Stadt direkt an ihre Seite stellen.

„Es geht uns dabei nicht darum, die alte Forderung um einen Sitz des Bürgermeisters im CKT-Aufsichtsrat wieder hervorzukramen“, erklärt Fraktionsvorsitzender Matthias Cieslak: „Mit unserem Bürgermeister als beratender Stimme in den weiteren Verhandlungen verliert keiner der Krankenhaus-Verantwortlichen sein Gesicht. Im Gegenteil: Um was es uns geht, nämlich Emsdetten, bekommt dann ein Gesicht.“