Alle Beiträge von Matthias Cieslak

CDU Boulevard – Wirtschaftsabitur am Berufskolleg in Emsdetten

Auf Einladung des CDU-Vorsitzenden Norbert Wessling stellten die
Wirtschaftsschulen des Kreises Steinfurt beim letzten CDU Boulevard der Emsdettener CDU Ihren Bildungsgang „Wirtschaftsgymnasium“ vor.

Hintergrund ist, dass die Wirtschaftsschulen am Standort Emsdetten ab dem Sommer 2015 mit einer Klasse des Wirtschaftsgymnasiums beginnen wollen.

Schülern aus dem Raum Emsdetten/Greven soll so die Chance zum Vollabitur mit dem Schwerpunkt Wirtschaft in Emsdetten ermöglicht werden. Der stellv. Schulleiter Alfons Günnigmann machte deutlich, dass die Wirtschaftsschulen sowohl personell wie auch räumlich dieses Angebot leisten können. CDU Boulevard – Wirtschaftsabitur am Berufskolleg in Emsdetten weiterlesen

CDU: „Wer verspricht, soll gefälligst auch liefern können“

Sieben übergeordnete Themenbereiche im aktuellen Wahlprogramm / Auf „realistische Ziele“ geachtet

EMSDETTEN. Wer die aktuelle Wahlwerbung und Wahlkampfauftritte der Emsdettener CDU sieht, wundert sich womöglich: Die Leitfarben sind vielfältiger und neu, vieles ist anders als in der Vergangenheit. „Zusätzlich mit `Wir leben Emsdetten´ wollen wir so unser Lebens- und Wir-Gefühl transportieren, das unser politisches Handeln doch stark prägt. Das passt punktgenau zu Emsdetten und zu unserem Team der 19 Wahlkreiskandidatinnen und -kandidaten“, betonte CDU-Fraktionsvorsitzender Matthias Cieslak bei der Präsentation des Wahlprogramms zur Kommunalwahl. Deshalb stehe auch mehr denn je der „Mannschaftsgeist“ im Vordergrund: „Das verstehen wir unter frischem Wind.“ Um im Scherz hinzuzufügen: „Das, was wir früher gemacht haben, verkaufen andere jetzt tatsächlich als `frisches Blut`.“
Sieben übergeordnete Themenfelder umfasst das Wahlprogramm der CDU in Emsdetten: „Das Wir-Gefühl leben – Verbindendes stärken“, „Sportstadt Emsdetten – in den Zieleinlauf bringen“, „Einkaufsstadt der kurzen Wege – jetzt besser handeln“, „Unterricht vor Ort – das soll Schule machen“, „Verkehrsentlastung schaffen – Vorfahrt für die Gesundheit der Menschen“, „Wohnen, leben, arbeiten – in Emsdetten bestens möglich“ sowie „Zukunft bauen –
neue Ideen bleiben bei uns Tradition“.

Bei der Abstimmung der Ziele habe die CDU darauf geachtet, wie sie in ihrer Presseerklärung schreibt, dass sie „realistisch“ seien. „Wer verspricht, soll gefälligst auch liefern können“, so Cieslak. „Emsdetten braucht nicht neu erfunden zu werden, denn wir haben eine Menge, auf dem wir aufbauen können: Das, was wir bereits geleistet haben“, fügt Christoph Dehne, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, hinzu: „Wir sind nicht diejenigen, die abwarten, was die anderen machen, um dagegen zu sein – wir gestalten dafür.“

Die „dicken Programm-Bücher“ aus der CDU-Vergangenheit sind Geschichte. Jeder solle die Chance haben, auch zeitlich, das CDU-Wahlprogramm lesen zu können, so die CDU. „Alles, was an Zielen nicht auf ein Din-A4-Blatt passt, sind bloße Absichtserklärungen ohne Hand und Fuß sowie politisches Säbelgerassel“, behauptet der Ortspartei-Vorsitzende, Norbert Wessling.
„Wer uns näher auf den Zahn fühlen will, findet ausführliche Informationen in unserem neuen Internet-Auftritt, spricht im eigenen Wohngebiet unsere Ratskandidatinnen und -kandidaten an, oder kommt zu unseren Info-Ständen“, empfiehlt er. Norbert Wessling selbst kandidiert bei der Kommunalwahl für den Kreistag. Ebenso wie der stellvertretende Bürgermeister Christian Erfling und der amtierende Kreistagsabgeordnete Jost Laumann.

„Unsere Plakate, mit denen wir im übrigen zurückhaltender als früher sind, transportieren auf den Wahltag bezogen die unserer Meinung nach wichtigste politische Botschaft: Am 25. Mai wählen gehen!“, so der dritte stellvertretende Bürgermeister Gerd Schnellhardt als Erfahrenster aus der CDU-Mannschaft: „Das ist die Aufgabe unserer Plakate.“

CDU appelliert: Krankenhaus-Verantwortliche sollen Stadt mit an Verhandlungstisch holen

„Ein deutliches Zeichen für die Emsdettener Interessen muss her“ / „Mit unserem Bürgermeister als beratender Stimme in den weiteren Verhandlungen verliert keiner der Krankenhaus-Verantwortlichen sein Gesicht“

EMSDETTEN. „Den Bürgermeister von Emsdetten mit am Verhandlungstisch, wenn es um die Zukunft des Emsdettener Krankenhauses geht“: Dies fordert die CDU ein, nachdem sie am vergangenen Mittwoch abend in ihrer Fraktionssitzung die jüngsten Entwicklungen rund um die CKT und das hiesige Marienhospital diskutiert hat. „Wir können da als Stadt nicht weiter außen vor bleiben, während die besorgte Bevölkerung, ebenso wie die bangenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses, von der Stadt Emsdetten dringend Unterstützung erwarten“, so die CDU in ihrer Presseerklärung zur Forderung, „endlich die Stadt auf Augenhöhe“ zu beteiligen. Es gelte von den Trägerverantwortlichen zu akzeptieren, dass ein Krankenhaus vor Ort, auch wenn es kein kommunales ist, „eben doch kein Wirtschaftsunternehmen wie jedes anderes“ sei.
Dass selbst der Bürgermeister erst aus der EV erfahre, dass das Emsdettener Krankenhaus deshalb besonders gefährdet sei „weil es offensichtlich besser aufgestellt ist, als die anderen Krankenhäuser im Verbund“: Jeder könne nachvollziehen, dass dies aus Emsdettener Sicht nicht hinnehmbar sei, schreibt die CDU.

„Wir müssen vom Aufsichtsrat der Krankenhaus-Trägerin erwarten, dass sie Emsdettener Interessen stärker vertritt“, betont die CDU: Ein solch deutliches Zeichen könnten die Verantwortlichen der CKT ihren Verhandlungspartnern gegenüber nach Auffassung der CDU-Fraktion dadurch setzen, indem sie den Bürgermeister dieser Stadt direkt an ihre Seite stellen.

„Es geht uns dabei nicht darum, die alte Forderung um einen Sitz des Bürgermeisters im CKT-Aufsichtsrat wieder hervorzukramen“, erklärt Fraktionsvorsitzender Matthias Cieslak: „Mit unserem Bürgermeister als beratender Stimme in den weiteren Verhandlungen verliert keiner der Krankenhaus-Verantwortlichen sein Gesicht. Im Gegenteil: Um was es uns geht, nämlich Emsdetten, bekommt dann ein Gesicht.“