Entwurf Pastors Garten Stroetmann

CDU-Ratsfraktion positioniert sich geschlossen für Stroetmann-Entwurf mit E-Center

„Deutlich sicht- und wahrnehmbarer Schwerpunkt Einzelhandel ausschlaggebend“

EMSDETTEN. Die CDU-Ratsfraktion spricht sich geschlossen dafür aus, dem Investor Stroetmann mit einem E-Center den Zuschlag für eine Bebauung in „Pastors Garten“ und an der Emsstraße zu geben. Diese Positionierung traf die CDU im Rahmen ihrer Fraktionstagung am vergangenen Wochenende einstimmig. Das heißt, alle 17 CDU-Ratsmitglieder werden gemäß heutigem Sachstand in der Stadtratssitzung am 9. Februar so votieren, ebenso wie die sechs CDU-Vertreter im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Umwelt am 29. Januar.

Ausschlaggebender Grund für diese CDU-Position ist das stets so untermauerte originäre Ziel einer Bebauung dieses Bereiches im Rahmen der Innenstadtaktivierung:

Einen neuen Ankerpunkt mit großflächigem Einzelhandel zu schaffen, insbesondere um die Emsstraße zu beleben. Diesem gesamtinnerstädtischen Ziel folgend, war und ist die CDU bereit, eine Bebauung von „Pastors Garten“ zuzulassen.

Beim Stroetmann-Vorschlag liegt der Schwerpunkt deutlich sicht- und wahrnehmbar auf großflächigem Einzelhandel (Lebensmittelvollsortiment). Dieser fügt sich damit vollends dem gesetzten Ziel.

Neben dem markanten und von der CDU favorisierten Einzelhandelsschwerpunkt sprechen noch weitere Argumente für den Stroetmann-Entwurf:

– Die auf Emsdetten bezogene, attraktive Architektur.

– Die durchdachte Sichtbeziehung zwischen In der Lauge und Emsstraße, die den zukünftigen Einkaufsankerpunkt hervortreten lassen.

– Der zurzeit bestmögliche Zugang von der Emsstraße aus, weil diesem Investor, im Gegensatz zu den weiteren Interessenten, dort bereits Immobilien gehören. Dieser Umstand ermöglicht sowohl eine gesicherte als auch schnelle Realisierbarkeit.

Zusätzlich noch Wohnungen und Büroflächen können in den oberen Etagen möglich sein. Sie sollten aber nicht Schwerpunkt und damit Kern des Konzeptes sein. Denn aus Sicht der CDU stellen sie nicht die dringend benötigten Aktivierungsfaktoren für den Einzelhandel dar. Neuer Wohnraum sowie weitere Büroflächen sind genauso auch an anderer Stelle der Innenstadt zu realisieren, können also nicht entscheidender Faktor zur Erreichung des Aktivierungsziels sein – und damit auch nicht für eine politische Entscheidung.

Investor Stroetmann kann auf ähnliche, bereits verwirklichte Einzelhandelsprojekte verweisen. Auch diese Referenzen sprechen für ihn.

Ihre Entscheidung zum weiteren Einzelhandelsgroßprojekt, an der Schulstraße, will die CDU-Ratsfraktion am kommenden Mittwoch treffen.