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MIT trifft …. Dr. Carsten Linnemann am 18.06.2014

Wann werden endlich die Interessen des Mittelstandes im Bundestag berücksichtigt? Statt Abflachung der Steuertarife hat die großen Koalition jetzt den Weg für die umstrittene Rentenreform freigemacht. Auch in der Arbeitsmarktpolitik der großen Koalition konnte sich der Wirtschaftsflügel der CDU nicht wie gewünscht
durchsetzen.

Die Stimme des Mittelstandes muss lauter werden. Am 18.06.2014 kommt sie nach Emsdetten. Der Bundestagsabgeordnete Dr. Carsten Linnemann ist seit Oktober 2013 Bundesvorsitzender unserer Mittelstandsvereinigung. Mit seiner Enthaltung zum Koalitionsvertrag hat er bereits ein erstes Zeichen gesetzt.

Dr. Carsten Linnemann spricht am 18.06.2014 zum Thema: „Große Koalition – Wirtschaftspolitik adé?“.

Hierzu laden wir Sie herzlich ein:

Ort: Betriebsgelände der Josef Weischer – Modell- und Prototypenbau GmbH & Co. KG
Sternbusch 14, 48282 Emsdetten, Tel: 02572 93290

Zeit: 18. Juni 2014 ab 18:00 Uhr

Einladung der MIT (Mittelstandsvereinigung der CDU)

Emsdetten als LAGA-Stadt: Wir wollen’s versuchen!

Emsdetten als Landesgartenschau-Stadt: Diese Vorstellung begeistert nicht nur uns, wie wir in zahllosen Gesprächen der zurückliegenden Wochen erfahren durften. Wir wollen deshalb nach der Kommunalwahl so schnell wie möglich mit dem politischen Werben um eine Bewerbung Emsdettens loslegen. Ziel dabei: Einen breiten Konsens herstellen und dem Bewerbungsprozess ganz viele Füße geben.

Erstes Ziel für uns als Stadt muss sein, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Schon auf Grundlage dieser Studie erhalten wir Entwicklungspotenziale, um die uns andere Städte beneiden werden. Der Nutzen dieser Entwicklungsideen, ob später mit oder ohne Landesgartenschau, wird höher sein als die Kosten.

In diesem Rahmen sollen unter anderem Gartenbau, Tourismus, Handel, Kleingärtner und Naturschutz gemeinsam an einen Tisch kommen, um mit Gartenschau-Experten außergewöhnliche Ideen zu entwickeln, zu diskutieren und zu bewerten. Wir möchten mit der Bewerbung zur Durchführung einer Landesgartenschau in Emsdetten das bürgerschaftliche Engagement stärken und sehen das als Identifikationsprojekt der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt. Die Landesgartenschau ist eine Lokomotive für die Stadt- und Freiraumentwicklung und kann in unserer Stadt neue Meilensteine legen.

Unser Drängen kommt nicht von ungefähr: Im März 2015 endet die Bewerbungsfrist für die Landesgartenschau in NRW 2020. Eine nächste folgt dann im Jahr 2023. Wir stehen parat: Unsere ganze Mannschaft ist Feuer und Flamme für diese Idee.

Staatssekretär Karl-Josef Laumann besucht Haus Simeon

Auf Einladung von Dr. Peter Eckhardt, Vorstand der Stiftung St. Josef, besuchte der Staatssekretär und Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigter für Pflege, Karl-Josef Laumann, das Haus Simeon.

Im Rahmen einer Besichtigung informierte er sich über das Haus Simeon mit seinem Angebot an Dauer,- Kurzzeit-, Tages- und Nachtpflege sowie das Betreute Wohnen und das seniorengerechte Wohnen in den Stadtvillen auf dem Biederlackgelände. Dabei nahm er sich die Zeit für Gespräche mit Bewohnerinnen im Haus.

Im anschließenden Fachgespräch mit Vertretern der CDU Emsdetten, an der Spitze mit Bürgermeister Georg Moenikes, und mit Vertretern der Stiftung St. Josef lobte Laumann das differenzierte und wohnortnahe Angebot der Stiftung in Emsdetten.

Staatssekretär Karl-Josef Laumann besucht Haus Simeon
Staatssekretär Karl-Josef Laumann besucht Haus Simeon

„Emsdetten ist in puncto Pflege sehr gut aufgestellt.“ lobte Laumann.
Markus Wixmerten, Geschäftsführer der Stiftung St. Josef, wies darauf hin, daß die Nachwuchsgewinnung in der Pflege eine Zukunftsaufgabe ist. Die Stiftung bildet seit Jahren Altenpfleger aus und investiert in die Weiterbildung der Mitarbeiter. Im bundesweiten Vergleich sind die nordrhein-westfälischen Pflegeeinrichtungen personell am besten ausgestattet. „Hier wird nach Tarif gezahlt und ein guter Personalschlüssel mit den Kassen vereinbart.“ so Laumann.

Zum Schluss berichtete er als Pflegebeauftragter aus erster Hand über die Pläne der Bundesregierung. Zum nächsten Jahr sollen die Pflegeleistungen dynamisiert werden, mehr Betreuungskräfte eingestellt werden und eine weitere Stärkung der Tagespflege erfolgen. „Die Tagespflege ist eine gute Möglichkeit, möglichst lange zu Hause bleiben zu können.“ so Dirk Terhorst, Haus- und Pflegedienstleitung des Hauses Simeon. Und danach soll dann auch der Pflegebedürftigkeitsbegriff geändert werden.

Matthias Cieslak, Fraktionsvorsitzender der CDU Emsdetten, dankte allen Beteiligten für die offene und engagierte Diskussion und wünschte Karl-Josef Laumann gutes Gelingen bei der Umsetzung seiner Vorhaben.

CDU: „Weiter Wettbewerb auszuschalten – dafür geben wir uns nicht her“

Für „realistische Ziele“ bei der Diskussion über belebende Einzelhandelskonzepte und Sortimente/„Nicht mit Experimenten starten“

EMSDETTEN. Für Einzelhandel in „Pastors Garten“, um die Emsstraße zu beleben, setzt die CDU auf „realistische Ziele“. Eine Vorabfestlegung gegen bestimmte Sortimente und Anbieter stelle dabei für sie keinen ergebnisoffenen Dialog dar, so die CDU in einer Presseerklärung.

Weiter schreibt sie: „Wir halten es für realistisch, dass ein Lebensmittelvollsortimenter an dieser Stelle der Innenstadt eine permanente, tägliche Frequenz bringen kann – und stützen uns dabei ganz handfest und nüchtern auf ähnliche Konzepte, die in anderen Städten bereits funktionieren und auch von Emsdettenern angefahren werden.“

Mit der Festlegung der katholischen Kirche als Grundstücksbesitzerin, das alte Pastorat zu erhalten und nur einen Teil des übrigens Grundstücks von“ Pastors Garten“ an einen Investor verkaufen zu wollen, sei schon viel erreicht. „3000 von 12.000 Quadratmetern für Einzelhandel, dazu dringend benötigte Parkplätze und Erhalt des Grüncharakters dieser Fläche: Das halten
wir für einen guten Kompromiss“, erklärt Ratskandidat Daniel Hellwig.

Ob das Sortiment woanders in der Stadt ähnlich oder gleich sei: Das habe bei den jetzigen Gegnern, wenn es beispielsweise um Schuhe und Optiker geht, bisher niemanden interessiert, heißt es ebenso in der Presseerklärung der CDU. „Im Gegenteil“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Matthias Cieslak: „Und jetzt soll plötzlich politisch bestimmt werden, wo und wo nicht es für die
Emsdettener gut ist, einzukaufen. Da machen wir als CDU nicht mit. Wir geben uns nicht dafür her, weiter Wettbewerb auszuschalten.“

Die CDU wolle nicht mit Einzelhandelsexperimenten starten, sondern erst mit erprobten Handelskonzepten mehr Kundenfrequenz schaffen. „Für Versuche wie beispielsweise
kleinräumige Hüttenläden werden sich bei uns in Emsdetten keine Investoren zur Verfügung stellen. Andernorts sind positive Stadtentwicklungen immer durch große, zusammenhängende
Verkaufsflächen gekennzeichnet“, sagt Ratskandidat und Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Umwelt, Josef Berkemeyer.

„Wir wollen, dass auch ein Lebensmittelvollsortimenter seine Ideen, Konzepte und Pläne für die Innenstadt vorlegen darf“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Günter Nottbeck die Positionierung der CDU: „Wir hören uns alle konkreten Investorenkonzepte für Emsstraße und Pastors Garten an, die sich in unseren städtebaulichen und Grünflächen erhaltenden Vorgaben
bewegen. Erst dann werden wir entscheiden – vorher weder gegen noch für etwas.“

CDU setzt sich für Beruhigung an den Emsdettener Schulen ein

„Nicht mit dem Kopf durch die Wand“/Für Sinninger Schule eine „faire Chance“/Keine teure OGS-Verlagerung

Die CDU will, dass die vorhandenen Schulen in Emsdetten endlich ruhig arbeiten dürfen – und „geht deshalb für weitere Veränderungen nicht mit dem Kopf durch die Wand“, wie sie jetzt in einer Presseerklärung schreibt.

Karin Raffelsiefer, selbst Lehrerin und schulpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion: „Bei den Grundschulen besteht in der aktuellen Situation kein Zwang zur Änderung. Im Sekundarbereich fordern wir weiterhin eine Gesamtschule, die aber zunächst aus rechtlichen Gründen nicht zu realisieren ist: Das, und nichts anderes, ist der Stand der Dinge.“

Benno Bos, Kommunalpolitikneuling und Ratskandidat der CDU unter anderem für Sinningen sowie Mitbegründer von „Sinningen verbindet“ wird noch deutlicher. „Jetzt zur Wahl, ohne konkreten Handlungsgrund, die Schulen mit den zahlenmäßig kleinsten Elternlobbies in Frage zu stellen, um denen mit den größeren zu gefallen, ist ein Unding“, sagt er. Für „seine Sinninger“ fordert er eine „faire Chance“, über den „Runden Tisch“ eigene Zukunftskonzepte für den Ortsteil entwickeln zu dürfen – „indem Grundschule und Kindergarten vor Ort so lange wie nur irgend möglich bleiben“. Bos: „Wir brauchen hier nicht das Schulgebäude für irgendwelche anderen Zwecke, wir brauchen mehr als andere den Grundschulbetrieb, um junge Familien für diesen Ortsteil überhaupt zu interessieren.“

Vollends Unterstützung auf diesem politischen Weg gibt dabei CDU-Fraktionsvorsitzender Matthias Cieslak: „Wir sind schließlich auch nicht die, die 100 Plätze für die Offene Ganztagsgrundschule an der Paul-Gerhardt-Schule abreißen wollen, um sie ein paar hundert Meter Luftlinie weiter mit Millionenaufwand an der Schulstraße wieder neu zu bauen.“ Die OGS-Räume an der Wilhelmstraße seien noch keine zehn Jahre alt. „Wer sie einstampft, bekommt einen Platz im Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler“, so Cieslak.

CDU Boulevard – Wirtschaftsabitur am Berufskolleg in Emsdetten

Auf Einladung des CDU-Vorsitzenden Norbert Wessling stellten die
Wirtschaftsschulen des Kreises Steinfurt beim letzten CDU Boulevard der Emsdettener CDU Ihren Bildungsgang „Wirtschaftsgymnasium“ vor.

Hintergrund ist, dass die Wirtschaftsschulen am Standort Emsdetten ab dem Sommer 2015 mit einer Klasse des Wirtschaftsgymnasiums beginnen wollen.

Schülern aus dem Raum Emsdetten/Greven soll so die Chance zum Vollabitur mit dem Schwerpunkt Wirtschaft in Emsdetten ermöglicht werden. Der stellv. Schulleiter Alfons Günnigmann machte deutlich, dass die Wirtschaftsschulen sowohl personell wie auch räumlich dieses Angebot leisten können. CDU Boulevard – Wirtschaftsabitur am Berufskolleg in Emsdetten weiterlesen

CDU: „Wer verspricht, soll gefälligst auch liefern können“

Sieben übergeordnete Themenbereiche im aktuellen Wahlprogramm / Auf „realistische Ziele“ geachtet

EMSDETTEN. Wer die aktuelle Wahlwerbung und Wahlkampfauftritte der Emsdettener CDU sieht, wundert sich womöglich: Die Leitfarben sind vielfältiger und neu, vieles ist anders als in der Vergangenheit. „Zusätzlich mit `Wir leben Emsdetten´ wollen wir so unser Lebens- und Wir-Gefühl transportieren, das unser politisches Handeln doch stark prägt. Das passt punktgenau zu Emsdetten und zu unserem Team der 19 Wahlkreiskandidatinnen und -kandidaten“, betonte CDU-Fraktionsvorsitzender Matthias Cieslak bei der Präsentation des Wahlprogramms zur Kommunalwahl. Deshalb stehe auch mehr denn je der „Mannschaftsgeist“ im Vordergrund: „Das verstehen wir unter frischem Wind.“ Um im Scherz hinzuzufügen: „Das, was wir früher gemacht haben, verkaufen andere jetzt tatsächlich als `frisches Blut`.“
Sieben übergeordnete Themenfelder umfasst das Wahlprogramm der CDU in Emsdetten: „Das Wir-Gefühl leben – Verbindendes stärken“, „Sportstadt Emsdetten – in den Zieleinlauf bringen“, „Einkaufsstadt der kurzen Wege – jetzt besser handeln“, „Unterricht vor Ort – das soll Schule machen“, „Verkehrsentlastung schaffen – Vorfahrt für die Gesundheit der Menschen“, „Wohnen, leben, arbeiten – in Emsdetten bestens möglich“ sowie „Zukunft bauen –
neue Ideen bleiben bei uns Tradition“.

Bei der Abstimmung der Ziele habe die CDU darauf geachtet, wie sie in ihrer Presseerklärung schreibt, dass sie „realistisch“ seien. „Wer verspricht, soll gefälligst auch liefern können“, so Cieslak. „Emsdetten braucht nicht neu erfunden zu werden, denn wir haben eine Menge, auf dem wir aufbauen können: Das, was wir bereits geleistet haben“, fügt Christoph Dehne, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, hinzu: „Wir sind nicht diejenigen, die abwarten, was die anderen machen, um dagegen zu sein – wir gestalten dafür.“

Die „dicken Programm-Bücher“ aus der CDU-Vergangenheit sind Geschichte. Jeder solle die Chance haben, auch zeitlich, das CDU-Wahlprogramm lesen zu können, so die CDU. „Alles, was an Zielen nicht auf ein Din-A4-Blatt passt, sind bloße Absichtserklärungen ohne Hand und Fuß sowie politisches Säbelgerassel“, behauptet der Ortspartei-Vorsitzende, Norbert Wessling.
„Wer uns näher auf den Zahn fühlen will, findet ausführliche Informationen in unserem neuen Internet-Auftritt, spricht im eigenen Wohngebiet unsere Ratskandidatinnen und -kandidaten an, oder kommt zu unseren Info-Ständen“, empfiehlt er. Norbert Wessling selbst kandidiert bei der Kommunalwahl für den Kreistag. Ebenso wie der stellvertretende Bürgermeister Christian Erfling und der amtierende Kreistagsabgeordnete Jost Laumann.

„Unsere Plakate, mit denen wir im übrigen zurückhaltender als früher sind, transportieren auf den Wahltag bezogen die unserer Meinung nach wichtigste politische Botschaft: Am 25. Mai wählen gehen!“, so der dritte stellvertretende Bürgermeister Gerd Schnellhardt als Erfahrenster aus der CDU-Mannschaft: „Das ist die Aufgabe unserer Plakate.“

CDU appelliert: Krankenhaus-Verantwortliche sollen Stadt mit an Verhandlungstisch holen

„Ein deutliches Zeichen für die Emsdettener Interessen muss her“ / „Mit unserem Bürgermeister als beratender Stimme in den weiteren Verhandlungen verliert keiner der Krankenhaus-Verantwortlichen sein Gesicht“

EMSDETTEN. „Den Bürgermeister von Emsdetten mit am Verhandlungstisch, wenn es um die Zukunft des Emsdettener Krankenhauses geht“: Dies fordert die CDU ein, nachdem sie am vergangenen Mittwoch abend in ihrer Fraktionssitzung die jüngsten Entwicklungen rund um die CKT und das hiesige Marienhospital diskutiert hat. „Wir können da als Stadt nicht weiter außen vor bleiben, während die besorgte Bevölkerung, ebenso wie die bangenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses, von der Stadt Emsdetten dringend Unterstützung erwarten“, so die CDU in ihrer Presseerklärung zur Forderung, „endlich die Stadt auf Augenhöhe“ zu beteiligen. Es gelte von den Trägerverantwortlichen zu akzeptieren, dass ein Krankenhaus vor Ort, auch wenn es kein kommunales ist, „eben doch kein Wirtschaftsunternehmen wie jedes anderes“ sei.
Dass selbst der Bürgermeister erst aus der EV erfahre, dass das Emsdettener Krankenhaus deshalb besonders gefährdet sei „weil es offensichtlich besser aufgestellt ist, als die anderen Krankenhäuser im Verbund“: Jeder könne nachvollziehen, dass dies aus Emsdettener Sicht nicht hinnehmbar sei, schreibt die CDU.

„Wir müssen vom Aufsichtsrat der Krankenhaus-Trägerin erwarten, dass sie Emsdettener Interessen stärker vertritt“, betont die CDU: Ein solch deutliches Zeichen könnten die Verantwortlichen der CKT ihren Verhandlungspartnern gegenüber nach Auffassung der CDU-Fraktion dadurch setzen, indem sie den Bürgermeister dieser Stadt direkt an ihre Seite stellen.

„Es geht uns dabei nicht darum, die alte Forderung um einen Sitz des Bürgermeisters im CKT-Aufsichtsrat wieder hervorzukramen“, erklärt Fraktionsvorsitzender Matthias Cieslak: „Mit unserem Bürgermeister als beratender Stimme in den weiteren Verhandlungen verliert keiner der Krankenhaus-Verantwortlichen sein Gesicht. Im Gegenteil: Um was es uns geht, nämlich Emsdetten, bekommt dann ein Gesicht.“

Vorstandswahlen bei der Jungen Union – Generationenwechsel eingeleitet

Die Junge Union Emsdetten hat einen neuen Vorsitzenden. Die Mitgliederversammlung wählte einstimmig Erik Eßmann zum Nachfolger der Doppelspitze Weber/Moenikes.

EMSDETTEN. Zu Beginn der gut besuchten Mitgliederversammlung am vergangenen Gründonnerstag in der CDU Geschäftsstelle zogen die beiden scheidenden Ortsvorsitzenden Tobias Weber und Christian Moenikes Bilanz ihrer zweijährigen Amtszeit. Neben mehreren Veranstaltungen für den guten Zweck, einer Filmvorführung gegen Rassismus im Sommer 2012, zahlreichen Public Viewings von Landtagswahlen und etlichen internen Veranstaltungen, wie Fahrradtouren und Schützenfesten, unterstützte stets eine Mannschaft der Jungen Union den CDU Ortsverband bei den vergangenen Wahlkämpfen.

Der neu gewählte JU Ortsvorsitzende Erik Eßmann, der dem Vorstand bereits als Schriftführer angehörte, möchte an die erfolgreiche Arbeit der Doppelspitze anknüpfen. Als erstes Projekt möchte das Vorstandsteam um den 16-Jährigen Eßmann die CDU Rats- und Kreistagskandidaten bei den anstehenden Kommunalwahlen unterstützen. In nächster Zeit soll zudem mit den benachbarten Ortsverbänden der Bioenergiepark in Saerbeck besichtigt werden.

Geleitet wurden die Vorstandswahlen vom CDU Ortsvorsitzenden Norbert Wessling. Als Stellvertreterin von Erik Eßmann wählte die Versammlung Ruth Wennemer. Als Schriftführer fungiert Nils Ohde. Medienbeauftragter ist Julian Meinert. Tobias Weber wird als Geschäftsführer den Generationenwechsel noch eine Wahlperiode begleiten. Als Beisitzer wurden Galina Wedel, Nicole Growe, Michaela Fleuth, Christian Uhlenbrock und Patrick Sander gewählt.
Norbert Wessling, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes, dankte den scheidenden Vorstandsmitgliedern und gratulierte Erik Eßmann und seinem Vorstandsteam zum neuen Amt. Er freue sich auf eine weiterhin aktive Zusammenarbeit mit der Jungen Union.

CDU Boulevard – Wirtschaftsabitur am Berufskolleg in Emsdetten

Einen weiteren CDU-Boulevard-Termin konnte CDU-Vorsitzender Norbert Wessling während der letzten Vorstandssitzung mitteilen. Die Wirtschaftsschulen des Kreises Steinfurt haben für den 07.Mai 2014 zugesagt.

Bekanntlich bieten die Wirtschaftsschulen – auf Initiative der CDU – demnächst auch an ihrem Standort Arminstraße in Emsdetten, die Möglichkeit zur Erlangung des Wirtschaftsabiturs an.
Wir wissen, so Vorsitzender Norbert Wessling, es handelt sich hier um keinen Ersatz für eine Gesamtschule. Auf jeden Fall wird es aber die Emsdettener Schullandschaft bereichern. In der Veranstaltung wird die Schulleitung nicht nur ausführlich ihre Schule vorstellen – sondern es wird auch Zeit zum Dialog mit allen Interessenten sein. Handelt es sich beim CDU-Boulevard sonst meist um eine Veranstaltung für Mitglieder der CDU- so werden wir zu dieser Veranstaltung – so Beatrix Steinbach-möllers – öffentlich einladen, damit alle Jugendlichen und auch Eltern, so die Möglichkeit erhalten, über diese neue Schulform in Emsdetten mehr zu erfahren.

Ort und Zeit für die Veranstaltung folgen.

Kandidatenaufstellung für die Kommunalwahl 2014

Direktkandidaten in den 19 Wahlbezirken sind:

Cafe Buntstift – Willi Kemper
Kindergarten Heidberge – Andreas Schlickmann
Düsterbeck – Gerd Schnellhardt
Wilhelmschule – Beatrix Steinbach-Möllers
Geschwister-Scholl-Schule – Karl-Heinz Weßling
Schule Hollingen – Manfred Dietz
Wältermann – Dirk Albers
Ahlintel, Sparkasse Dorfbauern – Uschi Wilken
Josefschule – Matthias Cieslak
Käthe-Kollwitz-Schule – Josef Berkemeyer
Kinderhaus Maria-Sybilla-Merian – Christian Erfling
Sparkasse Westum – Dieter Rengers
Stadtwerke – Karin Raffelsiefer
Opel Elmer, Sinningen – Benno Bos
Marienschule – Günter Nottbeck
Sporthalle Hembergen, Johannesschule – Josef Kohl
Jugendzentrum 13drei – Daniel Hellwig
Kindergarten Holunderweg – Hildegard Kreisel
Kardinal-von Galen Schule – Christoph Dehne

Auf die Reserveliste wurden gewählt:

Matthias Cieslak
Beatrix Steinbach-Möllers
Gerd Schnellhardt
Christoph Dehne
Günter Nottbeck
Karin Raffelsiefer
Christian Erfling
Karl-Heinz Weßling
Willi Kemper
Hildegard Kreisel
Manfred Dietz
Andreas Schlickmann
Josef Berkemeyer
Uschi Wilken
Dirk Albers
Dieter Rengers
Benno Bos
Josef Kohl
Daniel Hellwig
Christiane Homann
Manfred Schwegmann
Claudia Lehmkuhl
Marcus Meiners
Anne Kohne
Nicole Growe
Hanno Moers
Stefan Dokters
Stefan Ahmann
Josef Feldmann
Klaus Ventker
Heiner Stegemann
Tobias Weber

MIT diskutiert – Datenschutz und Datensicherheit im Mittelstand

„Der deutsche Mittelstand ist weltweit das beliebteste Angriffziel der Wirtschaftsspione.“ Dirk Ritter-Dausend, Referent des Innenministeriums NRW, brachte es am Donnerstagabend auf Einladung der Mittelstandsvereinigung im Moderne Zeiten auf den Punkt. „In ihrem kleinen Nischen sind die mittelständischen Betriebe häufig die Weltmarktführer – bei wem würden Sie also Ihr Know-How stehlen?“

Datenschutz Mittelstand
„Der deutsche Mittelstand ist weltweit das beliebteste Angriffziel der Wirtschaftsspione.“ Dirk Ritter-Dausend, Referent des Innenministeriums NRW, brachte es am Donnerstagabend auf Einladung der Mittelstandsvereinigung im Moderne Zeiten auf den Punkt. „In ihrem kleinen Nischen sind die mittelständischen Betriebe häufig die Weltmarktführer – bei wem würden Sie also Ihr Know-How stehlen?“

Mit den zwei Referenten Dirk Ritter-Dausend und Dieter Jansen, Geschäftsführer der tkrz Stadtwerke GmbH diskutierten Mitglieder und Freunde der MIT zum Thema „Datenschutz und Datensicherheit im Mittelstand“.

Absolute Sicherheit gebe es keine. Die professionell agierenden Operationseinheiten ausländischer Geheimdienste würden allerdings auch unternehmerisch handeln: „Sie stellen Aufwand und Nutzen eines Angriffs in Relation. Hier müssen Sie mit ihrem Sicherheitskonzept ansetzen. Ihr System wird nie sicher sein, der bei Ihnen Aufwand muss schlicht unvertretbar hoch sein“, riet Ritter-Dausend den anwesenden Unternehmern.

An praktischen Beispielen aus den vergangenen Jahren erklärte der Sicherheitsexperte des Innenministeriums die häufigsten Angriffsszenarien. Die Zuhörer waren erstaunt über den Einfallsreichtum und die Bandbreite der Bedrohungen. Das sei auch das erste Ziel der Aufklärungsarbeit der Landesregierung. „Wir wollen sensibilisieren, bevor es zur Katastrophe kommt. Meist kommt das Sicherheitskonzept nämlich erst nach dem ersten Angriff aufs eigene Unternehmen.“

Dieter Jansen präsentierte die tkrz Stadtwerke GmbH als regionales IT-Unternehmen, dass hierbei ganz besonders wertvolle Hilfe leisten könne. „Viele Unternehmen sichern bereits die Daten auf unseren Servern. Das besondere daran ist, dass die Daten zwischen dem Unternehmen und unseren Servern nicht über das Internet geschickt werden sondern über unser eigenes Glasfasernetz mit einer Punkt zu Punkt Verbindung.“

Emsdettens MIT-Vorsitzender Stefan Dokters und Dieter Jasper als Vorsitzender der Kreis-MIT freuten sich, gleich eine weitere hochkarätige Veranstaltung der Mittelstandsvereinigung in diesem Jahr ankündigen zu können: Carsten Linnemann, Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU, kommt in diesem Sommer nach Emsdetten.

13. Politischer Aschermittwoch in Recke

Die CDU und die Senioren Union Emsdetten bieten wie in den Jahren zuvor die Fahrt mit dem Bus zum politischen Aschermittwoch in Recke an.

13. Politischer Aschermittwoch in Recke Anmeldungen nehmen ab sofort Elsbeth Lücke (81187), Paul Albers (0170-2726500) und Konrad Große-Burlage (7703) entgegen.

Abfahrtsorte und Zeiten:

18:00 Uhr ab Emsdetten, Vietmeier-Reisen
18:15 Uhr ab Emsdetten, Feuerwehrgerätehaus

Rückfahrt ab Recke: 23 Uhr, Ankunft Emsdetten: 23:45 Uhr

CDU will sich mit Notarztplanungen des Kreises Steinfurt für Emsdetten nicht zufrieden geben

„Zukünftige Präsenzzeiten hier vor Ort spiegeln nicht das tatsächliche Einsatzgeschehen wider“

EMSDETTEN. Die CDU Emsdetten steht der geplanten Neuorganisation der Notarztversorgung in Emsdetten durch den Kreis Steinfurt kritisch gegenüber. „Wir erkennen zwar an, dass sich damit kreisweit im Rettungsdienst ab dem kommenden Jahr eine Verbesserung ergibt − die Notarztversorgung rein in Emsdetten aber droht schlechter zu werden“, erklärt Emsdettens CDU-Vorsitzender und designierter Kreistagskandidat Norbert Wessling.

Vor allem ginge die vom Kreis Steinfurt als Träger des Rettungsdienstes zukünftig vorgesehene Präsenszeit von Notärzten in der Rettungswache Emsdetten an der tatsächlichen Erfahrung mit Notarzteinsätzen vor Ort vorbei, so die CDU in einer Presseerklärung.
Vorgesehen ist seitens des Kreises, ab dem Jahr 2015 nur montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr einen Notarzt direkt in Emsdetten zu stationieren. Zu den übrigen Zeiten soll zukünftig der Notarzt von Greven aus nach Emsdetten kommen. „Die große Mehrzahl der Notarzteinsätze ereignen sich allerdings derzeit in unserer Stadt in den Abendstunden, nachts sowie in den frühen Morgenstunden und auch an Wochenenden“, betont CDU-Fraktionsvorsitzender Matthias Cieslak: „Ob dieses Versorgungsloch zwischen tatsächlichem Bedarf und den neuen Plänen des Kreises Steinfurt allein durch Notarzt-Anfahrten aus anderen Städten, Rettungssanitätern, den neuen Beruf Notfallsanitäter sowie die Rückkehr eines zweiten Rettungswagens gestopft werden kann, wird von meiner Fraktion doch arg in Frage gestellt.“

Am vergangenen Mittwoch abend beriet die CDU-Fraktion darüber. Am kommenden Dienstag ist die Neuorganisation des Rettungsdienstes und der Notarztversorgung im Haupt-, Finanz- und Steuerungsausschuss ein Thema. Der Leiter des Kreisordnungsamtes sowie der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes werden dabei Gesprächspartner für die Emsdettener Politiker sein.

Von ihnen möchte die CDU wissen, „welcher jährliche Kostenaufwand entstünde konkret ab dem 01.01.2015 mit der zusätzlichen Stationierung eines Notarztes/einer Notärztin in der Rettungswache Emsdetten“ zu jenen Zeiten, die ab 2015 von der Neuorganisation durch den Kreis Steinfurt nicht direkt vor Ort abgedeckt werden sollen. In einem gestern ans Rathaus übermittelten Schreiben der CDU heißt es: „Unsere Bitten leiten Sie gerne an den Kreis Steinfurt als Träger des Rettungsdienstes weiter, damit dessen Vertreter am 18. Februar 2014 in unserer Sitzung des HFS gegebenenfalls bereits eine Antwort geben können.“