Archiv der Kategorie: Aktuelles

Zahlreiche Gold- und Silberjubilare in den Reihen der CDU Emsdetten

Stadtverband ehrt langjährige Mitglieder im Rahmen der Mitgliederversammlung

Emsdetten. Während der traditionellen Grünkohlessens der CDU Emsdetten wurden am vergangenen Montag verdiente Mitglieder für 25 und 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Seit 50 Jahren Mitglied in der CDU Deutschlands sind: Antonius Ahlert, Clemens Beckwermert, Karl Beermann, Karl Doemer, Christian Erfling, Josef Feldmann, Egon Herbert, Margret Kloppenborg, Rudolf Walbaum und Hermann Woltering.

Parteimitglied seit 25 Jahren sind: Fritz Maitzen, Gisela Trüloff und Markus Bisping.

Angesichts der bei der Mitgliederversammlung zahlreich vertretenen JU-Mitgliedern mit gleichzeitiger CDU Mitgliedschaft machte sich CDU Stadtverbandsvorsitzender Norbert Wessling keine Sorgen, dass auch in den nächsten Jahrzehnten zahlreiche Mitgliedsjubiläen anstehen.

Gut besuchte Jahresauftaktveranstaltung der CDU Emsdetten mit traditionellem Grünkohlessen und Jubilarehrung

Landtagsabgeordnete Andrea Stullich und Bürgermeister Georg Moenikes und berichten aus Landeshauptstadt und Rathaus

Emsdetten. Zahlreiche CDU Mitglieder machten sich am vergangenen Montagabend zu einer kurzweiligen Mitgliederversammlung in die Gaststätte Graute Beik an der Schulstraße auf. Bei Grünkohl, Mettendchen und Bratkartoffeln ließen sie sich nach einem einführenden Kurzbericht des Stadtverbandsvorsitzenden Norbert Wessling von Bürgermeister Georg Moenikes und Landtagsabgeordneten Andrea Stullich über die aktuellen Entwicklungen in Stadt und Land auf den neuesten Stand bringen.

So konnte Andrea Stullich von der beschlossenen Schulgeldfreiheit in den Gesundheits-Fachberufen, den Vorteilen des Azubi-Tickets für den öffentlichen Nahverkehr sowie dem Landesförderprogramm zur Modernisierung von Sportstätten berichten.

Bürgermeister Georg Moenikes stellte in seiner Präsentation die aktuellen Entwicklungen in Emsdetten vor. Für den bereits realisierten 1. Bauabschnitt von Hof Deitmar habe man von allen Seiten viel Lob erfahren. In diesem Jahr stünde bereits der 2. Bauabschnitt in den Startlöchern.  Beim Umbau der EMS-Halle und Stroetmanns Fabrik soll es bald losgehen. Auch beim Breitbandausbau sei man in der Region ganz vorne dabei. In größeren Städten in der Umgebung würde gerade erst begonnen, die Industrie- und Gewerbegebiete flächendeckend an das Breitbandnetz anzuschließen. So sei der Gewinn des Stadt.Land.Digital Wettbewerbs des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie Anfang des Jahres eine Bestätigung der guten Arbeit der  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im städtischen Rathaus. Auch in Sachen Stationierung eines Notarzteinsatzfahrzeuges (NEF) an der Rettungswache in Emsdetten habe sich der Einsatz gelohnt.  Seit Anfang des Jahres wurden die Einsatzzeiten auch am Wochenende umfassend ausgeweitet. An Werktagen ist das NEF nun 12 Stunden täglich, am Wochenende 9 Stunden einsatzbereit.

Stadtverbandsvorsitzender Norbert Wessling appellierte abschließend an die versammelten Mitglieder, sich im kommenden Europawahlkampf für Europa einzusetzen. Blickt man zurück, so gab es noch nie in der Geschichte Europas so lange Frieden am Stück, jetzt bereits seit 70 Jahren. Dies sei auch ein großer Verdienst der Europäischen Union, so Wessling. Dafür lohne es sich zu kämpfen. Mit Markus Pieper habe man einen guten Kandidaten für das Münsterland, der am vergangenen Wochenende mit einem überragenden Ergebnis auf Listenplatz 2 der NRW-Landesliste gewählt wurde.

Info-Abend der CDU zur Westumgehung am 10. Januar 2019

EMSDETTEN. Was sind die nächsten Schritte auf dem Weg zur Westumgehung: Die Antworten darauf will die CDU Emsdetten Bürgerinnen und Bürgern sowie auch Vertretern der Bürgerinitiative Pro Westumgehung bei einem Informationsabend am 10. Januar 2019 geben. Dafür trommelt der für Hollingen zuständige Ratsherr Dirk Albers den Landrat Dr. Klaus Effing, die Landtagsabgeordnete Andrea Stullich und Bürgermeister Georg Moenikes zusammen.

Der Info-Abend ist öffentlich, beginnt um 18:30 Uhr und findet in der Gaststätte Graute Beik statt. Alle sind herzlich eingeladen.

Verlauf des Planfeststellungsverfahrens, Finanzierungschancen durch das Land Nordrhein-Westfalen: Das sind die beiden Hauptthemen an diesem Abend. Fragen dazu können beim Info-Abend an die hiesige CDU-Landtagsabgeordnete Andrea Stullich und Landrat Klaus Effing direkt gestellt werden. Sie werden auch Einschätzungen zum weiteren Verlauf dieses großen Straßenbauprojektes aus ihrer Sicht geben.

„Seit fast 40 Jahren fordert und fördert die Stadt Emsdetten den Bau der Westumgehungsstraße K 53n“, erklärt Dirk Albers: „Jetzt scheint die Realisierung in eine entscheidende Phase zu kommen – und die gilt es aktiv zu begleiten.“ Dem pflichtet auch Emsdettens CDU-Vorsitzender Norbert Wessling bei. Mehr denn je sei es notwendig, dass die politisch Verantwortlichen in Stadt, Kreis und Land an einem Strang ziehen, um sich dem großen Ziel der Westumgehung endlich zu nähern. „2019 und 2020 werden entscheidend sein“, lautet die Prognose des Ortsvorsitzenden der Union, der zugleich Kreistagsabgeordneter ist.

Die Planfeststellungsunterlagen zur K 53n, Westumgehung Emsdetten, samt Abwägung aller Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange sowie der Öffentlichkeit sind vom Kreis Steinfurt der Bezirksregierung Münster als Planfeststellungsbehörde Mitte Juli 2016 zur Genehmigung übergeben worden.

 

Junge Union backt Berliner für die Aktion Lichtblicke e.V.

Ein großer Erfolg war die Berliner-Backaktion der Jungen Union (JU) Emsdetten am vergangenen Samstag auf dem Markt. Am gesamten Vormittag wurden fleißig Berliner gebacken und zur Freude der Marktbesucher noch warm verkauft. Mit dem Projekt unterstützt die JU die Aktion Lichtblicke e.V., die seit 1998 in Not geratenen Menschen in ganz NRW hilft und unter anderem von den Lokalradios in NRW getragen wird. Das Ergebnis der Back-Aktion kann sich sehen lassen: Insgesamt wurden am Samstagmorgen 950 Euro eingenommen, die der Aktion Lichtblicke e.V. zu Gute kommen. Unterstützung erhielt die JU dabei von der Konditorei Völker, ohne die das Berliner- Backen nicht hätte durchgeführt werden können. „Wir sind sehr dankbar, dass die Konditorei Völker die Aktion möglich gemacht hat“, so der JU-Vorsitzende Erik Eßmann.

 

 

CDU spricht sich für Auslobung eines „Ehrenamt-Preises“ aus

Mit der Auszeichnung sollen besonderes ehrenamtliches Engagement und herausragende Projekte gewürdigt werden

Emsdetten. In Emsdetten gibt es über 200 Vereine und zahlreiche soziale und kulturelle Einrichtungen, die sich auf unterschiedlichster Art und Weise für die Stadt engagieren und die Heimat prägen. Dieser Einsatz soll durch die Auslobung eines jährlichen Emsdettener Ehrenamtspreises gewürdigt werden. Darüber hinaus bietet der Preis Anreize für weitergehende Aktivitäten.

„Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“ So lautet der Titel des Landesförderprogramms, das das NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichberechtigung im August veröffentlicht hat. Rund 150 Millionen Euro in Form von Fördergeldern investiert das Ministerium für die Jahre 2018 bis 2022 in das Fünf-Punkte- Programm. Einer davon ist der „Heimat-Preis“.

Mit der Auszeichnung sollen besonderes Engagement und herausragende Projekte von Bürgern gewürdigt werden. Das Förderprogramm sieht vor, dass kreisangehörige Kommunen 5000 Euro erhalten, die pro Jahr als Preisgeld ausgelobt werden dürfen. Ob es einen Gewinner gibt oder Sieger in bis zu drei Kategorien, entscheidet jede Kommune selbst. Einen Themenschwerpunkt gibt die Landesregierung für 2019 nicht vor.  Gefördert werden von der Landesregierung Heimat-Preise, die auf Grundlage eines Ratsbeschlusses durch die Kommunen ausgelobt werden. Die Preiskriterien werden ebenfalls vom Rat festgelegt.

„Zahlreiche Emsdettenerinnen und Emsdettener engagieren sich in Vereinen und Verbänden für unsere Stadt und prägen damit auf unterschiedlichste Art und Weise die Heimat mit. Ziel des Programms ist es, die Bürgerinnen und Bürger für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern und die positiv gelebte Vielfalt deutlich sichtbar zu machen,“ so CDU Stadtverbandsvorsitzender Norbert Wessling.

„Mit der Auslobung eines „Ehrenamts-Preises“ wollen wir die Möglichkeit seitens des Landes nutzen, die ehrenamtliche Arbeit vor Ort entsprechend zu honorieren und zu würdigen,“ so stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender und sachkundiger Bürger im Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit Hanno Moers.

Darüber hinaus wir die Stadtverwaltung gebeten, die Emsdettener Vereine und Initiativen aktiv auf die anderen Elemente des Landesförderprogramms hinzuweisen.

CDU-Ratsfraktion besuchte das Montessori-Kinderhaus – Erweiterungsbau soll kommen

Stühle im Mini-Format, Waschbecken, die auf Kniehöhe von Erwachsenen hängen: Viel Freude hatte eine Abordnung der CDU-Ratsfraktion jetzt bei einem Besuch im Montessori-Kinderhaus. Es ist die einzige Kindertagesstätte in Emsdetten unter Trägerschaft einer privaten Elterninitiative. Die stellvertretende Leiterin des Kinderhauses, Sabine Feldhaus, führte die Kommunalpolitiker durch die Vier-Gruppen-Einrichtung. Durchweg sind es integrative Gruppen.

Vor fast genau einem Jahr stand der Vorstand des Schmetterling e.V. als Träger des Montessori-Kinderhauses im Umbruch. Dieser sei vollzogen. Der Verein laufe in ruhigen, geordneten Bahnen, wie die CDU-Ratsfraktion erfahren durfte. Längst schaut der Verein wieder nach vorne. Fest im Blick haben die Verantwortlichen des Elternvereins Baumaßnahmen, um das integrative Montessori-Kinderhaus zu erweitern. „Die sind absolut angebracht“, stellten die CDU-Ratsfrauen und -männer während ihres Besuchs einhellig fest – und sagten ihre politische Unterstützung zu.

Insbesondere gehe es um mehr Platz für die Büro- und Elternarbeit. Der jetzige Zustand, bei dem ein einziger Verwaltungsraum ausreichen muss für alle Büroarbeiten, Elterngespräche, Vorstandssitzungen und zugleich als Sozialraum für die Belegschaft herhält, gehöre beendet. Das 30 Jahre alte Gebäude der Kindertageseinrichtung mitten im Wohngebiet rund um Biekmeresch ist in Besitz der Stadt.

Der Vereinsvorstand wird bei der Stadt darum bitten, die baulichen Möglichkeiten eines Anbaus prüfen zu lassen. Mit dem Prüfergebnis, der Kostenschätzung und mit gegebenenfalls Eigenleistungen werde der Schmetterling-Verein schließlich einen Antrag an die Stadt stellen.

Arbeitskreis Umwelt und Landwirtschaft legt Blühstreifen an

Nicht nur reden sondern machen – nach diesem Prinzip hat der Arbeitskreis Landwirtschaft und Umwelt der CDU in 2018 erstmals sogenanntes bienenfreundliches Greening-Saatgut kostenlos an interessierte Landwirte in Emsdetten abgegeben.

Die Mitglieder sind zuversichtlich, dass die Aktion in 2019 erfolgreich, dann auf breiter Front wiederholt werden kann.

Der Arbeitskreis will keine weiteren Verbote auf Ortsebene, die gegen die Landwirtschaft gerichtet sind, sondern möchte, zusammen mit den Landwirten vor Ort, sinnvolle Aktionen gestalten. Sofort Anfang des Jahres sollen diesbezüglich gemeinsame Treffen stattfinden.

Interessierte, die in dem Arbeitskreis Landwirtschaft und Umwelt der CDU  mitwirken möchten – sind herzlich eingeladen und können sich unter der Tel.-Nr. 0176/85621089 melden.

Gelände Taubenstraße/Borghorster Str. – Städtebaulicher Wettbewerb gefordert

Beim Gelände Taubenstraße/Borghorster Straße macht sich die CDU für einen städtebaulichen Wettbewerb stark.

Das große Grundstück mit baufälligen Wohnblocks befindet sich seit einigen Monaten in städtischem Besitz. Wunsch der CDU für die Überplanung: Ein städtebauliches Konzept, „das die exponierte Rolle dieses Standortes berücksichtigt“. Insbesondere die „Eingangssituation“ solle beachtet werden.

Zunächst sollten die Möglichkeiten dieses Standortes innerhalb der derzeitigen Marktsituation auf dem Tisch liegen – erst danach sind politische Festlegungen wie solche zu beispielsweise sozialem Wohnungsbau sinnvoll, schreibt die CDU-Fraktion in einer Presseerklärung.

Zudem möchte die CDU die Perspektive der städtischen Wohnungsbaupolitik ausdehnen: Wer nämlich nur so viel verdient, dass er knapp keinen Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein hat, gehe oft mit den schlechtesten Karten in die Wohnungssuche. Nur ein kleiner Teil des Wohnungsangebots, auch in Emsdetten, komme hierfür überhaupt infrage, und dort konkurriere man dann mit Besserverdienenden. Auch hier gelte es was zu tun, erklärt die CDU-Ratsfraktion.

Das erfolgreiche Wohnungsbaukonzept vom Grünring sei nicht grundsätzlich auf jedes andere Areal zu übertragen, so die CDU. Dessen Erfolg hänge ganz eng damit zusammen, dass es sich optimal in das dortige Quartier einfügt.

CDU: „EMS-Halle ist leider nicht als Handball-Halle zu ertüchtigen – das müssen wir vor Augen haben“

Realisierungschancen einer Sporthalle mit hoher Zuschauerkapazität sollen ausgelotet werden

EMSDETTEN. Die Zukunft der EMS-Halle als Spielstätte der Zweiten Handball-Bundesliga ist immer wieder in der Diskussion – aktuell erneut mit den Ausbau- und Modernisierungsplänen der Stadt für die Mehrzweckhalle. Diese wurden jetzt, zusammen mit der Strategie für Stroetmanns Fabrik, dessen Außengelände und für Hof Deitmar von der CDU-Ratsfraktion bei ihrer zweitägigen Klausurtagung befürwortet. Zugleich kommt ein neuer Dreh hinein, in Richtung TVE: Die CDU will prüfen lassen, ob es sich realisieren ließe, eine ohnehin benötigte neue Sporthalle mit hoher Zuschauerkapazität auszurüsten – „als Kooperationsprojekt insbesondere zwischen Stadt Emsdetten (Schulsport), dem TV Emsdetten (Gesamtverein) und der TV Emsdetten Marketing GmbH (Zweite Handball-Bundesliga)“, wie es in dem CDU-Antrag heißt.

Die größte der Ratsfraktionen hatte zu ihrer Klausurtagung die Geschäftsführer der TV Emsdetten Marketing GmbH, Heike Schürkötter und Frank Wiesner, als Verantwortliche für den Zweitliga-Handball eingeladen. Beide bekräftigten gegenüber der CDU, dass sie dauerhaft keine Zukunft für Zweitliga-Handball in der EMS-Halle sehen. Zu geringe Zuschauerkapazität, vor allem viel zu schmale Wechselzonen neben dem Spielfeld: Das, unter anderem, seien die Hauptknackpunkte, betonten Schürkötter und Wiesner. Es zu ändern, sei am bestehenden Gebäude und auf diesem Areal nicht möglich, beziehungsweise komme einem Neubau gleich, erklären wiederum Bauexperten.

„Wir können die Ems-Halle ertüchtigen als Sport- und Veranstaltungshalle. Als zugleich moderne Handball-Bundesliga-Halle wird das aber leider nicht gelingen – vor dieser Erkenntnis sollten wir nicht länger die Augen verschließen“, sagt CDU-Ratsherr Christoph Dehne. An den notwendigen Investitionen in die EMS-Halle ändere diese Schlussfolgerung im übrigen nichts, so die CDU.

Ein Lösungsansatz könne aber sein, dass die CDU sich ohnehin dafür stark mache, an der Stauffenbergstraße, an der Stelle vom alten Hallenbad und der dortigen baufälligen Sporthalle eine weitere Sporthalle für den Schul- und Vereinssport zu bauen. Deren Bedarf sei unstrittig. Zugleich erinnert die CDU an Pläne des Turnvereins, bevorzugt an diesem Standort, eine vereinseigene Sportergänzungsanlage einzurichten. Beides könne unter Umständen eine finanzielle und strukturelle Basis bilden für eine neue Sporthalle, die mit einer auf Zweitliga-Handball ausgerichteten Zuschauerkapazität ausgerüstet sein kann, so die CDU.

Geklärt haben möchte die CDU eine zentrale Frage: Was können und wollen die Stadt Emsdetten sowie die TVE-Verantwortlichen jeweils zur Realisierung einbringen – und wie kann sich daraus eine Finanzierung ergeben? Das soll gemäß Antrag der CDU nun zusammengetragen werden.

Ob sich so etwas realisieren lässt, stehe „freilich völlig in den Sternen“, so der sportpolitische Sprecher der CDU, Dirk Albers: „Ohne aber, dass wir aus der grauen Theorie in die konkrete Praxis kommen, wird es dazu immer mehr Fragen als Antworten geben.“

CDU macht sich für Spielplatz in Ahlintel stark

Spielplatz würde nicht nur den Austausch von Aktivitäten der Kinder untereinander fördern, sondern wäre auch ein Treffpunkt für junge Familien

Emsdetten. Die CDU Emsdetten hat einen Antrag gestellt, der die Verwaltung beauftragt, den Bau eines Spielplatzes im Ortsteil Ahlintel zu prüfen und Umsetzungsmöglichkeiten aufzuzeigen. In den letzten Jahren sind einige neue Häuser in Ahlintel entstanden. Dadurch leben nun auch mehr, gerade junge Familien in dem Gebiet. Bei einem Ortstermin hatten Ahlinteler Bürgerinnen und Bürger den Wunsch zur Verbesserung des Spielplatzangebots in Ahlintel geäußert. Eigenleistungen und Beteiligungen wurden in Aussicht gestellt. „Ein Spielplatz in diesem Ortsteil würde nicht nur den Austausch von Aktivitäten der Kinder untereinander fördern – sondern wäre auch ein Treffpunkt für junge Familien“, ist Ratsfrau Uschi Wilken überzeugt. „Wir bitten die Stadtverwaltung, die Standortmöglichkeiten zu prüfen und sich mit den Ahlintel Vereinen in Verbindung zu setzen, inwieweit ein Anteil an Eigenleistung erfolgen könnte“, ergänzt JU Vorsitzender Erik Eßmann abschließend.

CDU Arbeitskreis Digitales begrüßt Smart City Strategie der Stadt Emsdetten –

„Smart City Strategie“ muss als Gesamtkonzept aus bereits umgesetzten, in Bearbeitung befindlichen und noch geplanten Maßnahmen und Projekten gesehen werden

 Während ihres letzten Treffens haben die Mitglieder des CDU-Arbeitskreises Digitalisierung verschiedene, wichtige Themen besprochen.

Zunächst wurde die sehr gut besuchte Veranstaltung „Digitalisierung vor Ort“, die im Sommer dieses Jahres vom Arbeitskreis organisiert wurde, inhaltlich weiter nachbereitet. Wie auch während dieser Veranstaltung angekündigt, werden vom Arbeitskreis die Themen und Fragestellungen, die besonders intensiv und wiederholt in den Diskussionen angesprochen wurden, nun intensiver verfolgt und in konkrete Aktionen umgesetzt. Dies sind beispielsweise die Fragestellungen, „Wie verändert die Digitalisierung den Qualifizierungsbedarf, die Aus- und Weiterbildung in der zukünftigen Arbeitswelt?“, „Wie sehen die Arbeitsplätze und Arbeitsmodelle in der Zukunft aus?“. Aber auch „Welche Vorteile kann die Digitalisierung für sämtliche Alters- und Berufsgruppen ganz konkret und vor Ort mit sich bringen?“.

In diesem Zusammenhang begrüßen die Mitglieder des Arbeitskreises ausdrücklich die Aktivitäten und das aktuelle Strategiepapier der Stadt Emsdetten zum Thema Smart City. Ansätze wie, die Ausweitung von städtischen Online-Angeboten und Beteiligungsmöglichkeiten als Ergänzung zum persönlichen Kontakt, die verstärkte Nutzung moderner Kommunikationstechnologien für die städtische Infrastruktur, aber auch die digitale Archivierung von Plänen und Akten zur vereinfachten Abwicklung für die Bürger sowie freie Wifi-Hotspots und der flächendeckende Breitbandausbau können und werden einen echten Mehrwert für die Emsdettener Bevölkerung bieten.

Dabei lohnt auch der Blick in andere Städte. Vor dem Hintergrund des kommunalen Wettbewerbes zum Beispiel um Fachkräfte um private und industrielle Investitionen bzw. Ansiedlungen ist es unerlässlich, dass Emsdetten sich auch in den digitalen Fragestellungen immer weiterentwickelt. Wichtig ist bei sämtlichen Maßnahmen eine ganzheitliche und nachhaltige Betrachtung für die Bürgerinnen und Bürger, aber insgesamt auch eine gewisse Portion an Optimismus und das Erkennen von Zukunftschancen von allen Beteiligten, so die Mitglieder des Arbeitskreises.

Auch Nicht-Parteimitglieder sind herzlich eingeladen, sich aktiv in den Arbeitskreisen und bei den einzelnen Themen einzubringen, bei Interesse kann dies gerne über info@cdu-emsdetten.de erfolgen.

Besonders hinweisen möchte der Arbeitskreis noch auf die Tatsache, dass es bei seinen Mitgliedern mit dem Aspekt „Vorteile von Digitalisierung für sämtliche Altersgruppen vor Ort und konkret“ schon sehr gut funktioniert. So wirkt zum Beispiel mit Karl-Heinz Althoff die etwas ältere Generation aktiv mit und ist von den möglichen, konkreten Vorzügen sehr angetan. „Für mich gehört auch die Unterstützung des Bürgerbusvereins Emsdetten-Saerbeck bei der Anschaffung eines E-Bürgerbusses, der weitere Ausbau des Ladestationen-Netzwerkes für E-Bikes und E-Autos aber auch beispielsweise die Unterstützung von SeniorenEmsdetten zur Smart City Strategie der Stadt“, so Althoff. Masterand Thomas Schwaf, der sich ebenfalls in die Arbeit des Arbeitskreises einbringt, sieht für sich wesentliche Vorteile in dem Breitbandausbau und stadtweit freien W-LAN. „In meinem Studium habe ich oft mit großen Datenmengen zu tun. Das schnelle Internet vor Ort ermöglicht es mir, Berechnungen oder Projekte auch von zuhause aus durchzuführen. Ohne schnelle und stabile Netzwerkverbindungen ist an ein Arbeiten außerhalb der Hochschule kaum zu denken“, so Schwaf.

CDU Arbeitskreis Digitalisierung

Der Arbeitskreis Digitalisierung wurde im Januar 2018 als einer von fünf CDU Arbeitskreisen gegründet, um wichtige, lokal bedeutsame Themen näher zu untersuchen und zu begleiten. Als eine der ersten Veranstaltungen vor Ort hatte der Arbeitskreis Digitalisierung bereits im Juni 2018 eine Veranstaltung zum Thema „Digitalisierung vor Ort – ein Wandel, der uns alle betrifft?!“ veranstaltet, bei der Experten aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung zu dem Thema Digitalisierung referierten und mit vielen jungen und älteren Interessierten in kleinen Diskussionsrunden ins Gespräch kamen.

 

 

 

„Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen“ – Neues Landes-Förderprogramm zur Stärkung des Ehrenamtes vorgestellt

Emsdetten. Das Förderprogramm der Landesregierung mit dem Titel „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was die Menschen verbindet“ geht an den Start: Mit den Elementen Heimat-Scheck, Heimat-Preis, Heimat-Werkstatt, Heimat-Fonds und Heimat-Zeugnis fördert die Landesregierung mit rund 150 Millionen Euro bis zum Jahr 2022 die Gestaltung der Heimat vor Ort.

„Die neue Heimatförderung bietet in Emsdetten ein unheimlich großes Potenzial, das nicht verschenkt werden sollte. Gerade Emsdetten mit seinen vielen Sport-, Kulturvereinen und Schützengesellschaften ist prädestiniert dafür, in besonderer Weise von dieser Förderung zu profitieren“, weist Andrea Stullich, heimische CDU-Landtagsabgeordnete, auf das neue Förderprogramm der Landesregierung hin. Ziel des Programms sei es, Menschen für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern und die positiv gelebte Vielfalt in unserer Heimat Nordrhein-Westfalen deutlich sichtbar zu machen, so Stullich.

„Je eher wir aktiv werden, desto schneller können wir davon profitieren“, erklärt CDU Ortsverbandsvorsitzender Norbert Wessling. Mit Hilfe des Förderprogramms könnten unsere Vereine Projekte verwirklichen, die bislang aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht umzusetzen wären, so Wessling weiter.

Nach Angaben der Landtagsabgeordneten Andrea Stullich umfasst das Heimatförderungsprogramm folgende fünf Elemente:

Heimat-Scheck: Zur unbürokratischen Förderung von Projekten lokaler Vereine und Initiativen, die sich mit „Heimat“ beschäftigen, werden jährlich 1.000 Heimat-Schecks á 2.000 Euro bereitgestellt.  Der „Heimat-Scheck“ kann Möglichmacher für gute Ideen und kleine Projekte sein, die nicht viel Geld kosten, aber einen großen Mehrwert in der Sache versprechen.

Heimat-Preis: Für innovative Heimatprojekte können auch der Kreis Heinsberg und seine Städte und Gemeinden einen vom Land finanzierten Preis ausloben, der die konkrete Arbeit belohnen und zugleich vorbildliche Praxisbeispiele liefern soll. Die Auszeichnungen sind eine Wertschätzung der (überwiegend) ehrenamtlich Engagierten. Kommunen sollen den Preis vergeben, die Sieger stellen sich anschließend dem Wettbewerb auf Landesebene. Städte und Kommunen können vom Land ein Preisgeld von 5.000 Euro erhalten, wenn sie sich per Ratsbeschluss zur Teilnahme am Heimatpreis entscheiden.

Heimat-Werkstatt:  Ideen zum Thema Heimat sollen in „Werkstätten“ entwickelt und verwirklicht werden. Jede Region – ob Stadtviertel oder Gemeinde im ländlichen Raum – hat prägende Besonderheiten, mit denen sich Menschen identifizieren. Vertreter von Initiativen und Organisationen, aber auch Bürgerinnen und Bürger direkt sollen sich in einen offenen, identitätsstiftenden Prozess einbringen. Zum Beispiel kann in einer offenen Kreativwerkstatt unter Beteiligung aller Akteurinnen und Akteure ein ortstypisches Kunstwerk verwirklicht werden. Der Diskurs in der Heimat-Werkstatt soll Gemeinsamkeiten herausarbeiten und das lokale Gemeinschaftsgefühl stärken. Zugleich wird mit der Gestaltung der öffentliche Raum aufgewertet. Der aufwendige Prozess wird je Projekt mit mindestens 40.000 Euro gefördert. Empfänger können die Kommune, aber auch Private, Vereine und gemeinnützige Organisationen sein.

Heimat-Fonds: Initiativen, die ein Heimat-Projekt verwirklichen wollen, sollen durch den Heimat-Fonds unterstützt werden: Für jeden eingeworbenen Euro soll es je einen Euro vom Land dazugeben (bis maximal 40.000 Euro), so dass sich Gutes verdoppelt. Förderfähig sind Projekte von mindestens 5.000 Euro und maximal 80.000 Euro. Die Verwaltung des „Heimat-Fonds“ erfolgt vor Ort über die Gemeinden und Gemeindeverbände. Der Mindestanteil der Kommune beträgt zehn Prozent. Bei Projekten mit mehreren beteiligten Kommunen können im Einzelfall auch Projekte mit einem Volumen über 80.000 Euro gefördert werden.

Heimat-Zeugnis: Im Fokus steht die Schaffung und Bewahrung von Bauwerken, Gebäuden oder Orten in der freien Natur, die in herausragender Weise die lokale und regionale Geschichte prägen.  Projekte mit einem Volumen ab 100.000 Euro können mit maximal 90 Prozent (Private) bzw. 80 Prozent (Kommunen) unterstützt werden. Antragsberechtigt sind Gemeinden und Gemeindeverbände sowie private und gemeinnützige Organisationen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Planungen für das Kombibad im Feinschliff –

Arbeitskreis der CDU zum Austausch bei der Stadtwerke Emsdetten GmbH

EMSDETTEN. „Unser Ziel ist es, ein solides Bad zu errichten, das ein breites Spektrum an Anforderungen abdeckt“, so Christian Schröder, Technischer Leiter der Stadtwerke Emsdetten GmbH. Von diesem Konzept wurden vergangene Woche Mitglieder des Arbeitskreises für Kultur, Sport und Freizeit der Christlich Demokratischen Union Emsdetten (CDU) bei einem Informationsgespräch begeistert.

In einem offenen Austausch stellten Christian Schröder sowie Karin Kloppenborg, Bäderbeauftragte der Stadtwerke, den aktuellen Planungsstand des Kombibades vor. Es wird weiterhin sehr viel Wert auf den Erhalt des „Waldcharakters“ gelegt, der dem Freibad in Emsdetten ein Alleinstellungsmerkmal im Kreis verleiht. In die laufenden Entwicklungen werden Anregungen aus sämtlichen Richtungen eingebunden. Dabei wird am Investitionsvolumen von rund 16 Millionen Euro jedoch strikt festgehalten. „Dieses Projekt ist die größte Einzelinvestition in der Geschichte der Stadtwerke und hat bei uns eine entsprechende Bedeutung“, so Schröder weiter. Diskussionspotenzial bietet beispielsweise die durch die Überbauung entfallende geschlossene Zuwegung von der Umkleide bis in das Schwimmerbecken.

Christiane Homann, Vorsitzende des Arbeitskreises, gab deshalb mehrmals zu bedenken: „Besonders für ältere oder körperlich eingeschränkte Emsdettener Bürger stellt die Wärmehalle einen großen Komfortaspekt dar. Zudem bietet sie Sichtschutz.“ Dieser wird künftig jedoch weiterhin durch eine neu geplante Einstiegshalle gewährleistet sein. Auch werden das Frei- und Hallenbad bei Sommerbetrieb parallel nutzbar sein. Bei schlechtem Wetter kann also ins neue Gebäude ausgewichen werden. Dieses wird über zwei Becken und einen weiteren Kinderbereich verfügen. Dabei vergrößert sich das Schwimmerbecken im Vergleich zum jetzigen Hallenbad auf fünf Bahnen. Das Nichtschwimmerbecken verfügt zudem über einen schräg verstellbaren Hubboden. Auch wird wie breit gefordert an Sprungtürmen im Hallenbad- sowie Freibadbereich festgehalten. Über ein Betriebs- und Preiskonzept sowie eine weitere Bürgerinformationsveranstaltung dauern die Beratungen bislang an.  Tatsache ist aber schon jetzt, dass sowohl mehr Wasserfläche als auch mehr Badezeit zur Verfügung stehen werden. Insbesondere die Einbindung eines barrierefreien Zugangs zum „Cafe Heinrich“ und die Prüfung weiterer Parkplatzmöglichkeiten wurden durch den Arbeitskreis der CDU angeregt.

Das vorgestellte Gesamtkonzept bereitet große Vorfreude auf die planmäßige Eröffnung des Freibadbereichs im Sommer 2021 und die Eröffnung des Hallenbadbereichs zum darauf folgenden Herbst. „Wir versuchen, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln ein möglichst breites Spektrum an Wünschen abzudecken“, so Schröder. Der Arbeitskreis hat sich überzeugt, dass die Stadtwerke und Ihre Berater dabei auf dem besten Weg sind.

Radtour mit Bürgermeister Georg Moenikes durch Emsdettens Süden

Über 100 Emsdettenerinnen und Emsdettener sind dem Aufruf der CDU Emsdetten gefolgt und haben mit dem Fahrrad das Stadtgebiet erkundet.

 EMSDETTEN. Die traditionelle CDU Fahrradtour mit Bürgermeister Georg Moenikes fand am vergangenen Freitag großen Anklang in der Bevölkerung. Ganz ungezwungen schwangen sich mehr als 100 Teilnehmer aufs Fahrrad und nahmen aktuelle Entwicklungen und Bauprojekte in Emsdetten in Augenschein. Begleitet wurden die Radler von Landtagsabgeordnete Andrea Stullich.

Durch die mit Blumenampeln reich geschmückte Innenstadt nahm der Tross zunächst Kurs auf den Bahnhofsvorplatz. Dort ging Bürgermeister Georg Moenikes insbesondere auf den immer noch fehlenden Handlauf in der Unterführung ein, dessen Installation seitens der Deutschen Bahn schon seit geraumer Zeit versprochen ist.

Weiter ging es auf die Bahnhofsrückseite, wo Moenikes die aktuellen Entwicklungen an der Parkpalette sowie dem Gelände Schilgen C erläuterte. Angesprochen auf eine mögliche künftige Anbindung der Franz-Mülder-Straße an den Nordring/B 481 sagte er, dass diese Option zunächst umfassend geprüft werde. Es müsse unbedingt verhindert werden, dass die Strecke über die Franz-Mülder-Straße als Abkürzung zur Bundestraße genutzt werde.

Nach kurzem Stopp auf dem neu gestalteten Vorplatz von Hof Deitmar ging es über die Blumenstraße zum Waldfreibad, wo die Pläne für das künftige kombinierte Hallen- und Freibad erläutert wurden. Im Anschluss wurde über die Blumen- und Gustav-Wayss-Straße das Industriegebiet Süd angesteuert. Bürgermeister Georg Moenikes zeigte den interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern den neuen Hundeauslaufplatz hinter dem Gelände der Firma ALATEX sowie aktuelle Neuansiedlungen und Unternehmenserweiterungen in diesem Bereich vor. Schon seit einiger Zeit war die Schaffung von öffentlich zugänglichen Auslaufmöglichkeiten für Hunde politisch diskutiert worden. Die rund 1800 qm große Fläche im Industriegebiet Süd konnte kurzfristig als Hundewiese mit einer entsprechenden Einzäunung hergerichtet werden.

Über die neu gestaltete Anni-Albers-Straße ging es weiter zur ehemaligen Hofstelle Dirting. Dorthin soll bis spätestens Ende 2022 der städtische Baubetriebshof verlagert werden. Ob Teile der alten Hofanlage erhalten bleiben können, ist eher unwahrscheinlich. Die Gebäude befinden sich in einem sehr schlechten Zustand. Die Vorstellung des Raumprogramms ist für den 09. Oktober 2018 im Hauptausschuss geplant.

Als Zielpunkt der kurzweiligen Fahrradtour stand das Salvus-Stadion am Grevener Damm auf der Agenda. Hier begrüßte 05-Vorsitzender Stefan Wesseler die Radler zum geselligen Abschluss der Radtour. Er dankte für die Unterstützung bei der Verwirklichung des im vergangenen Jahr errichteten Kunstrasenplatzes. Zur Stärkung gab es für die Radler Stadionwurst vom Grill sowie Kaltgetränke in der vereinseigenen Gaststätte.

„Es war eine schöne Rundreise durch den Süden von Emsdetten mit vielen interessanten Gesprächen“, zeigte sich CDU Stadtverbandsvorsitzender Norbert Wessling begeistert von dem großen Interesse aus der Bevölkerung. „Unsere regelmäßig stattfindenden Fahrradtouren bieten immer wieder eine gute Gelegenheit, den Bürgerinnen und Bürgern direkt vor Ort zeigen zu können, was Politik und Verwaltung beschäftigt“, ergänzte Fraktionsvorsitzender Matthias Cieslak.

CDU Arbeitskreis diskutiert Entwicklungen im Bereich Bauen, Wohnen und Familien

Baukindergeld gut für den ländlichen Raum / Einrichtung einer kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft wird abgelehnt

Emsdetten. In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause hat sich der CDU Arbeitskreis mit den aktuellen Entwicklungen in den Themenbereichen Bauen, Wohnen und Familien beschäftigt. Der CDU Parteivorstand hatte Anfang des Jahres den Arbeitskreis Bauen, Wohnen und Familien als einen von fünf Arbeitskreisen ins Leben gerufen, um wichtige, lokal bedeutsame Themengebiete näher zu untersuchen.

Zunächst begrüßte der Arbeitskreis die Einigung der großen Koalition auf die Einführung eines Baukindergeldes rückwirkend ab dem 01.01.2018. Pro Kind und Jahr soll künftig jede Familie 1.200,00 Euro über einen Zeitraum von 10 Jahren erhalten. Das Baukindergeld wird flächendeckend bis zu einer Einkommensgrenze von 75.000 Euro zu versteuerndes Einkommen pro Jahr zuzüglich 15.000,00 Euro pro Kind gewährt. Dies gilt für jede Familie, die in Deutschland zum ersten Mal eine Immobilie neu baut oder erwirbt. Eine von Seiten der SPD geforderte Beschränkung auf eine bestimmte Wohnfläche konnte verhindert werden. „Gerade im ländlichen Raum hätte eine Wohnflächenbeschränkung viele Bauherren ausgeschlossen, da hier die durchschnittliche Wohnfläche pro Haus deutlich über 120 qm liegt“, waren sich die Arbeitskreismitglieder einig. „Durch die Förderung soll Familien die Schaffung von Wohneigentum erleichtert werden und nicht durch bürokratische Flächenvorgaben unnötig eingeschränkt werden“, ergänzt Arbeitskreisvorsitzender Christian Moenikes.

Auch zum Thema Gründung einer kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft hatten die Arbeitskreismitglieder eine klare Meinung. Die Sozialdemokraten im Kreistag regen an, eine kreiseigene Wohnungsbaugesellschaft zu gründen, die sich mit der Entwicklung von Neubauten und Beständen beschäftigen soll. „Private Wohnungsbaugesellschaften sind bereits erfolgreich im Bereich des sozialen Wohnungsbaus tätig. Eine kreiseigene Wohnungsbaugesellschaft würde lediglich neue Doppelstrukturen aufbauen“, so CDU Kreistagsabgeordneter und Arbeitskreismitglied Jost Laumann. „Auch für eine kreiseigene Wohnungsbaugesellschaft fallen bezahlbare Baugrundstücke nicht vom Himmel.“

Nach der Sommerpause wird sich der Arbeitskreis Bauen/Wohnen/Familien dem Thema Kindertagesbetreuung widmen. „Insbesondere möchten wir uns über die Entwicklung und den künftigen Bedarf bei den Tagesmüttern informieren“, so Arbeitskreismitglied Carolin Westers abschließend.

Rund 70 Interessierte diskutierten über die Digitalisierung im beruflichen und privaten Umfeld

Digitalisierung vor Ort – ein Wandel, der uns alle betrifft?!

Unter dieser Überschrift lud der Arbeitskreis Digitalisierung des CDU Ortsverbandes am vergangenen Donnerstag in die Veranstaltungsräume der Schmitz-Werke ein.

In seiner Begrüßung hob Hanno Moers, stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbandes und Leiter des Arbeitskreises die Bedeutung des Themas für viele Personengruppen hervor: „Digitalisierung betrifft uns alle sehr konkret im beruflichen und privaten Umfeld, daher möchten wir mit dieser Veranstaltung einen Informationsmehrwert in verschiedenen, besonders relevanten Teilaspekten des Oberbegriffes Digitalisierung bieten und freuen uns sehr, dafür sechs hochrangige Experten gewonnen zu haben.“

Dan Schmitz, geschäftsführender Gesellschafter der Schmitz-Werke, begrüßte anschließend die rund 70 Interessierten, die trotz hoch-sommerlicher Temperaturen der Einladung gefolgt waren, in den neu gestalteten Räumlichkeiten. Er führte dabei auch aus, wie das Thema Digitalisierung den Arbeitsalltag bei den Schmitz-Werken schon jetzt beeinflusst hat und wie er sich die Zukunft diesbezüglich vorstellt. „Ich begreife die Veränderungen, die mit der Digitalisierung einhergehen, als Chance für unsere Unternehmensgruppe mit Spaß und Kreativität unsere Prozesse und Produkte stetig weiterzuentwickeln und den Kundennutzen dabei zu erhöhen. Dabei betrifft die Digitalisierung übergreifend sämtliche Unternehmensbereiche“ so Dan Schmitz.

Nach dieser Begrüßung hielt Prof. Dr. Tobias Rieke von der FH Münster, der die Forschungsschwerpunkte Digitalisierung und Projektmanagement innehat, einen sehr informativen und spannenden Vortrag über die Auswirkungen der Digitalisierung auf Mensch und Gesellschaft. Er gab dabei einen Überblick über die Anfänge und Entwicklungen verschiedener Aspekte der Digitalisierung, zeigte am Beispiel der Smartphone Nutzung sehr einprägsam, wie intensiv sich unser Alltag und unser Verhalten bereits dadurch geändert hat und sprach Empfehlungen für Privatpersonen und Unternehmen aus, welches Maß an Digitalisierung sinnvoll ist bzw. wie man fehlende Kompetenz hierbei nachholen kann. „Mit der Digitalisierung verändert sich der private und berufliche Alltag mit einer immer höheren Geschwindigkeit, in Unternehmen ist das jeweilige Geschäftsmodell dabei stets auf seine Zukunftsfähigkeit zu prüfen, bei Privatpersonen sehe ich besondere Auswirkungen im Kommunikationsverhalten, aber auch im Qualifizierungsbedarf im beruflichen Umfeld“, fasste Prof. Rieke zusammen.

Im Anschluss daran konnte Bürgermeister Georg Moenikes dem Publikum unter dem Titel „Smart City Emsdetten“ sehr eindrucksvoll näher bringen, wie frühzeitig und vielschichtig die Stadtverwaltung das Thema Digitalisierung auf die Agenda gehoben hat. Er informierte dabei nicht nur über die bereits in Emsdetten durchgeführten Maßnahmen beispw. in den Bereichen Breitbandausbau und digitale Infrastruktur, sondern konnte auch sehr detailliert die „E-Government“ Strategie der Stadt Emsdetten vorstellen, die mit Implementierung in 2013 schon viele, digitale Erfolge mit sich gebracht hat und weiterhin ambitionierte Ziele auflistet. „Mir ist dabei wichtig, dass Maßnahmen, die mit der Digitalisierung in der Stadtverwaltung einhergehen, nie als Selbstzweck verstanden werden, sondern immer dazu beitragen, die Lebens- und Standortqualität zu verbessern“, so Moenikes.

Daran anschließend haben sich die Teilnehmer in verschiedene Themenbereiche mit jeweils einem Experten aufgeteilt und in kleineren Gruppen relevante Aspekte im Feld Digitalisierung diskutiert, sich informiert und Ergebnisse dabei festgehalten.

Neben den Referenten wurden diese Bereiche weiterhin besetzt durch Frau Birgit Neyer, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung des Kreises Steinfurt. Ihr Hauptthema waren digitale Veränderungen in der Arbeitswelt. Dabei wurde über veränderte Fehlerkulturen und Transparenzen in einer digitalisierten Welt diskutiert, darüber, wie und wo der Arbeitsplatz der Zukunft aussieht, wie hierbei der zukünftige Meinungs- und Gedankenaustausch in Unternehmen aussehen wird und vieles mehr.

Ein weiterer Experte war Jürgen B. Schmidt, Geschäftsführer der Stadtwerke Emsdetten GmbH mit Unterstützung von Helmut Deilen und Inga Hagemann von der TKRZ. Sie informierten die interessierten Zuhörer mit teilweise sehr detaillierten Lageplänen über den Stand des Glasfaserausbaus in Emsdetten, über die Techniken und Materialien, die dabei eingesetzt werden sowie über die weiteren Pläne und Entwicklungsfelder. „Wir können mit aller Bescheidenheit behaupten, dass wir in Punkto Breitbandausbau in Emsdetten sehr weit sind. Dies bestätigt auch der Vergleich mit anderen Städten im Münsterland“, war ein Eingangsstatement von Jürgen B. Schmidt.

Mit Marina Eilert, Personalmanagerin bei der Verbundssparkasse Emsdetten Ochtrup, konnte eine weitere Expertin referieren, ihr Thema war dabei die Auswirkungen der Digitalisierung auf Führung und Mitarbeiter. Teilweise sehr kontrovers und intensiv wurden Fragestellungen, wie z.B. „Muss sich durch die Digitalisierung das Vorgesetztenverhalten verändern?“ „Wie wirkt sich die Digitalisierung auf das Verhältnis Vorgesetzter und Mitarbeiter aus?“ diskutiert.

Dr. Reinhard Lülff von der Welotec GmbH in Laer berichtete in seinem Themenbereich über smarte Infrastrukturen in städtischen Bereichen und Energienetzen. Es wurde dabei unter anderem über die Vor- und Nachteile bei derartigen, vernetzten Systemen diskutiert, über Entwicklungsmöglichkeiten auch für kleiner Städte und über die Trends, die durch die Urbanisierung in diesen Techniken kommen werden.

Am Ende der Veranstaltung fiel das Fazit der Teilnehmer bezüglich des Konzeptes und besprochenen Inhalte sowie der vermittelten Informationen durchweg positiv aus.

Hanno Moers bedankte sich bei allen Experten und Gästen und schloss den Abend mit einem Ausblick ab „Wir werden in ähnlicher Form zukünftig wieder Veranstaltungen anbieten. Ein so komplexes Thema wie Digitalisierung kann nur nachhaltig angegangen werden, wenn verschiedenste Expertisen und Meinungen berücksichtigt und systematisch einbezogen werden“

07.06.2018 – Digitalisierung – Ein Wandel, der uns alle betrifft?!

Wie an dieser Stelle schon berichtet, lädt der AK „Digitalisierung“ der CDU Emsdetten zur öffentlichen Diskussions-/ und Informationsveranstaltung am Donnerstag, 07. Juni 2018 um 19.00 Uhr in die neu gestalteten Räume der Schmitz-Werke ein.
„Wir hoffen, dass möglichst viele Interessierte das Angebot nutzen, sich aus erster Hand durch absolute Experten über verschiedene Aspekte des Schlagwortes Digitalisierung sowie deren mögliche Auswirkungen auf unseren Alltag zu informieren. Gleichzeitig möchten wir mit der Veranstaltung ein Forum bieten, um die Themen im Netzwerkgedanken, aber auch mit individuellen Aspekten zu diskutieren sowie wichtige Ansätze dabei auch nachzuhalten“, so Hanno Moers, stv. Stadtverbandsvorsitzender und Leiter des AK Digitalisierung.
Die Veranstaltung findet im sogenannten Round-Table Konzept statt, bei der die Möglichkeit besteht, sich in kleineren Gruppen und jeweils einem Experten den Einzelthemen zu nähern und diese auch auf Basis eigener Erfahrungen und Fragestellungen zu diskutieren bzw. sich zu informieren. Nach einem gewissen Zeitraum werden die Themenbereiche gewechselt und der gleiche Ansatz, angereichert um die Ergebnisse der Vorgruppen,durchgeführt.
Der Veranstalter weist darauf hin, dass die Schmitz-Werke per Auto wieder erreichbar und dass ausreichend Parkmöglichkeiten auf dem Gelände vorhanden sind. Auch bei gutem Wetter werden die Räumlichkeiten ausreichend gekühlt sein wobei auch die Versorgung mit Getränken und Fingerfood während und nach der Veranstaltung sicher gestellt ist.

12.05.2018 – Blumengruß zu Muttertag

+++ CDU Informationsstand +++

Anlässlich des Muttertages findet am kommenden Samstag auf dem Markt in Höhe des Morgentaubrunnens ein Informationstand der CDU statt.

Mitglieder des Rates, des Kreistages sowie des Parteivorstandes verteilen Blumengrüße an die Marktbesucher und stehen für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

SU Emsdetten – „Die Deutsche Sicherheitspolitik und Bundeswehr“

(v.l.n.r.) Gerd Schnellhardt: Vorsitzender der CDU-Senioren Dr. Martin Sommer: Oberkreisdirektor Generalmajor Stephan Thomas: vom Deutsch-Niederländischen Korps Münster Dr. Peter Eckhardt: Sparkassendirektor der Verbundsparkasse Emsdeten-Ochtrup

 

 

 

Die CDU Senioren-Union Emsdetten war am Mittwochnachmittag Gast bei der Verbundsparkasse Emsdetten-Ochtrup. In seiner Begrüßung erklärte der Sparkassendirektor, Dr. Peter Eckhardt, als Oberleutnant der Reserve, seine Verbundenheit zum Deutsch-Niederländischen Korps Münster. Daher konnte er auch als Referenten den Stellvertretenden Kommandierenden –General, Generalmajor Stephan Thomas, gewinnen. Er stellte sein Referat unter das Thema „Ready for Operations“. Eigentlich seien CDU-Senioren nicht seine Zielgruppe. Eher könnten es die Mitglieder der Jungen-Union sein. Aber er sehe die CDU-Senioren durchaus als Multiplikator, die das Interesse bei den Enkeln für die Bundeswehr wecken könnten. Die Wehrpflicht sei abgeschafft. Es gebe aber genügend Gründe, sich für den Dienst bei der Bundeswehr zu bewerben. Die Ausbildung sei zwar umfangreich und kann in der Offizierslaufbahn  acht bis fünfzehn Jahre betragen. Danach könne man immer noch z.B. in den Dienst der Polizei mit einer entsprechenden Beamtenlaufbahn eintreten. Die von der Bundesministerin, Ursula von der Leyen,  geforderte finanzielle Aufstockung des Etats sei unbedingt notwendig, befürwortet auch der General.

Unterstützung erhielt er  von dem Kreisdirektor, Dr. Martin Sommer, der gern diese Veranstaltung besucht hat. Man habe sich kaputt gespart und die Depots seien leer, erläutert Thomas. Jetzt gelte es umzusteuern, um die Sicherheit der Soldaten in den Auslandseinsätzen zu gewährleisten. Für die Außen-und Sicherheitspolitik sei eine Kooperation mit den EU-Nachbarn unbedingt erforderlich. Dafür stehe das Deutsch-Niederländische Korps in Münster, worauf der General besonders stolz ist. Die von der Ministerin angemahnten Führungsprobleme in der Bundeswehr gebe es nicht, betont Thomas. Die anschließend lebhafte geführte Diskussion zeigte das große Interesse an den sensiblen Themen für die Bundeswehr.

Von Werner Schneider