Alle Beiträge von Matthias Cieslak

Altepost neuer Vorsitzender der MIT Emsdetten

 

Tim Altepost ist neuer Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Emsdetten. Die Mitgliederversammlung wählte ihn jetzt an die Spitze der MIT. Zusammen mit seinen ebenfalls gewählten Stellvertretern Michael Plagge und Andreas Schlickmann möchte er das wirtschaftspolitische Profil der Vereinigung weiter schärfen. „Ich freue mich besonders über die breite Aufstellung des Vorstandes über so viele Branchen hinweg“, kündigte er direkt nach der Wahl weitere Veranstaltungen der MIT in Emsdetten an.
Als Beisitzer in den Vorstand wurden Stefan Dokters, Hendrik Schürkötter, Florian Dittert und Dominik Kramer gewählt. Neuer Schriftführer ist Max Schlüter. Neben den reinen Vorstandssitzungen, die am frühen Vormittag an der bekannten MIT-Wirkungsstätte, der bdachterrasse am Bolwin-Dokters-Kreisel, stattfinden, wird es nun auch feste monatliche Termine zum Mittagessen für alle Mitglieder der MIT geben. „So können wir den Erfahrungsaustausch und die politische Diskussion auch über den Vorstand hinaustragen.“ kündigte Altepost als neuer Vorsitzender an. Mit den Mittagessen wird eine Tradition fortgeführt, die sein Vorgänger Marcus Bolwin bereits für den MIT-Vorstand ins Leben gerufen hatte. Marcus Bolwin hatte sich aus privaten Gründen nicht mehr zu Wahl stellen können. „Umso mehr freut es mich, dass die MIT mit Tim Altepost einen sichtlich motivierten Vorsitzenden für die kommenden Aufgaben gefunden hat“, gratulierte Marcus Bolwin direkt nach der Wahl als Wahlleiter.

CDU Senioren befassen sich mit Ergebnissen der Europawahl – Union muss den Zusammenhang zwischen Ökologie und Ökonomie deutlich machen

Emsdetten. In der vergangenen Vorstandssitzung haben sich die CDU-Senioren Emsdetten mit dem Ausgang der Europawahl befasst. Man ist besorgt um die Zukunft und denkt über einen politischen Neustart der Union nach. Die CDU muss wieder klare inhaltliche Positionen zu dringenden Fragen der Zeit beziehen, meinen einhellig die Vorstandsmitglieder. So müsse die CDU zum Beispiel in der Klimadebatte den Zusammenhang zwischen Ökologie und Ökonomie engagierter und offensiver deutlich machen. Klimaschutz ist eine Chance für wirtschaftlichen Erfolg. Es müssen aber auch offensiv die Risiken für Arbeitsplätze am Industriestandort Deutschland benannt werden. Die Grünen blenden dieses Risiko aus und zeigen nur die positiven Folgen des Umweltschutzes auf, meint auch der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Prof. Dr. Otto Wulff. Diese Wohlfühlstrategie der Grünen hat bei der Europawahl bei jüngeren Wählern verfangen. Man müsse wieder mehr jüngere Wähler an sich binden. Es wurde festgestellt, dass über 40 Prozent der über 60-jährigen CDU gewählt haben. Klimaschutz, Mobilität und Wohlstand sind aber gemeinsame Ziele quer durch die Generationen.

Das Fahrrad ist das Fortbewegungsmittel Nr. 1 in Emsdetten –

CDU Arbeitskreis Sport, Freizeit und Tourismus macht Vorschläge für die „Fahrradstadt Emsdetten“

Am vergangenen Mittwoch beschäftigte sich der Arbeitskreis Sport, Freizeit und Tourismus der CDU Emsdetten intensiv mit dem Thema Fahrrad. Dass dieses Thema aktueller denn je ist, lässt sich an den vielen Aktionen, wie der traditionellen Emsdettener Acht Ende April, dem Stadtradeln ab Ende Mai sowie dem neusten Projekt der Radbastler der Kolpingfamilie Emsdetten „Multibikes – Leih dir kostenlos ein Lastenrad in Emsdetten“ erkennen. Auch andere Parteien denken mit ihrem Rad- und Wanderwegekonzept (die EV berichtete Anfang April) in diese Richtung.  Die CDU Emsdetten begrüßt solche Konzepte sehr, möchte die „Fahrradstadt Emsdetten“ noch weiter voranbringen und macht im Rahmen eines Antrags an die Stadt- sowie an die Kreisverwaltung konkrete Vorschläge.

Ausbau von Radschnellwegen in die Nachbarkommunen fördern

Das Fahrrad gehört zum Alltag, sei es zum Einkaufen oder um zur Arbeit zu kommen. Besonders das E-Bike wird immer mehr zu einer attraktiven Alternative zum Auto. Stichwort ist hier insbesondere das „JobRad“. Mit dem E-Bike können größere Distanzen überwunden werden, z.B. können Pendler aus den Nachbarorten mit dem Fahrrad zum Arbeiten nach Emsdetten kommen. Hierfür ist der weitere Ausbau von Radwegen und besonders von Radschnellwegen wichtig. „Teilweise fehlt es nur an wenigen Kilometern, wie z.B. auf dem Weg nach Nordwalde. Zu anderen Orten wie Mesum, Borghorst, Neuenkirchen und Riesenbeck gibt es sichere Wege nur durch Umwege“, so ein Mitglied des Arbeitskreises. Die Vorteile dieser schnellen Fahrradverbindungen haben auch EU und Kreis Steinfurt erkannt: für Fahrradwege an Kreisstraßen sowie für so genannte „Bürgerradwege“ gibt es staatliche Förderungen. Hier gilt es den Kontakt mit den Nachbarkommunen zu suchen und gemeinsam Konzepte voranzubringen.

Optimierung innerstädtischer Fahrradinfrastruktur

Der radelnde Freizeitverkehr als auch der Alltagsverkehr nehmen erfreulicherweise kontinuierlich zu. Vermehrt werden auch Lastenräder und Fahrräder mit Kinderfahrradanhängern genutzt. Hier bietet es sich an, künftig spezielle Stellplätze für Lastenräder im Innenstadtbereich zur Verfügung zu stellen. Bei Straßenmodernisierungen sollte vermehrt ein Fokus auf Zweiräder gelegt werden.

BMX-Strecke auf dem Hollinger Spielplatz reaktivieren

„An die BMX-Strecke am Hollinger Spielplatz kann ich mich noch gut erinnern“, so Uli Blickbernd Mitglied des CDU-Arbeitskreis. „So etwas wäre auch heute was für die Kinder mit ihren Mountainbikes und BMX-Bikes. Kann die Strecke nicht reaktiviert werden?“

Anbindung an überregionale Radwanderrouten verbessern

Für Touristen vor Ort bietet der Verkehrsverein einige Rundfahrwege um Emsdetten an. Aber wir sind umgeben von diversen schönen und bekannten Radwanderwegen. Diesen geographischen Vorteil nutzt Emsdetten für sich nicht wirklich aus. Wir sind nicht weit weg von der sehr gut vermarkteten 100 Schlösser Route oder der Friedens-(reiter-)route. Der Emsradweg heißt ja schon fast wie unsere Stadt. Der EmsAuenradweg führt von Warendorf nach Rheine durch Emsdetten. Emsdetten könnte ein Radwegekreuz in der Region darstellen. Hier gilt es, Emsdetten präsenter zu machen. Auf Fahrradseiten bzw. Tourismusseiten im Internet taucht Emsdetten selten auf; Unterkünfte und Einkehrmöglichkeiten in Emsdetten werden nur wenige genannt. Noch holpriger ist die Anbindung nach Emsdetten, wenn man einmal auf dem Fahrrad sitzt. Der EmsRadweg führt nämlich an Emsdetten vorbei. Die Anbindung entlang des Mühlenbaches bzw. die Ausschilderung selbst ist selbst für Ortskundige nicht ganz eindeutig. Als Radwanderer muss man schon bewusst anhalten, um den Abzweig nach Emsdetten zu erkennen. Das ist besonders für die örtliche Gastronomie von Nachteil. Umliegende Kommunen haben entlang ihrer Radwege Schilder aufgestellt, die Hinweise über die dort ansässige Gastronomie geben. Hat man einmal den Abzweig Richtung Innenstadt gefunden, führen Schilder („Richtung Innenstadt“) sowie die Intarsien im Straßenbelag Richtung Innenstadt. Ist man dort angekommen, führt auch eine Beschilderung die Radwanderer über die Bahnhofstraße zurück auf den EmsRadweg. „Diese Wegeführung ist gut gelöst,“ so Arbeitskreisvorsitzende Christiane Homann. „Eine unmittelbare Verbesserung der Situation könnte sich bereits durch den Austausch von beschmierten oder verwitterten Schildern ergeben.“

Geführte Fahrradtouren für Touristen besser vermarkten

Eine weitere Idee Emsdetten für Touristen attraktiver zu machen, könnten geführte Fahrradtouren sein. Neben klassischen Zielen wie Stadtpark, Mühlenbach und Venn, könnten aber – insbesondere für Geschäftsreisende, die Emsdetten sportlich kennenlernen wollen – geführte Touren durch das Stadt- und Industriegebiet eine attraktive Bereicherung sein.

Fazit des Arbeitskreises: Emsdetten hat das Potenzial zu einer perfekten Fahrradstadt, es gilt lediglich, die Stärken weiter auszubauen und wer weiß, vielleicht steht Emsdetten im ADFC-Ranking bald ganz oben!

 

CDU Arbeitskreis Sport, Freizeit und Tourismus

Der Arbeitskreis wurde im Januar 2018 als einer von fünf CDU Arbeitskreisen gegründet, um wichtige, lokal bedeutsame Themen näher zu untersuchen und zu begleiten. In den Arbeitskreisen ist eine große Bandbreite von verschiedenen Alters- und Interessengruppen vertreten. Auch Nicht-Parteimitglieder sind herzlich eingeladen, sich aktiv in den Arbeitskreisen und bei den einzelnen Themen einzubringen. Bei Interesse kann dies gerne über info@cdu-emsdetten.de erfolgen. 

CDU-Senioren besichtigen Ortmeier Medien Gruppe

Emsdetten. Die CDU-Senioren haben am Montagnachmittag die Ortmeier Medien Gruppe in Saerbeck besichtigt. Schon bei der Einführung durch den Geschäftsführer, Michael Wietkamp, waren die Senioren über die große Bandbreite des Unternehmens überrascht.  Das große Geschäftsfeld besteht aus  der Druckerei für den Offset- und den Digitaldruck. Ein weiterer Zweig ist die Versorgung von Kunden in 25 europäischen Ländern mit individuellen Werbemitteln. „Jede unserer Neuerungen ist immer eine Prozessinnovation. Denn wir schauen genau hin, wo es den Kunden schmerzt, und entwickeln dafür eine  individuelle Lösung“, erklärt Wietkamp. Über die Auszeichnung als Top-Innovator 2018 ist Wietkamp besonders stolz. Bei einem Rundgang durch die Betriebshallen erläuterten Wietkamp und der Betriebsleiter, Stefan Aupke, die vielfältigen Betriebsabläufe. Anschließend wurden die Besucher mit Schnittchen und Kaltgetränken versorgt.

Landrat Dr. Effing zu Besuch bei den CDU-Senioren

Emsdetten. Beim Themenfrühstück der CDU-Senioren konnte Paul Albers den Referenten, Dr. Klaus Effing, als Freund begrüßen. Am Donnerstagvormittag hat der Landrat vor siebzig CDU-Senioren über  Zahlen, Fakten und Daten der Kreisverwaltung referiert.

Es waren allgemein erfreuliche Informationen. Mit einer Arbeitslosenquote von 3,9 % kann man von einer Vollbeschäftigung sprechen. Die Kreisumlage sei von 33 % auf 28 % abgesenkt worden, was den Bürgermeister, Georg Moenikes, erfreuen dürfte, meint Effing. Bei den Bevölkerungszahlen gibt es 19 % Mitbürger über 65 Jahre und Jugendliche von 20 % unter 18 Jahren. Das sei für den Kreis Steinfurt eine positive Entwicklung, sagt Effing. In der Kreisverwaltung gibt es 1403 Mitarbeiter in 50 verschiedenen Berufsfeldern. Der Frauenanteil beläuft sich auf 60 % mit einer steigenden Tendenz. Im digitalen Zeitalter können bisher 10 % der Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten. Achtzig Auszubildende befinden sich zurzeit in neunzehn verschiedenen Ausbildungsberufen. Weitere Themen handelten von Auto und Verkehr, Ordnung und Recht, Tiere und Lebensmittel und Tourismus und Kultur. Die Wanderwege würden erweitert und verknüpft. Das führe zu steigenden Gästezahlen im Kreis Steinfurt, stellte Effing fest. Mit einem Aufruf an der Europawahl am 26. Mai teilzunehmen, endete ein informatives Themenfrühstück der CDU-Senioren.

Einweihung des Ahlinteler Spielplatzes am 03. Mai 2019

Der Bau des Spielplatzes an der Alten Schule in Ahlintel konnte kurzfristig realisiert werden

Emsdetten. Im vergangenen Herbst hatte die CDU Emsdetten bei der Stadtverwaltung den Antrag gestellt, den Bau eines Spielplatzes im Ortsteil Ahlintel zu prüfen. Gerade in den letzten Jahren seien einige neue Häuser in Ahlintel entstanden. Dadurch lebten nun auch mehr, gerade junge Familien in dem Gebiet. Bei einem Ortstermin hatten Ahlinteler Bürgerinnen und Bürger den Wunsch zur Verbesserung des Spielplatzangebots in Ahlintel geäußert. Der Spielplatz soll nicht nur den Austausch von Aktivitäten der Kinder unterer einander fördern, sondern auch als Treffpunkt für junge Familien werden, so Ratsfrau Uschi Wilken. Nun ist dieser Wunsch Wirklichkeit geworden. Ein Platz in der Nähe der Alten Schule wurde gefunden und der Bau mit tatkräftiger Unterstützung der Stadtverwaltung, der IDA (Interessengemeinschaft Dorfkern Ahlintel), der Ahlinteler Schützengesellschaft und weiteren Unterstützern kurzfristig verwirklicht.

Am Freitag, den 03.05.2019 wird ab 15 Uhr der neue Ahlinteler Spielplatz an der Alten Schule (Ahlintel 21, 48282 Emsdetten) durch Bürgermeister Georg Moenikes eingeweiht.

CDU Ratsmitglied Uschi Wilken und JU Ortsvorsitzender Erik Eßmann freuen sich zusammen mit den Orga-Team-Mitgliedern Tanja Walters und Steffen Decking, zahlreiche kleine und große Besucher am Freitag zur Eröffnung begrüßen zu dürfen. Für Speis und Trank ist gesorgt. Grillwürstchen werden von der CDU Emsdetten gestellt, für Getränke wird eine kleine Umlage eingesammelt. „Wir bedanken uns ganz herzlich für die schnelle Umsetzung dieses Projektes und hoffen, dass der Spielplatz gut von den Kindern angenommen wird“, so Erik Eßmann abschließend.

Ministerin Scharrenbach auf Einladung der CDU in Emsdetten

Am Donnerstagabend machte sich die nordrhein-westfälische Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung Ina Scharrenbach auf den Weg nach Emsdetten. In Deitmars Hof berichtete Ministerin Scharrenbach den Gästen von Wohnungsbauförderung sowie von Förderungsmöglichkeiten für Vereine.
Bürgermeister Moenikes und Helmut Schäckel stellten in diesem Zuge die Modernisierungspläne von Deitmars Hof vor. Nach gemeinsamer Diskussion folgte der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Emsdetten, bevor der Abend mit einem Imbiss im Backhaus ausklingen konnte.

Zahlreiche Gold- und Silberjubilare in den Reihen der CDU Emsdetten

Stadtverband ehrt langjährige Mitglieder im Rahmen der Mitgliederversammlung

Emsdetten. Während der traditionellen Grünkohlessens der CDU Emsdetten wurden am vergangenen Montag verdiente Mitglieder für 25 und 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Seit 50 Jahren Mitglied in der CDU Deutschlands sind: Antonius Ahlert, Clemens Beckwermert, Karl Beermann, Karl Doemer, Christian Erfling, Josef Feldmann, Egon Herbert, Margret Kloppenborg, Rudolf Walbaum und Hermann Woltering.

Parteimitglied seit 25 Jahren sind: Fritz Maitzen, Gisela Trüloff und Markus Bisping.

Angesichts der bei der Mitgliederversammlung zahlreich vertretenen JU-Mitgliedern mit gleichzeitiger CDU Mitgliedschaft machte sich CDU Stadtverbandsvorsitzender Norbert Wessling keine Sorgen, dass auch in den nächsten Jahrzehnten zahlreiche Mitgliedsjubiläen anstehen.

Gut besuchte Jahresauftaktveranstaltung der CDU Emsdetten mit traditionellem Grünkohlessen und Jubilarehrung

Landtagsabgeordnete Andrea Stullich und Bürgermeister Georg Moenikes und berichten aus Landeshauptstadt und Rathaus

Emsdetten. Zahlreiche CDU Mitglieder machten sich am vergangenen Montagabend zu einer kurzweiligen Mitgliederversammlung in die Gaststätte Graute Beik an der Schulstraße auf. Bei Grünkohl, Mettendchen und Bratkartoffeln ließen sie sich nach einem einführenden Kurzbericht des Stadtverbandsvorsitzenden Norbert Wessling von Bürgermeister Georg Moenikes und Landtagsabgeordneten Andrea Stullich über die aktuellen Entwicklungen in Stadt und Land auf den neuesten Stand bringen.

So konnte Andrea Stullich von der beschlossenen Schulgeldfreiheit in den Gesundheits-Fachberufen, den Vorteilen des Azubi-Tickets für den öffentlichen Nahverkehr sowie dem Landesförderprogramm zur Modernisierung von Sportstätten berichten.

Bürgermeister Georg Moenikes stellte in seiner Präsentation die aktuellen Entwicklungen in Emsdetten vor. Für den bereits realisierten 1. Bauabschnitt von Hof Deitmar habe man von allen Seiten viel Lob erfahren. In diesem Jahr stünde bereits der 2. Bauabschnitt in den Startlöchern.  Beim Umbau der EMS-Halle und Stroetmanns Fabrik soll es bald losgehen. Auch beim Breitbandausbau sei man in der Region ganz vorne dabei. In größeren Städten in der Umgebung würde gerade erst begonnen, die Industrie- und Gewerbegebiete flächendeckend an das Breitbandnetz anzuschließen. So sei der Gewinn des Stadt.Land.Digital Wettbewerbs des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie Anfang des Jahres eine Bestätigung der guten Arbeit der  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im städtischen Rathaus. Auch in Sachen Stationierung eines Notarzteinsatzfahrzeuges (NEF) an der Rettungswache in Emsdetten habe sich der Einsatz gelohnt.  Seit Anfang des Jahres wurden die Einsatzzeiten auch am Wochenende umfassend ausgeweitet. An Werktagen ist das NEF nun 12 Stunden täglich, am Wochenende 9 Stunden einsatzbereit.

Stadtverbandsvorsitzender Norbert Wessling appellierte abschließend an die versammelten Mitglieder, sich im kommenden Europawahlkampf für Europa einzusetzen. Blickt man zurück, so gab es noch nie in der Geschichte Europas so lange Frieden am Stück, jetzt bereits seit 70 Jahren. Dies sei auch ein großer Verdienst der Europäischen Union, so Wessling. Dafür lohne es sich zu kämpfen. Mit Markus Pieper habe man einen guten Kandidaten für das Münsterland, der am vergangenen Wochenende mit einem überragenden Ergebnis auf Listenplatz 2 der NRW-Landesliste gewählt wurde.

Info-Abend der CDU zur Westumgehung am 10. Januar 2019

EMSDETTEN. Was sind die nächsten Schritte auf dem Weg zur Westumgehung: Die Antworten darauf will die CDU Emsdetten Bürgerinnen und Bürgern sowie auch Vertretern der Bürgerinitiative Pro Westumgehung bei einem Informationsabend am 10. Januar 2019 geben. Dafür trommelt der für Hollingen zuständige Ratsherr Dirk Albers den Landrat Dr. Klaus Effing, die Landtagsabgeordnete Andrea Stullich und Bürgermeister Georg Moenikes zusammen.

Der Info-Abend ist öffentlich, beginnt um 18:30 Uhr und findet in der Gaststätte Graute Beik statt. Alle sind herzlich eingeladen.

Verlauf des Planfeststellungsverfahrens, Finanzierungschancen durch das Land Nordrhein-Westfalen: Das sind die beiden Hauptthemen an diesem Abend. Fragen dazu können beim Info-Abend an die hiesige CDU-Landtagsabgeordnete Andrea Stullich und Landrat Klaus Effing direkt gestellt werden. Sie werden auch Einschätzungen zum weiteren Verlauf dieses großen Straßenbauprojektes aus ihrer Sicht geben.

„Seit fast 40 Jahren fordert und fördert die Stadt Emsdetten den Bau der Westumgehungsstraße K 53n“, erklärt Dirk Albers: „Jetzt scheint die Realisierung in eine entscheidende Phase zu kommen – und die gilt es aktiv zu begleiten.“ Dem pflichtet auch Emsdettens CDU-Vorsitzender Norbert Wessling bei. Mehr denn je sei es notwendig, dass die politisch Verantwortlichen in Stadt, Kreis und Land an einem Strang ziehen, um sich dem großen Ziel der Westumgehung endlich zu nähern. „2019 und 2020 werden entscheidend sein“, lautet die Prognose des Ortsvorsitzenden der Union, der zugleich Kreistagsabgeordneter ist.

Die Planfeststellungsunterlagen zur K 53n, Westumgehung Emsdetten, samt Abwägung aller Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange sowie der Öffentlichkeit sind vom Kreis Steinfurt der Bezirksregierung Münster als Planfeststellungsbehörde Mitte Juli 2016 zur Genehmigung übergeben worden.

 

Junge Union backt Berliner für die Aktion Lichtblicke e.V.

Ein großer Erfolg war die Berliner-Backaktion der Jungen Union (JU) Emsdetten am vergangenen Samstag auf dem Markt. Am gesamten Vormittag wurden fleißig Berliner gebacken und zur Freude der Marktbesucher noch warm verkauft. Mit dem Projekt unterstützt die JU die Aktion Lichtblicke e.V., die seit 1998 in Not geratenen Menschen in ganz NRW hilft und unter anderem von den Lokalradios in NRW getragen wird. Das Ergebnis der Back-Aktion kann sich sehen lassen: Insgesamt wurden am Samstagmorgen 950 Euro eingenommen, die der Aktion Lichtblicke e.V. zu Gute kommen. Unterstützung erhielt die JU dabei von der Konditorei Völker, ohne die das Berliner- Backen nicht hätte durchgeführt werden können. „Wir sind sehr dankbar, dass die Konditorei Völker die Aktion möglich gemacht hat“, so der JU-Vorsitzende Erik Eßmann.

 

 

CDU spricht sich für Auslobung eines „Ehrenamt-Preises“ aus

Mit der Auszeichnung sollen besonderes ehrenamtliches Engagement und herausragende Projekte gewürdigt werden

Emsdetten. In Emsdetten gibt es über 200 Vereine und zahlreiche soziale und kulturelle Einrichtungen, die sich auf unterschiedlichster Art und Weise für die Stadt engagieren und die Heimat prägen. Dieser Einsatz soll durch die Auslobung eines jährlichen Emsdettener Ehrenamtspreises gewürdigt werden. Darüber hinaus bietet der Preis Anreize für weitergehende Aktivitäten.

„Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“ So lautet der Titel des Landesförderprogramms, das das NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichberechtigung im August veröffentlicht hat. Rund 150 Millionen Euro in Form von Fördergeldern investiert das Ministerium für die Jahre 2018 bis 2022 in das Fünf-Punkte- Programm. Einer davon ist der „Heimat-Preis“.

Mit der Auszeichnung sollen besonderes Engagement und herausragende Projekte von Bürgern gewürdigt werden. Das Förderprogramm sieht vor, dass kreisangehörige Kommunen 5000 Euro erhalten, die pro Jahr als Preisgeld ausgelobt werden dürfen. Ob es einen Gewinner gibt oder Sieger in bis zu drei Kategorien, entscheidet jede Kommune selbst. Einen Themenschwerpunkt gibt die Landesregierung für 2019 nicht vor.  Gefördert werden von der Landesregierung Heimat-Preise, die auf Grundlage eines Ratsbeschlusses durch die Kommunen ausgelobt werden. Die Preiskriterien werden ebenfalls vom Rat festgelegt.

„Zahlreiche Emsdettenerinnen und Emsdettener engagieren sich in Vereinen und Verbänden für unsere Stadt und prägen damit auf unterschiedlichste Art und Weise die Heimat mit. Ziel des Programms ist es, die Bürgerinnen und Bürger für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern und die positiv gelebte Vielfalt deutlich sichtbar zu machen,“ so CDU Stadtverbandsvorsitzender Norbert Wessling.

„Mit der Auslobung eines „Ehrenamts-Preises“ wollen wir die Möglichkeit seitens des Landes nutzen, die ehrenamtliche Arbeit vor Ort entsprechend zu honorieren und zu würdigen,“ so stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender und sachkundiger Bürger im Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit Hanno Moers.

Darüber hinaus wir die Stadtverwaltung gebeten, die Emsdettener Vereine und Initiativen aktiv auf die anderen Elemente des Landesförderprogramms hinzuweisen.

CDU-Ratsfraktion besuchte das Montessori-Kinderhaus – Erweiterungsbau soll kommen

Stühle im Mini-Format, Waschbecken, die auf Kniehöhe von Erwachsenen hängen: Viel Freude hatte eine Abordnung der CDU-Ratsfraktion jetzt bei einem Besuch im Montessori-Kinderhaus. Es ist die einzige Kindertagesstätte in Emsdetten unter Trägerschaft einer privaten Elterninitiative. Die stellvertretende Leiterin des Kinderhauses, Sabine Feldhaus, führte die Kommunalpolitiker durch die Vier-Gruppen-Einrichtung. Durchweg sind es integrative Gruppen.

Vor fast genau einem Jahr stand der Vorstand des Schmetterling e.V. als Träger des Montessori-Kinderhauses im Umbruch. Dieser sei vollzogen. Der Verein laufe in ruhigen, geordneten Bahnen, wie die CDU-Ratsfraktion erfahren durfte. Längst schaut der Verein wieder nach vorne. Fest im Blick haben die Verantwortlichen des Elternvereins Baumaßnahmen, um das integrative Montessori-Kinderhaus zu erweitern. „Die sind absolut angebracht“, stellten die CDU-Ratsfrauen und -männer während ihres Besuchs einhellig fest – und sagten ihre politische Unterstützung zu.

Insbesondere gehe es um mehr Platz für die Büro- und Elternarbeit. Der jetzige Zustand, bei dem ein einziger Verwaltungsraum ausreichen muss für alle Büroarbeiten, Elterngespräche, Vorstandssitzungen und zugleich als Sozialraum für die Belegschaft herhält, gehöre beendet. Das 30 Jahre alte Gebäude der Kindertageseinrichtung mitten im Wohngebiet rund um Biekmeresch ist in Besitz der Stadt.

Der Vereinsvorstand wird bei der Stadt darum bitten, die baulichen Möglichkeiten eines Anbaus prüfen zu lassen. Mit dem Prüfergebnis, der Kostenschätzung und mit gegebenenfalls Eigenleistungen werde der Schmetterling-Verein schließlich einen Antrag an die Stadt stellen.

Arbeitskreis Umwelt und Landwirtschaft legt Blühstreifen an

Nicht nur reden sondern machen – nach diesem Prinzip hat der Arbeitskreis Landwirtschaft und Umwelt der CDU in 2018 erstmals sogenanntes bienenfreundliches Greening-Saatgut kostenlos an interessierte Landwirte in Emsdetten abgegeben.

Die Mitglieder sind zuversichtlich, dass die Aktion in 2019 erfolgreich, dann auf breiter Front wiederholt werden kann.

Der Arbeitskreis will keine weiteren Verbote auf Ortsebene, die gegen die Landwirtschaft gerichtet sind, sondern möchte, zusammen mit den Landwirten vor Ort, sinnvolle Aktionen gestalten. Sofort Anfang des Jahres sollen diesbezüglich gemeinsame Treffen stattfinden.

Interessierte, die in dem Arbeitskreis Landwirtschaft und Umwelt der CDU  mitwirken möchten – sind herzlich eingeladen und können sich unter der Tel.-Nr. 0176/85621089 melden.

Gelände Taubenstraße/Borghorster Str. – Städtebaulicher Wettbewerb gefordert

Beim Gelände Taubenstraße/Borghorster Straße macht sich die CDU für einen städtebaulichen Wettbewerb stark.

Das große Grundstück mit baufälligen Wohnblocks befindet sich seit einigen Monaten in städtischem Besitz. Wunsch der CDU für die Überplanung: Ein städtebauliches Konzept, „das die exponierte Rolle dieses Standortes berücksichtigt“. Insbesondere die „Eingangssituation“ solle beachtet werden.

Zunächst sollten die Möglichkeiten dieses Standortes innerhalb der derzeitigen Marktsituation auf dem Tisch liegen – erst danach sind politische Festlegungen wie solche zu beispielsweise sozialem Wohnungsbau sinnvoll, schreibt die CDU-Fraktion in einer Presseerklärung.

Zudem möchte die CDU die Perspektive der städtischen Wohnungsbaupolitik ausdehnen: Wer nämlich nur so viel verdient, dass er knapp keinen Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein hat, gehe oft mit den schlechtesten Karten in die Wohnungssuche. Nur ein kleiner Teil des Wohnungsangebots, auch in Emsdetten, komme hierfür überhaupt infrage, und dort konkurriere man dann mit Besserverdienenden. Auch hier gelte es was zu tun, erklärt die CDU-Ratsfraktion.

Das erfolgreiche Wohnungsbaukonzept vom Grünring sei nicht grundsätzlich auf jedes andere Areal zu übertragen, so die CDU. Dessen Erfolg hänge ganz eng damit zusammen, dass es sich optimal in das dortige Quartier einfügt.

CDU: „EMS-Halle ist leider nicht als Handball-Halle zu ertüchtigen – das müssen wir vor Augen haben“

Realisierungschancen einer Sporthalle mit hoher Zuschauerkapazität sollen ausgelotet werden

EMSDETTEN. Die Zukunft der EMS-Halle als Spielstätte der Zweiten Handball-Bundesliga ist immer wieder in der Diskussion – aktuell erneut mit den Ausbau- und Modernisierungsplänen der Stadt für die Mehrzweckhalle. Diese wurden jetzt, zusammen mit der Strategie für Stroetmanns Fabrik, dessen Außengelände und für Hof Deitmar von der CDU-Ratsfraktion bei ihrer zweitägigen Klausurtagung befürwortet. Zugleich kommt ein neuer Dreh hinein, in Richtung TVE: Die CDU will prüfen lassen, ob es sich realisieren ließe, eine ohnehin benötigte neue Sporthalle mit hoher Zuschauerkapazität auszurüsten – „als Kooperationsprojekt insbesondere zwischen Stadt Emsdetten (Schulsport), dem TV Emsdetten (Gesamtverein) und der TV Emsdetten Marketing GmbH (Zweite Handball-Bundesliga)“, wie es in dem CDU-Antrag heißt.

Die größte der Ratsfraktionen hatte zu ihrer Klausurtagung die Geschäftsführer der TV Emsdetten Marketing GmbH, Heike Schürkötter und Frank Wiesner, als Verantwortliche für den Zweitliga-Handball eingeladen. Beide bekräftigten gegenüber der CDU, dass sie dauerhaft keine Zukunft für Zweitliga-Handball in der EMS-Halle sehen. Zu geringe Zuschauerkapazität, vor allem viel zu schmale Wechselzonen neben dem Spielfeld: Das, unter anderem, seien die Hauptknackpunkte, betonten Schürkötter und Wiesner. Es zu ändern, sei am bestehenden Gebäude und auf diesem Areal nicht möglich, beziehungsweise komme einem Neubau gleich, erklären wiederum Bauexperten.

„Wir können die Ems-Halle ertüchtigen als Sport- und Veranstaltungshalle. Als zugleich moderne Handball-Bundesliga-Halle wird das aber leider nicht gelingen – vor dieser Erkenntnis sollten wir nicht länger die Augen verschließen“, sagt CDU-Ratsherr Christoph Dehne. An den notwendigen Investitionen in die EMS-Halle ändere diese Schlussfolgerung im übrigen nichts, so die CDU.

Ein Lösungsansatz könne aber sein, dass die CDU sich ohnehin dafür stark mache, an der Stauffenbergstraße, an der Stelle vom alten Hallenbad und der dortigen baufälligen Sporthalle eine weitere Sporthalle für den Schul- und Vereinssport zu bauen. Deren Bedarf sei unstrittig. Zugleich erinnert die CDU an Pläne des Turnvereins, bevorzugt an diesem Standort, eine vereinseigene Sportergänzungsanlage einzurichten. Beides könne unter Umständen eine finanzielle und strukturelle Basis bilden für eine neue Sporthalle, die mit einer auf Zweitliga-Handball ausgerichteten Zuschauerkapazität ausgerüstet sein kann, so die CDU.

Geklärt haben möchte die CDU eine zentrale Frage: Was können und wollen die Stadt Emsdetten sowie die TVE-Verantwortlichen jeweils zur Realisierung einbringen – und wie kann sich daraus eine Finanzierung ergeben? Das soll gemäß Antrag der CDU nun zusammengetragen werden.

Ob sich so etwas realisieren lässt, stehe „freilich völlig in den Sternen“, so der sportpolitische Sprecher der CDU, Dirk Albers: „Ohne aber, dass wir aus der grauen Theorie in die konkrete Praxis kommen, wird es dazu immer mehr Fragen als Antworten geben.“

CDU macht sich für Spielplatz in Ahlintel stark

Spielplatz würde nicht nur den Austausch von Aktivitäten der Kinder untereinander fördern, sondern wäre auch ein Treffpunkt für junge Familien

Emsdetten. Die CDU Emsdetten hat einen Antrag gestellt, der die Verwaltung beauftragt, den Bau eines Spielplatzes im Ortsteil Ahlintel zu prüfen und Umsetzungsmöglichkeiten aufzuzeigen. In den letzten Jahren sind einige neue Häuser in Ahlintel entstanden. Dadurch leben nun auch mehr, gerade junge Familien in dem Gebiet. Bei einem Ortstermin hatten Ahlinteler Bürgerinnen und Bürger den Wunsch zur Verbesserung des Spielplatzangebots in Ahlintel geäußert. Eigenleistungen und Beteiligungen wurden in Aussicht gestellt. „Ein Spielplatz in diesem Ortsteil würde nicht nur den Austausch von Aktivitäten der Kinder untereinander fördern – sondern wäre auch ein Treffpunkt für junge Familien“, ist Ratsfrau Uschi Wilken überzeugt. „Wir bitten die Stadtverwaltung, die Standortmöglichkeiten zu prüfen und sich mit den Ahlintel Vereinen in Verbindung zu setzen, inwieweit ein Anteil an Eigenleistung erfolgen könnte“, ergänzt JU Vorsitzender Erik Eßmann abschließend.

CDU Arbeitskreis Digitales begrüßt Smart City Strategie der Stadt Emsdetten –

„Smart City Strategie“ muss als Gesamtkonzept aus bereits umgesetzten, in Bearbeitung befindlichen und noch geplanten Maßnahmen und Projekten gesehen werden

 Während ihres letzten Treffens haben die Mitglieder des CDU-Arbeitskreises Digitalisierung verschiedene, wichtige Themen besprochen.

Zunächst wurde die sehr gut besuchte Veranstaltung „Digitalisierung vor Ort“, die im Sommer dieses Jahres vom Arbeitskreis organisiert wurde, inhaltlich weiter nachbereitet. Wie auch während dieser Veranstaltung angekündigt, werden vom Arbeitskreis die Themen und Fragestellungen, die besonders intensiv und wiederholt in den Diskussionen angesprochen wurden, nun intensiver verfolgt und in konkrete Aktionen umgesetzt. Dies sind beispielsweise die Fragestellungen, „Wie verändert die Digitalisierung den Qualifizierungsbedarf, die Aus- und Weiterbildung in der zukünftigen Arbeitswelt?“, „Wie sehen die Arbeitsplätze und Arbeitsmodelle in der Zukunft aus?“. Aber auch „Welche Vorteile kann die Digitalisierung für sämtliche Alters- und Berufsgruppen ganz konkret und vor Ort mit sich bringen?“.

In diesem Zusammenhang begrüßen die Mitglieder des Arbeitskreises ausdrücklich die Aktivitäten und das aktuelle Strategiepapier der Stadt Emsdetten zum Thema Smart City. Ansätze wie, die Ausweitung von städtischen Online-Angeboten und Beteiligungsmöglichkeiten als Ergänzung zum persönlichen Kontakt, die verstärkte Nutzung moderner Kommunikationstechnologien für die städtische Infrastruktur, aber auch die digitale Archivierung von Plänen und Akten zur vereinfachten Abwicklung für die Bürger sowie freie Wifi-Hotspots und der flächendeckende Breitbandausbau können und werden einen echten Mehrwert für die Emsdettener Bevölkerung bieten.

Dabei lohnt auch der Blick in andere Städte. Vor dem Hintergrund des kommunalen Wettbewerbes zum Beispiel um Fachkräfte um private und industrielle Investitionen bzw. Ansiedlungen ist es unerlässlich, dass Emsdetten sich auch in den digitalen Fragestellungen immer weiterentwickelt. Wichtig ist bei sämtlichen Maßnahmen eine ganzheitliche und nachhaltige Betrachtung für die Bürgerinnen und Bürger, aber insgesamt auch eine gewisse Portion an Optimismus und das Erkennen von Zukunftschancen von allen Beteiligten, so die Mitglieder des Arbeitskreises.

Auch Nicht-Parteimitglieder sind herzlich eingeladen, sich aktiv in den Arbeitskreisen und bei den einzelnen Themen einzubringen, bei Interesse kann dies gerne über info@cdu-emsdetten.de erfolgen.

Besonders hinweisen möchte der Arbeitskreis noch auf die Tatsache, dass es bei seinen Mitgliedern mit dem Aspekt „Vorteile von Digitalisierung für sämtliche Altersgruppen vor Ort und konkret“ schon sehr gut funktioniert. So wirkt zum Beispiel mit Karl-Heinz Althoff die etwas ältere Generation aktiv mit und ist von den möglichen, konkreten Vorzügen sehr angetan. „Für mich gehört auch die Unterstützung des Bürgerbusvereins Emsdetten-Saerbeck bei der Anschaffung eines E-Bürgerbusses, der weitere Ausbau des Ladestationen-Netzwerkes für E-Bikes und E-Autos aber auch beispielsweise die Unterstützung von SeniorenEmsdetten zur Smart City Strategie der Stadt“, so Althoff. Masterand Thomas Schwaf, der sich ebenfalls in die Arbeit des Arbeitskreises einbringt, sieht für sich wesentliche Vorteile in dem Breitbandausbau und stadtweit freien W-LAN. „In meinem Studium habe ich oft mit großen Datenmengen zu tun. Das schnelle Internet vor Ort ermöglicht es mir, Berechnungen oder Projekte auch von zuhause aus durchzuführen. Ohne schnelle und stabile Netzwerkverbindungen ist an ein Arbeiten außerhalb der Hochschule kaum zu denken“, so Schwaf.

CDU Arbeitskreis Digitalisierung

Der Arbeitskreis Digitalisierung wurde im Januar 2018 als einer von fünf CDU Arbeitskreisen gegründet, um wichtige, lokal bedeutsame Themen näher zu untersuchen und zu begleiten. Als eine der ersten Veranstaltungen vor Ort hatte der Arbeitskreis Digitalisierung bereits im Juni 2018 eine Veranstaltung zum Thema „Digitalisierung vor Ort – ein Wandel, der uns alle betrifft?!“ veranstaltet, bei der Experten aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung zu dem Thema Digitalisierung referierten und mit vielen jungen und älteren Interessierten in kleinen Diskussionsrunden ins Gespräch kamen.

 

 

 

„Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen“ – Neues Landes-Förderprogramm zur Stärkung des Ehrenamtes vorgestellt

Emsdetten. Das Förderprogramm der Landesregierung mit dem Titel „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was die Menschen verbindet“ geht an den Start: Mit den Elementen Heimat-Scheck, Heimat-Preis, Heimat-Werkstatt, Heimat-Fonds und Heimat-Zeugnis fördert die Landesregierung mit rund 150 Millionen Euro bis zum Jahr 2022 die Gestaltung der Heimat vor Ort.

„Die neue Heimatförderung bietet in Emsdetten ein unheimlich großes Potenzial, das nicht verschenkt werden sollte. Gerade Emsdetten mit seinen vielen Sport-, Kulturvereinen und Schützengesellschaften ist prädestiniert dafür, in besonderer Weise von dieser Förderung zu profitieren“, weist Andrea Stullich, heimische CDU-Landtagsabgeordnete, auf das neue Förderprogramm der Landesregierung hin. Ziel des Programms sei es, Menschen für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern und die positiv gelebte Vielfalt in unserer Heimat Nordrhein-Westfalen deutlich sichtbar zu machen, so Stullich.

„Je eher wir aktiv werden, desto schneller können wir davon profitieren“, erklärt CDU Ortsverbandsvorsitzender Norbert Wessling. Mit Hilfe des Förderprogramms könnten unsere Vereine Projekte verwirklichen, die bislang aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht umzusetzen wären, so Wessling weiter.

Nach Angaben der Landtagsabgeordneten Andrea Stullich umfasst das Heimatförderungsprogramm folgende fünf Elemente:

Heimat-Scheck: Zur unbürokratischen Förderung von Projekten lokaler Vereine und Initiativen, die sich mit „Heimat“ beschäftigen, werden jährlich 1.000 Heimat-Schecks á 2.000 Euro bereitgestellt.  Der „Heimat-Scheck“ kann Möglichmacher für gute Ideen und kleine Projekte sein, die nicht viel Geld kosten, aber einen großen Mehrwert in der Sache versprechen.

Heimat-Preis: Für innovative Heimatprojekte können auch der Kreis Heinsberg und seine Städte und Gemeinden einen vom Land finanzierten Preis ausloben, der die konkrete Arbeit belohnen und zugleich vorbildliche Praxisbeispiele liefern soll. Die Auszeichnungen sind eine Wertschätzung der (überwiegend) ehrenamtlich Engagierten. Kommunen sollen den Preis vergeben, die Sieger stellen sich anschließend dem Wettbewerb auf Landesebene. Städte und Kommunen können vom Land ein Preisgeld von 5.000 Euro erhalten, wenn sie sich per Ratsbeschluss zur Teilnahme am Heimatpreis entscheiden.

Heimat-Werkstatt:  Ideen zum Thema Heimat sollen in „Werkstätten“ entwickelt und verwirklicht werden. Jede Region – ob Stadtviertel oder Gemeinde im ländlichen Raum – hat prägende Besonderheiten, mit denen sich Menschen identifizieren. Vertreter von Initiativen und Organisationen, aber auch Bürgerinnen und Bürger direkt sollen sich in einen offenen, identitätsstiftenden Prozess einbringen. Zum Beispiel kann in einer offenen Kreativwerkstatt unter Beteiligung aller Akteurinnen und Akteure ein ortstypisches Kunstwerk verwirklicht werden. Der Diskurs in der Heimat-Werkstatt soll Gemeinsamkeiten herausarbeiten und das lokale Gemeinschaftsgefühl stärken. Zugleich wird mit der Gestaltung der öffentliche Raum aufgewertet. Der aufwendige Prozess wird je Projekt mit mindestens 40.000 Euro gefördert. Empfänger können die Kommune, aber auch Private, Vereine und gemeinnützige Organisationen sein.

Heimat-Fonds: Initiativen, die ein Heimat-Projekt verwirklichen wollen, sollen durch den Heimat-Fonds unterstützt werden: Für jeden eingeworbenen Euro soll es je einen Euro vom Land dazugeben (bis maximal 40.000 Euro), so dass sich Gutes verdoppelt. Förderfähig sind Projekte von mindestens 5.000 Euro und maximal 80.000 Euro. Die Verwaltung des „Heimat-Fonds“ erfolgt vor Ort über die Gemeinden und Gemeindeverbände. Der Mindestanteil der Kommune beträgt zehn Prozent. Bei Projekten mit mehreren beteiligten Kommunen können im Einzelfall auch Projekte mit einem Volumen über 80.000 Euro gefördert werden.

Heimat-Zeugnis: Im Fokus steht die Schaffung und Bewahrung von Bauwerken, Gebäuden oder Orten in der freien Natur, die in herausragender Weise die lokale und regionale Geschichte prägen.  Projekte mit einem Volumen ab 100.000 Euro können mit maximal 90 Prozent (Private) bzw. 80 Prozent (Kommunen) unterstützt werden. Antragsberechtigt sind Gemeinden und Gemeindeverbände sowie private und gemeinnützige Organisationen.

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Planungen für das Kombibad im Feinschliff –

Arbeitskreis der CDU zum Austausch bei der Stadtwerke Emsdetten GmbH

EMSDETTEN. „Unser Ziel ist es, ein solides Bad zu errichten, das ein breites Spektrum an Anforderungen abdeckt“, so Christian Schröder, Technischer Leiter der Stadtwerke Emsdetten GmbH. Von diesem Konzept wurden vergangene Woche Mitglieder des Arbeitskreises für Kultur, Sport und Freizeit der Christlich Demokratischen Union Emsdetten (CDU) bei einem Informationsgespräch begeistert.

In einem offenen Austausch stellten Christian Schröder sowie Karin Kloppenborg, Bäderbeauftragte der Stadtwerke, den aktuellen Planungsstand des Kombibades vor. Es wird weiterhin sehr viel Wert auf den Erhalt des „Waldcharakters“ gelegt, der dem Freibad in Emsdetten ein Alleinstellungsmerkmal im Kreis verleiht. In die laufenden Entwicklungen werden Anregungen aus sämtlichen Richtungen eingebunden. Dabei wird am Investitionsvolumen von rund 16 Millionen Euro jedoch strikt festgehalten. „Dieses Projekt ist die größte Einzelinvestition in der Geschichte der Stadtwerke und hat bei uns eine entsprechende Bedeutung“, so Schröder weiter. Diskussionspotenzial bietet beispielsweise die durch die Überbauung entfallende geschlossene Zuwegung von der Umkleide bis in das Schwimmerbecken.

Christiane Homann, Vorsitzende des Arbeitskreises, gab deshalb mehrmals zu bedenken: „Besonders für ältere oder körperlich eingeschränkte Emsdettener Bürger stellt die Wärmehalle einen großen Komfortaspekt dar. Zudem bietet sie Sichtschutz.“ Dieser wird künftig jedoch weiterhin durch eine neu geplante Einstiegshalle gewährleistet sein. Auch werden das Frei- und Hallenbad bei Sommerbetrieb parallel nutzbar sein. Bei schlechtem Wetter kann also ins neue Gebäude ausgewichen werden. Dieses wird über zwei Becken und einen weiteren Kinderbereich verfügen. Dabei vergrößert sich das Schwimmerbecken im Vergleich zum jetzigen Hallenbad auf fünf Bahnen. Das Nichtschwimmerbecken verfügt zudem über einen schräg verstellbaren Hubboden. Auch wird wie breit gefordert an Sprungtürmen im Hallenbad- sowie Freibadbereich festgehalten. Über ein Betriebs- und Preiskonzept sowie eine weitere Bürgerinformationsveranstaltung dauern die Beratungen bislang an.  Tatsache ist aber schon jetzt, dass sowohl mehr Wasserfläche als auch mehr Badezeit zur Verfügung stehen werden. Insbesondere die Einbindung eines barrierefreien Zugangs zum „Cafe Heinrich“ und die Prüfung weiterer Parkplatzmöglichkeiten wurden durch den Arbeitskreis der CDU angeregt.

Das vorgestellte Gesamtkonzept bereitet große Vorfreude auf die planmäßige Eröffnung des Freibadbereichs im Sommer 2021 und die Eröffnung des Hallenbadbereichs zum darauf folgenden Herbst. „Wir versuchen, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln ein möglichst breites Spektrum an Wünschen abzudecken“, so Schröder. Der Arbeitskreis hat sich überzeugt, dass die Stadtwerke und Ihre Berater dabei auf dem besten Weg sind.