Alle Beiträge von Matthias Cieslak

CDU: Mehr Fläche für den Sport

EMSDETTEN. Die CDU hat in ihrer jüngsten Fraktionssitzung den kurz bevorstehen „Umzugsbeschluss“ für das Hallenbad bereits „weiter gedacht“, wie sie in einer Pressemitteilung erklärt: Sie regt an, das jetzige Hallenbad-Grundstück an der Stauffenbergstraße, auch wenn ein neues Hallenbad am Freibad gebaut wird, als Sportfläche zu belassen – statt auch dort ein „zigstes neues, innenstadtnahes, kleines Wohnbaugebiet“ hinzusetzen.

Wie die CDU-Fraktion weiter schreibt, kann sie sich sogar vorstellen, an der Stauffenbergstraße entweder die alte Spiel- und Sporthalle umfassend sanieren zu lassen, um sie zusätzlich zu behalten, oder eine ganz neue Sporthalle zusätzlich zu bauen. Zusätzlich zum bereits angedachten Sporthallen-Neubauplan im Westen der Stadt, an der Käthe-Kollwitz-Schule.

Auch sollen Teile der Fläche für „Draußen-Sport“, mit unter anderem Laufbahnen und Weitsprunganlage, fit gemacht werden. Gerne, so die CDU, könne diese Idee nun auch neuen Schub für die Pläne des Turnvereins bringen, an der Stauffenbergstraße eine vereinseigene „Sportergänzungsanlage“ bauen zu wollen.

„Bisherige Überlegungen städtischerseits sehen vor, vorhandene Kapazitäten zu verlagern. Mehr Sporthallen-Kapazitäten sind bisher nicht vorgesehen“, beschreibt Dirk Albers, CDU-Sprecher im Sportausschuss, den Stand der Dinge. „Das müssen wir vielleicht überdenken“, so Albers. „Auch durch die Schulen, obwohl deren Zahl kleiner wird und es weniger Kinder gibt, steigt mutmaßlich der Bedarf, weil sich Unterrichtsformen und Anforderungen geändert haben“, ergänzt CDU-Ratsfrau Karin Raffelsiefer, Vorsitzende des Schulausschusses.

Die CDU hat nun einen Antrag formuliert, über den der zukünftige Bedarf an Sportflächen in Emsdetten konkret ermittelt werden soll. Der liegt seit gestern vor.

SU Emsdetten besucht Emden – Besichtigung der Kunsthalle

-ws-EMSDETTEN.

Gemeinsam besuchte die Senioren-Union Emsdetten/Greven/Saerbeck die Kunsthalle in Emden, um die Ausstellung „Nikolai Astrup“ zu sehen. Die kompetente Museumsführerin führte die Senioren ein in die norwegische Landschaft und Lebensart. Nikolai Astrup, der neben Edvard Munch beliebteste skandinavische Maler, überraschte und begeisterte mit seinen impressionistischen/expressionistischen farbenfrohen Bildern. Wie ein Wintermärchen waren Hin- und Rückfahrt durch die schneebedeckte, sonnige Emslandschaft.

CDU-Boulevard – Zu Gast: Prof. Dr. Roeder, Ärztliche Direktor der Uni-Klinik

Dienstag, den 10. Januar 2017,
19.30 Uhr,
in der Gaststätte Graute Beik – Schulstr. 6, 48282 Emsdetten

Bereits zum neunten  Mal führen wir unsere Informationsreihe CDU-Boulevard durch.

In lockerer Runde, treffen wir interessante Menschen aus unterschiedlichen Organisationen und Vereinen- oder informieren zu brandaktuellen Themen.

Unser Gast am 10. Januar ist Prof. Dr. Norbert Roeder

Prof. Dr. Roeder ist der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Münster(UKM).

Bekanntlich ist das UKM der neue Eigentümer des ehemaligen Krankenhausgebäudes.

Im CDU-Boulevard wird Prof. Dr.  Roeder die Pläne des UKM bezüglich des Marienhospitals vorstellen und natürlich auch für Fragen zur Verfügung stehen.

Nutzen Sie diese interessante Gesprächsrunde und bringen Sie Freunde, Bekannte und Nachbarn  mit zu dieser Veranstaltung.

 

Bild: Pressebild Universitätsklinikum Münster

„Emsdetten in Sondersituation“: CDU-Ratsfraktion will zweiten 24-Stunden-Rettungswagen erhalten

Zweiten Rund-um-die-Uhr-Rettungswagen über städtischen Haushalt verlängern / „Lassen es nicht zu, dass der unermüdliche Einsatz unseres Bürgermeisters als Panikmache abgetan wird“

EMSDETTEN. – Mit eigener politischer Initiative bestärkt die CDU-Ratsfraktion Bürgermeister Georg Moenikes im Erhalt der Rettungsdienst-Ressourcen für Emsdetten: Die größte Ratsfraktion will den zweiten Rund-um-die-Uhr-Rettungswagen mit eigenem städtischem Geld aufrechterhalten – statt wie der Kreis Steinfurt es möchte, diesen ab Juli 2017 abends und nachts in der Garage zu lassen. Bis mindestens Ende nächsten Jahres will die CDU das nun so, fordert dann eine erneute Überprüfung des Notfallgeschehens in Emsdetten und erwartet, dass der Kreis beidem zustimmt.

Dem „Emsdetten-Polterer“, Kreisdirektor Dr. Martin Sommer, schicken die CDU-Ratsmitglieder zudem deutliche Worte ins Kreishaus: „Als CDU Emsdetten genauso wie als Bürgerinnen und Bürger der Stadt Emsdetten lassen wir es nicht zu, dass der unermüdliche Einsatz unseres Bürgermeisters als Panikmache abgetan wird“, heißt es wörtlich in der Presseerklärung.

Hierbei für Emsdetten einzutreten, habe eine klare Berechtigung: „Die Berechtigung der einzigen 36.000-Einwohner-Stadt in der Region ohne Krankenhaus“, betont die CDU: „Das subjektive Sicherheitsempfinden unserer Bürgerinnen und Bürger ist aufgrund der Sondersituation, dass das Krankenhaus nach 145 Jahren vor Ort im Juni 2015 für niemanden nachvollziehbar geschlossen wurde, ein anderes.“

Weil das nun vorgelegte Rettungsdienstgutachten nur auf die Datengrundlage von 2015 schaut, müsse es für Emsdetten mehr Zeit geben, um auch die aktuellen Einsätze von 2016 und 2017 einbeziehen zu können. 115.000 Euro koste dieses Mehr an Bewertungszeit, bis zunächst Dezember 2017. „Wir hätten auch städtisches Geld für den Erhalt des Marienhospitals aufgebracht. Jetzt für den Rettungsdienst gelten ähnliche Argumente, wenn es uns ernst damit ist“, heißt es seitens der größten Ratsfraktion.

Richtig sei zwar, dass dies eigentlich Sache von Kreis beziehungsweise Krankenkassen ist, räumt die CDU ein. Allerdings könnten es die Emsdettener nicht mehr hören, was alles nicht möglich sein darf – „sondern sie wollen, dass ein besseres Sicherheitsempfinden gegenüber medizinischen Notfällen möglich gemacht wird“, schreibt die CDU-Fraktion.

Zahl und Ausmaß der Einsätze des in Emsdetten stationierten Rettungsdienstes wachsen immer weiter. Auch in 2016.  Somit solle sich ein zweiter Rettungswagen rund um die Uhr noch im kompletten Jahr 2017 bewähren dürfen. „Erst danach können wir Ruhe geben – wenn Kreis Steinfurt und Krankenkassen dann mit uns gemeinsam die Emsdettener Sondersituation anhand tatsächlicher Geschehnisse beleuchten“, kündigt die CDU-Fraktion in ihrer Stellungnahme an.

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CDU-Ratsfraktion legt sich fest: Ja zu neuem Hallenbad mit Verbindung zum Freibad

Sprungturm soll ebenfalls kommen / „Es darf in einem neuen nicht weniger Hallenbad als heute geben“

EMSDETTEN. – Die CDU-Ratsfraktion gibt grünes Licht für neue Hallenbadpläne der Stadtwerke auf dem Gelände des Waldfreibades. Das hat die größte der Ratsfraktion bei ihrer Klausurtagung, nach erneuter ausgiebiger Beratung, entschieden. Einer Sanierung des alten Hallenbades erteilt die CDU eine Absage ­– ebenso wie einem Emsdetten ganz ohne Hallenbad, was auch als Alternative drohe. „Für uns gibt es keinen Zweifel mehr daran, dass Baukörper und Technik des heutigen Hallenbades Millionenaufwand benötigen, um eine Zukunft zu haben“, gibt Fraktionsvorsitzender Matthias Cieslak aus der Diskussion wieder: „Unsere klare Überzeugung ist, dass dieser Aufwand sich nicht rechnet.“

Die CDU-Fraktion will ein neues Hallenbad, dessen Schwimmbecken auf einer Ebene mit dem Freibad liegt, einen gemeinsamen Eingangs- und Umkleidebereich mit dem Freibad teilt und somit die Freibadsaison in Emsdetten verlängern kann. Dazu gehöre für die CDU mindestens auch ein Barfußgang, der vom Hallenbad aus direkt in die Wärmehalle des Freibades führt – insofern also die beiden Bäder tatsächlich miteinander kombiniert.

Diese Forderung hatte die CDU-Fraktion formuliert. Dieser könne nachgekommen werden, indem das bislang angedachte Hallenbadgebäude „gedreht“ und so näher an das Schwimmerbecken des Freibades gebracht wird. Auch spricht sich die CDU für einen Sprungturm im neuen Hallenbad aus. „Es darf in einem neuen nicht weniger Hallenbad als heute geben“, betonte Willi Kemper, stellvertretender Vorsitzender des Stadtwerke-Aufsichtsrates in der Diskussion: „Darauf werden wir pochen.“ An einer weiteren Aufwertung des zukünftigen Hallenbadangebotes will die CDU-Fraktion im Rahmen der Detailplanungen arbeiten, wie sie ankündigt.

Ausführlich hatte sich die CDU von Experten bei ihrer zweitägigen Tagung auch Möglichkeiten vorstellen lassen, eine attraktive Saunalandschaft ins Emsdettener Hallen- und Freibad zu integrieren. „Viel zu teuer, nicht wirtschaftlich zu betreiben und zu viel Konkurrenz in der Region“, fasst Stadtwerke-Aufsichtsratsmitglied Manfred Dietz die Gründe zusammen, warum die CDU sich „schweren Herzens“ von diesem oft gehörten Wunsch verabschieden müsse. Von 30.000 Saunagästen im Jahr sprächen Experten, damit ein Betreiber klar kommen könne.

Innerhalb der CDU-Fraktion ist insoweit auch eine Vorentscheidung gefallen, die Sporthalle am Hallenbad nicht zu sanieren und stattdessen eine neue Sporthalle im Westen der Stadt, an der Käthe-Kollwitz-Schule, bauen zu lassen. Planungskosten im Stadtetat 2017 für eine neue Sporthalle werden von der CDU befürwortet.

 

Stadthaushalt 2017: CDU-Fraktion will in Schulen und Infrastruktur investieren lassen

 

„Wirkungsvolle Investitionen“ / „Weiterhin notwendige Zurückhaltung“

EMSDETTEN. – Die CDU setzt ihren Ausgabenschwerpunkt im Stadthaushalt des kommenden Jahres auf „wirkungsvolle Investitionen“ in Schulen und in Infrastruktur – und tritt für eine „weiterhin notwendige Zurückhaltung“ im Bereich regelmäßiger, freiwilliger städtischer Zuschüsse ein. Diese Zusammenfassung gibt die CDU-Ratsfraktion nach ihrer internen Haushaltsklausurtagung vom vergangenen Wochenende.

Zusätzlich zu den im Etatentwurf bereits enthaltenen Mitteln für die Emsdettener Schulen beantragt die CDU-Fraktion, schon im Jahr 2017 alle Grundschulen und alle weiterführenden Schulen ans „schnelle Internet“ anzuschließen. Bisher verfügt nur das Gymnasium Martinum über eine solche Breitbandanbindung.

Ebenso setzt sich die CDU dafür ein, den von der Marienhauptschule gewünschten „Bewegungsparcours“ im kommenden Jahr mit städtischem Anteil zu unterstützen – nachdem Sponsoren und Förderverein den Großteil davon bezahlen.

Neben der Marienschule, die 2017 dran sein soll, sollen gemäß CDU-Anregung auch Sonnenschutzmaßnahmen an weiteren Schulen, mit fast 100.000 Euro in den nächsten drei Jahren, ins Förderprogramm „Gute Schule 2020“ gebracht werden.

Und: Nach eingehender Beratung haben die CDU-Schulpolitikerinnen und -politiker entschieden, die freien Schulbudgets wieder auf das Niveau des Jahres 2014 zu heben. Zugleich möchte die CDU prüfen lassen, ob diese Budgets zeitgemäß ausgestaltet sind, beispielweise mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung.

Weitere Investitionsschwerpunkte im Haushalt 2017, die von der CDU befürwortet werden: Ein neuer Kinderspielplatz auf Hof Deitmar, ein barrierefreies Außengelände von Stroetmanns Fabrik, die bessere Anbindung von Hof Deitmar zur Innenstadt hin sowie die neue Parkpalette an Ostseite des Bahnhofs. Zudem bejaht die CDU 185.000 Euro als Emsdettener Anteil für die neue Emsbrücke Hembergen, ebenso wie fast 200 neue, moderne Straßenlaternen, den Ausbau von Wirtschaftswegen für annähernd 150.000 Euro sowie notwendige Straßenausbauten in Industriegebieten mit einem Aufwand von über zwei Millionen Euro.

SU Emsdetten: Jubiläumsfeier zum 20. Geburtstag

EMSDETTEN – Es war der 25. September 1996, als eine Gruppe politikbegeisterter Senioren aus Emsdetten im Düsseldorfer Landtag durchaus Eindruck machte: Sieben Mitglieder hätten es sein müssen für die ordnungsgemäße Gründungsversammlung – „am Ende standen 48 Unterschriften auf dem Papier“, erinnerte Gerd Schnellhardt, Vorsitzender der Senioren-Union, am Sonntag im Rahmen eines standesgemäßen Festaktes in Isendorf.
Der Vorsitzende damals: Heinz Bertels. Er war von einem ins Rennen geschickt worden, der sich für eine eigene SU immer wieder stark gemacht hatte und dann unerwartet starb: Gerd Friehling. „Er war die treibende Kraft“, erinnerte Schnellhardt an den Initiator der ersten Stunde. Kurz nach der Gründung begann dann Paul Albers, sich für die damals noch junge Senioren-Truppe stark zu machen, rief bereits kurze Zeit später die erste Mitgliederversammlung ein.

Aktives Altern
Aktives Altern, die Begleitung einer spannenden Lebensphase mit viel Leben und Inhalten, darum sei es damals gegangen. Und für die rüstigen CDU-Mitglieder sei damals das erklärte Ziel gewesen, die Politik möglichst lebendig mitzugestalten. Vor zehn Jahren konnte die SU den zehnten Geburtstag im Lichthof feiern, heute zählt sie rund 350 Mitglieder.
Eine Erfolgsgeschichte, mit der so selbst Paul Albers nicht gerechnet hatte. Umso mehr sei es noch heute „eine Freude, im Vorstand mitzuarbeiten“, so das Emsdettener Politik-Urgestein.
Lobende Worte ob der Entwicklung fanden am Sonntag auch zahlreiche geladene Gäste und prominente Redner – vom Bürgermeister Georg Moenikes über Landrat Dr. Klaus Effing bis zur CDU-Bundestagsabgeordneten Anja Karliczek.

Kenntnis
„Sich einzumischen, setzt Kenntnis voraus“, hielt Georg Moenikes große Stücke auf das hohe Engagement der Senioren, die sich stets für den Haushalt der Stadt ebenso wie für die Entwicklungen in der lokalen Wirtschaft interessierten. Heute gehe es aber auch häufig darum, das gesellige Miteinander zu pflegen, wenn die Senioren-Union zu ihren Terminen und Ausflügen einlädt. Ein prall gefüllter Jahreskalender, den die rüstigen Politikinteressierten längst nicht mehr missen möchten. Schon am Sonntag begannen sie, auf ein baldiges 25-jähriges Bestehen hinzufiebern.cdusjubilaeum-162cdusjubilaeum-119

In Sicherheit investieren – Veranstaltung zum Thema „Sicherheit in Emsdetten“

-ws- EMSDETTEN. Die CDU-Senioren haben am Montagnachmittag bei Graute Beik Polizeihauptkommissar Richard Wiesmann als Referent eingeladen. Zum Thema „Sicherheit in Emsdetten“ hat er ausführlich Stellung bezogen. Dabei kümmert sich die Polizei insbesondere um die objektive Sicherheitslage und die Maßnahmen zur Gefahrenabwehr in Emsdetten.

Zur Kriminalitätsbekämpfung sei die Polizei 24 Stunden im Einsatz, erläuterte Wiesmann. Im Einzelnen handelt es sich um Körperverletzungsdelikte im öffentlichen Raum, Wohnungseinbrüche und Diebstähle. Hierzu rief Wiesmann auf, keine günstigen Gelegenheiten zu schaffen. Die Handtasche sollte vor dem Bauch getragen und Taschen nicht leichtfertig abgestellt werden, auch nicht für einen kurzen Augenblick.

Um zu Hause sicher zu sein, sollte die Haustür nicht nur zugezogen, sondern abgeschlossen werden, damit die Sicherheitsriegel greifen. „Es ist empfehlenswert in Sicherheit zu investieren“, mahnt Wiesmann. „Aufgrund der Lage und der Bevölkerungsdichte leben wir in Emsdetten sicher“, beruhigt der Hauptkommissar die interessierten CDU-Senioren.“

Besuch der CDU-Senioren im Landtag

Die CDU Senioren haben am Freitag, 16.9.2016 den Landtag in Düsseldorf besucht. Nach einer Führung konnte eine kurze Zeit eine Plenarsitzung verfolgt werden. Es ging gerade um das Thema „Breitbandausbau“. Im Mittelpunkt des Besuches stand eine Diskussion mit der CDU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten, Christina Schulze Föcking. Die CDU-Senioren waren von der engagierten Politikerin begeistert. In der zweiten Tageshälfte wurde das Centro Oberhausen und die Ausstellung im Gasometer „Wunder der Natur“  besucht. So gab es auf der Rückfahrt im Bus anregende Gespräche über den informativen und erlebnisreichen Tag.

Von Werner Schneider

„Politik muss aus dem Volk heraus kommen, nicht aus einem Doktortitel“

EMSDETTEN. Erik Eßmann ist 19 Jahre alt, engagiert sich in den Messdiener-Leiterrunden von St. Pankratius, macht eine Ausbildung zum Elektroniker bei Egeplast, hat vorher die Geschwister-Scholl-Schule besucht, fährt Rad, joggt und – ist Ortsverbandsvorsitzender der Jungen Union Emsdetten.

Warum für ihn Politikverdrossenheit ein Fremdwort ist und was ihn motiviert, darüber sprach er mit Lara Loges.

Seit wann sind Sie in der Politik aktiv?

Seit ich 14 Jahre alt bin.

Warum ausgerechnet CDU?

Ich habe schon immer gern Erklärungen für Aussagen erhalten und finde, dass das da gut funktioniert.

Läge es mit 14 Jahren nicht vielleicht näher, sich für die Grünen oder die Linke zu entscheiden, anstatt für die CDU?

Mir gefiel die abwägende Haltung. Außerdem ist es auch von Zuhause geprägt. Mein Vater ist jetzt auch nicht so der Linke. Wenn dann im Haushalt diskutiert wird, man gemeinsam Zeitung liest und bespricht, ergibt sich manches. Die politische Richtung im Münsterland, in Ahlintel, im ländlichen Bereich hat auch eher traditionell eine Tendenz zur CDU als beispielsweise das Ruhrgebiet.

Also war die Parteifindung leicht?

Es ist immer ein Diskussionsprozess, schließlich habe ich mich für die CDU entschieden. Und ich kann sagen, es hat sich über die Jahre eher gefestigt, als dass ich in meiner Haltung schwammig geworden wäre.

Warum?

Es ist durchaus von Vorteil in der Politik aktiv zu sein. Da kommen Fakten auf den Tisch, die Außenstehende teils nicht wissen oder nicht richtig einordnen können. Meine Haltung kann ich mir aus Fakten bilden, nicht über Dritte. Die Meinung am Tresen ist nicht unbedingt der neuste Stand der Tatsachen. So kann ich zu bestimmten Themen mehr erzählen.

Gibt es weitere Vorteile?

Politisch aktiv zu sein, heißt, wirklich mitzureden, sich zu engagieren, was zu bewegen. Demokratie will mitgestaltet werden. Alle schimpfen, aber keiner macht was. Dabei ist das doch das Schöne an der Demokratie, tief greifende Veränderungen mitzutragen und nicht nur Kreuzchen auf Wahlzetteln zu machen.

Man spricht viel von der Politikverdrossenheit der Jugend. Warum kam es anders?

Es interessiert mich, teilzuhaben. Und es beansprucht ja nicht unglaublich viel Zeit. Außerdem sind die Treffen der Jungen Union nicht nur politisch, wir machen auch Boßeltouren, Weihnachtsfeiern. Manche JU-Sitzungen finden auch mal im C-Dur bei einem Bierchen statt. Junge Menschen lassen sich durchaus überzeugen. Aber auch Jüngere wollen eine sachliche Argumentation, nicht mit Parolen bespaßt werden.

Was sagt das Umfeld?

Das gewöhnt sich dran. Meine Freundin hat damit kein Problem. Ich hab auch nicht das Bedürfnis, den ganzen Tag über Politik zu reden. Die Leute interessieren sich für mein politisches Engagement, es betrifft die Menschen ja auch.
In ihrer politischen Haltung sind viele eher zögerlich, aber es ist auch nicht leicht, eine politische Richtung für sich zu finden. Viele glauben, wenn man sich für eine Partei entscheidet, darf man nicht mehr kritisch dazu stehen.

Wie ist das mit der Kritik?

Kritisch zu sein, geht einem nicht verloren. Nur, weil man in einer Partei ist, hört man ja nicht auf, kritisch zu sein. Ich bin auch nicht mit allem Grün, was in der Partei passiert. Aber mir gefällt wie gesagt die abwägende Haltung, die Diskussionsprozesse, Absprachen und die Entscheidungsfindung. Man macht sich Gedanken, wird gehört, kann mitgestalten. Durch den JU Vorsitz merke ich, man bewegt wirklich was.

Was ist ein persönliches Ziel?

Die SPD ist eher arbeitnehmerlastig, die CDU leider Arbeitgeber. Das möchte ich gern anders sehen. Wir brauchen als CDU eine Sozial- und Wirtschaftspolitik, die die soziale Marktwirtschaft stärkt, für beide Seiten.

Dann wäre die SPD doch auch eine Option gewesen?

Bei der SPD sehe ich die Chance das zu realisieren weniger. Die SPD verzettelt sich oft, wobei das nicht heißt, dass das der CDU nicht passiert. Die SPD prescht aber oft stark vor, ist mir nicht abwägend genug.

Elektroniker oder politische Karriere?

Erst mal möchte ich mehr für Ahlintel machen. In Jobs mit großer Redestärke sehe ich mich noch nicht. Aber das ist ok so. Es ist wichtig, dass Politik Bodenhaftung hat. Das macht Politik ansprechend. Wenn jemand meint, seinen Lebenlauf fälschen zu müssen, um besser aufsteigen zu können in der Politik, wie es gerade der Fall war, halte ich das für ein Alarmsignal. Politik muss aus dem Volk heraus kommen, nicht aus einem Doktortitel. Meine Ausbildung endet im Winter 2017. Dann würde ich gern erst einmal in der Firma bleiben und später eventuell meinen Meister machen.

(c) Emsdettener Volkszeitung vom 10.09.2016

Matthias Cieslak als Landtagskandidat für den Wahlkreis Steinfurt II der Wahlkreisvertreterversammlung vorgeschlagen

Matthias Cieslak wird von Emsdettener CDU Mitgliederversammlung als Landtagskandidat für den Wahlkreis Steinfurt II der Wahlkreisvertreterversammlung vorgeschlagen.

In einem fairen Wettbewerb setzte er sich am Dienstagabend gegen die beiden Mitbewerber Jost Laumann und Uschi Wilken in geheimer Abstimmung durch. Über 60 CDU Mitglieder waren der Einladung zur Mitgliederversammlung in das Alte Gasthaus Düsterbeck gefolgt, um sich über die politischen Ziele und Schwerpunkte der drei Kandidaten zu informieren.

Mit Matthias Cieslak geht die CDU Emsdetten nun gemeinschaftlich und geschlossen in die Wahlkreisvertreterversammlung am 28.09.2016.

CDU Mitgliederversammlung am 23.08.2016

An die Mitglieder des CDU-Stadtverbandes Emsdetten

Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,

im September findet die offizielle Aufstellung der CDU-Bewerberin bzw. des CDU-Bewerbers im hiesigen Wahlkreis 82 Steinfurt II für die Landtagswahl 2017 statt.

Wir haben in Emsdetten erfreulicherweise gleich mehrere Mitglieder, die Interesse an einer entsprechenden Kandidatur bekundet haben.

Auf unserer Mitgliederversammlung wollen wir Ihnen deshalb Gelegenheit geben, sich und ihr Programm unseren Mitgliedern
vorzustellen.

Nach den für das Aufstellungsverfahren geltenden Satzungsbestimmungen unserer Partei können Vorschläge zur Aufstellung an die zuständige Wahlkreisversammlung von jedem Mitglied der CDU und von den Vorständen der Stadt-, Gemeinde- und Ortsverbände sowie vom Vorstand des CDU-Kreisverbandes schriftlich eingereicht werden.

Der Vorstand des CDU-Stadtverbandes Emsdetten hat beschlossen, die Mitgliederversammlung darüber entscheiden zu lassen, ob er der Aufstellungsversammlung einen solchen Kandidatenvorschlag einreichen soll und wer in einem solchen Fall vorgeschlagen werden soll.

Daher lade ich Sie herzlich zur Mitgliederversammlung der CDU-Emsdetten ein. Sie findet statt

am Dienstag, den 23.08.2016 um 19.30 Uhr

im Hotel Düsterbeck, Borghorster Str. 2, 48282 Emsdetten.

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Erläuterung des Vorstellungs- und Abstimmungsverfahrens

3. Benennung von Stimmzählern

4. Persönliche Vorstellung der an einer Kandidatur für den Landtag interessierten Mitglieder

5. Beschlussfassung über einen Kandidatenvorschlag der CDU Emsdetten an die Aufstellungsversammlung im Landtagswahlkreis 82 / Steinfurt II

6. Verschiedenes

7. Vorstellung – mit Sektempfang – unseres neuen CDU-Büros direkt neben Düsterbeck

 

Ich freue mich auf ihr demokratisches Mitwirken und verbleibe bis zum 23. August

mit freundlichen Grüßen

 

Norbert Wessling

-Vorsitzender CDU-Stadtverband Emsdetten-

CDU-Fahrradtour mit Georg Moenikes am 07.07.2016

Die nächste Radtour mit unserem Bürgermeister Georg Moenikes
findet statt am:

Donnerstag, den 07. Juli 2016

Start: 18.00 Uhr am Rathaus, Emsdetten

Unser Bürgermeister wird uns während der etwa anderthalb- bis zweistündigen Radtour zu aktuellen Projekten in Emsdetten führen und Erläuterungen aus erster Hand dazu geben.

Hauptziele sind u.a. –das Industriegebiet Süd, Baugebiet Lerchenfeld, die Habichtshöhe/ Spatzenweg.

Gemütlicher Ausklang der Tour – bei kühlen Getränken und Würstchen vom Grill (alles 1 €) – ist das neue Vereinsheim des Vereins für Deutsche Schäferhunde Ortsgruppe Emsdetten e.V., Wiesengrund 39.

Da die CDU-Radtour traditionell öffentlich ist, bringt doch gerne Familie, Freunde, Nachbarn und Bekannte mit. Das Fahrtempo ist gemütlich und damit für Jung und Alt geeignet.

CDU-Senioren besichtigen Wasserwerk Ortheide

Emsdetten. Eine große Gruppe der CDU-Senioren hat sich am Dienstag mit dem Fahrrad aufgemacht, um das Wasserwerk Ortheide zu besichtigen.

Hierzu hatte der Geschäftsführer, Jürgen B. Schmidt, eingeladen. Die Tour startete um 15 Uhr, bei schönstem Fahrradwetter, von der Feuerwache aus. Die Strecke über die Lindenstraße, Hanfelde bis hin in die waldreiche Gegend von Ortheide war schnell bewältigt. Dort traf man die Freunde, die mit dem Auto angereist waren. In spannenden Vorträgen haben die Herren Jürgen B.Schmidt und Martin Bäumer das Konzept Wasserwerk Ortheide erläutert. Danach gab es in der gepflegten Anlage Spezialitäten vom Grill. Bei kühlen Getränken konnten die CDU-Senioren in gemütlichen Runden das Thema Wasser aus der Ortheide vertiefen.

Vorstandswahlen bei der Jungen Union Emsdetten – Erik Eßmann einstimmig wiedergewählt

Zu Beginn der gut besuchten Mitgliederversammlung am vergangenen Freitagabend in der Gaststätte Düsterbeck blickte der alte und neue Vorsitzende Erik Eßmann auf die vergangenen zwei Jahre zurück. Positive Bilanz zog er aus der jährlichen Päckchenaktion, die die JU zu Weihnachten organisierte. Aber auch andere Aktionen wie die traditionelle Bosseltour im Dezember sind gut abgelaufen.

Neben zahlreichen Mitgliedern aus der JU Emsdetten waren auch der örtliche CDU-Vorsitzende Norbert Wessling und der JU-Kreisvorsitzende Eike Brinkhaus anwesend und lieferten mit Grußworten einen Beitrag zur Mitgliederversammlung. Eike Brinkhaus leitete die Versammlung, in der letztlich Erik Eßmann als Vorsitzender und Tobias Weber als Geschäftsführer in ihren Ämtern einstimmig bestätigt wurden. Neu im Vorstandsteam sind Carolin Westers als stellvertretende Vorsitzende und Leo Eßmann als Schriftführer. Als Beisitzer wurden die JU-Urgesteine Oliver Wermers und Thorsten Ottenhues gewählt, die dem insgesamt sehr jungen Vorstandsteam die nötige Erfahrung mitgeben können.

In den nächsten zwei Jahren warten auf die Junge Union wichtige Wahlkämpfe, in denen sie die Landtags- und Bundestagskandidaten der CDU unterstützen werden. Eike Brinkhaus und Norbert Wessling freuen sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit auf Orts- und auf Kreisebene mit dem neuen Vorstandsteam.

Du bist politisch interessiert, möchtest in regionalen und überregionalen Themen mitdiskutieren und dich bei uns engagieren? Dann melde dich unter der E-Mail-Adresse: ju.emsdetten@googlemail.com.

MIT Veranstaltung in Emsdetten am 25.05.16

Mit der Mischung aus Top-Referenten und den Auswirkungen der Zinspolitik auf das Vermögen als Thema hatte die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Kreis Steinfurt am 25.05.2016 ein volles Haus. In den neuen Veranstaltungsräumen der Emsdettener Kanzlei bolwindokters begrüßte MIT Kreisvorsitzender Axel Pelzer zahlreiche Unternehmer, Führungskräfte und Politiker aus dem gesamten Kreis. Jörg Münning als Vorstandsvorsitzender der LBS West, Prof. Dr. Jörn Littkemann, Lehrstuhl für BWL an der FernUniversität Hagen, Rainer Langkamp als Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Steinfurt, Birgit Neyer als Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungs- und Entwickluingsgesellschaft Steinfurt sowie Anja Karliczek, MdB und Mitglied des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages, gaben jeweils aus ihrer Sicht einen Einblick in die Probleme und Herausforderungen, in denen die deutsche und europäische Gesellschaft aktuell steht.

Dabei erwies sich das neue Veranstaltungskonzept der MIT als voller Erfolg. Anstelle einer großen Podiumsdiskussion wurden die Besucher gleichmäßig in fünf Gruppen verteilt.  Die fünf Referenten starteten jeweils als Gesprächspartner in einer Gruppe und wechselten im 20minütigen Rotationsverfahren durch alle Gruppen durch. Begeistert zeigten sich am Ende nicht nur die Besucher der Veranstaltung, die einen ganz direkten Zugang zum Referenten hatten – sondern auch die Moderatoren. Durch die Aufteilung in fünf kleinere Gruppen mit acht bis zehn Personen ergaben sich intensive Gespräche, die selbst bei den Referenten – auch wenn das Thema stets das gleiche war – immer andere Schwerpunkte fanden.

Das sichtbare Zeichen, mit dem Format den richtigen Nerv getroffen zu haben zeigte sich im Anschluss: Nach offiziellem Dank an die Referenten durch Axel Pelzer und seiner Einladung, den Abend gemütlich ausklingen zu lassen, blieben die meisten Gäste an den Tischen und diskutierten weiter. Die fünf mal 20 Minuten hatten Lust auf mehr gemacht. Zudem konnte die MIT Emsdetten an dem Abend einen weiteren – spontanen – Neueintritt verzeichnen.

Anstelle einer großen Podiumsdiskussion wurden die Besucher gleichmäßig in fünf Gruppen verteilt.  Die fünf Referenten (hier Prof. Dr. Jörn Littkemann 2.v.l.) starteten jeweils als Gesprächspartner in einer Gruppe und wechselten im 20minütigen Rotationsverfahren durch alle Gruppen durch.
Anstelle einer großen Podiumsdiskussion wurden die Besucher gleichmäßig in fünf Gruppen verteilt. Die fünf Referenten (hier Prof. Dr. Jörn Littkemann 2.v.l.) starteten jeweils als Gesprächspartner in einer Gruppe und wechselten im 20minütigen Rotationsverfahren durch alle Gruppen durch.

CDU Mitgliederversammlung mit Jubilarehrungen

Emsdetten. Die Mitgliederversammlung der CDU-Emsdetten, am Freitag in der Gaststätte Mölljans, war bestimmt von Delegierten-Wahlen. So mussten insgesamt neunundsechzig Vertreter für das Bundestagswahlverfahren, für die Kreisvertreterversammlung und für das Landtagswahlverfahren, nebst einer entsprechenden Anzahl von Ersatzvertretern gewählt werden. Diese Mammutwahl war vom CDU-Stadtverband sehr gut vorbereitet worden. Es gab Listen von Kandidaten, die nur noch mit Vorschlägen aus der Versammlung ergänzt zu werden brauchten.SLund CDU0416 033

 

 

 

 

So konnte der Vorsitzenden, Norbert Wessling, die wertvolle Zeit für seinen Bericht nutzen. Nach Begrüßung der Versammlungsteilnehmer und der Totenehrung nahm er Stellung, insbesondere zu einer bedenklichen Entwicklung der AFD, auch in Emsdetten. Man könne sie nicht verhindern oder bremsen. Daher müsse sich die CDU verstärkt um die Sorgen der Menschen kümmern und insbesondere auf deren Gefühle eingehen. Die AFD könne man nicht totschweigen, sondern man müsse die Auseinandersetzung suchen und klare Front bieten.

Bürgermeister Georg Moenikes kam nicht umhin, über die Krankhaussituation zu sprechen. Hierbei wunderte er sich über die neuesten Äußerungen von Bischof Genn in der Presse: „Katholische Krankenhäuser sind unverzichtbar“. Diese Einstellung hätte sich Moenikes bereits vor zwei Jahren gewünscht. Dann wäre vielleicht das Emsdettener Krankenhaus gerettet worden. Heute freue er sich über die zwei Rettungstransportwagen mit den qualifiziert ausgebildeten Notfallsanitätern.

In der Flüchtlingssituation gibt es eine gewisse Beruhigung. Trotzdem dürfe man die Hände nicht in den Schoß legen. Scharf kritisierte Moenikes die falschen Berechnungen von NRW. Dadurch gebe es in Emsdetten eine Unterdeckung von rd. zweitausend Euro pro Flüchtling. Die Verhandlungen mit Ankernmietern an der Südtorpassage gehen voran, können jedoch noch nicht öffentlich gemacht werden, bittet Moenikes um Verständnis.

Auch die Westumgehung bleibt mit Unterstützung des Landrats. Dr. Klaus Effing, im Fokus der Verhandlungen. Um mit den großen Städten konkurrieren zu können, muss auch die Telekommunikation im ländlichen Raum verbessert werden.

Fraktionsvorsitzender, Matthias Cieslak, hat die Wohnraumsituation in Emsdetten erläutert. So sind zurzeit 14,5 ha Brachflächen aktiviert worden. Lt. Schätzungen gibt es in fünfzehn Jahren dreihundert Haushalte mehr in Emsdetten und die Zahl wird auch weiterhin steigen. Gefragt seien Kleinstwohnungen für Single Haushalte.

Eine angenehme Unterbrechung zu den politischen Themen war die Ehrung der Jubilare. Da passte es gut in das Konzept, dass die Ehrung von MdB Anja Karliczek vorgenommen wurde. Geehrt wurden die Anwesenden Jubilare, Hermann Beike für 60 Jahre Mitgliedschaft, Erni Faber und Jürgen Weßel für 25-jährige Mitgliedschaft. Im Text der Urkunden heißt es: „Für Ihren engagierten Einsatz in der Christlich Demokratischen Union Deutschlands und für treue Verbundenheit möchten wir uns bei Ihnen sehr herzlich bedanken“, unterzeichnet von der Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Vorsitzenden der CDU in Nordrheinwestfalen, Armin Laschet.Jubilarehrung

 

 

 

 

Aufmerksam verfolgten die CDU-Mitglieder den Bericht aus Berlin von MdB Anja Karliczek. In der Flüchtlingsfrage sei die Fluchtursachenbekämpfung von besonderer Wichtigkeit. Dazu gehöre auch die Bekämpfung der Schleuserbanden. In Afghanistan wird eine Schutzzone geschaffen, um von dort aus den Aufbau des Landes vorantreiben zu können. Die Flüchtlinge aus Afghanistan zurückzuschicken sei zwar bitter und hart, aber Signale für klare Regeln seien wichtig. Es sei ein Unding, dass minderjährige Flüchtlinge vorgeschickt werden, um dadurch den Nachzug der Familien zu erreichen. Für die Flüchtlinge vor Ort muss schnell Arbeit beschafft werden. Sie erhalten jetzt Leistungen wie Langzeitarbeitslose. Ein Deutschkurs ist ein Schwerpunkt für schnelle Integration. Die allgemeine Situation in Europa sei zurzeit schwierig. Es sind leider Fehler gemacht worden, aber der Wert der EU darf nicht in Frage gestellt werden. Die Detail-Verliebtheit einzelner Länder muss aufhören. Berlin besteht auf einer gemeinsame Europäische Politik.

Von Werner Schneider

 

Landrat ein „Mitstreiter an unserer Seite“

CDU-Boulevard mit Klaus Effing

EMSDETTEN. Bau einer Westumgehung, Ausweitung des Rettungsdienstes, Bekämpfung von Kriminalität: Dies waren die zentralen Themen, die beim jüngsten „CDU-Boulevard“, der öffentlichen Gesprächsrunde der Ortsunion, im Blickpunkt standen. Die wiederum waren geradezu zwangsläufig, weil Landrat Dr. Klaus Effing zu Gast war. Für ihn stellte dieser Abend zugleich ein „Mini-Fazit“ seines ersten halben Jahres als neuer Landrat des Kreises Steinfurt dar. „Ich bin seither jeden Morgen mit dem Gefühl aufgestanden, gerne Landrat zu sein“, erklärte Effing im Saal der Gaststätte Graute Beik.

Die CDU Emsdetten konnte von diesem Abend mitnehmen, einen „Mitstreiter an unserer Seite zu haben“, wie Parteivorsitzender Norbert Wessling und Fraktionsvorsitzender Matthias Cieslak betonten.

Effing stellte dies unter Beweis, als er auf den Planungsstand der Westumgehung angesprochen wurde. Aufgrund der Ausbauplanungen für die Autobahn A1 seien Kapazitäten im Regierungspräsidium, wo derzeit das Planfeststellungsverfahren für die Westumgehung läuft, gebunden. Hier drohten erneute Verzögerungen für die Emsdettener Westumgehung. „Wir werden der Bezirksregierung aber signalisieren, dass der Kreis Steinfurt sie im weiteren Planfeststellungsverfahren gerne unterstützen kann“, sagte der Landrat: „Vielleicht lässt sich das so ein wenig beschleunigen“.

Auch bei einer Ausweitung des Rettungsdienstes in Emsdetten, insbesondere bei einem zweiten Rettungswagen rund um die Uhr, will der Landrat helfen, versprach er: „Das letzte Wort haben allerdings die Krankenkassen“.

14.04.2016 – CDU Boulevard: Zu Gast Landrat Dr. Klaus Effing

Am Donnerstag, den 14.April 2016 setzt die CDU-Emsdetten ihre Veranstaltungsreihe CDU-Boulevard fort. Gast ist dann Landrat Dr. Klaus Effing.

Beginn der Veranstaltung ist um 20.00 Uhr in der Gaststätte Graute Beik, Schulstr. 6.

„In dieser Veranstaltungsreihe“, so Vorsitzender Norbert Wessling, „treffen wir in lockerer Runde, interessante Menschen aus unterschiedlichen Organisationen und Vereinen. Wir informieren zu brandaktuellen Themen“.

Seit September 2015 ist der Emsdettener Dr. Effing neuer Landrat im Kreis Steinfurt.

  • Wie sind die ersten Monate in diesem Amt verlaufen?
  • Wo sieht er seine Schwerpunkte?
  • Was sind seine Themen der Zukunft?
  • Wie sieht Dr. Effing die Gesundheitsversorgung in Emsdetten, den Straßenbau?

Unter anderem diese für Emsdetten wichtige Fragen sollen gestellt werden. Alle CDU-Mitglieder und interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Bürgermeister Moenikes beim aktuellen Frühstück der Senioren Union

Emsdetten. Beim aktuellen Frühstück der CDU-Senioren hat der Bürgermeister, Georg Moenikes,  am Mittwoch bei Graute Beik eine Bestandsaufnahme zum Etat, zur Flüchtlingssituation und zum Stand der Verhandlungen über Pastors Garten und der Süddtorpassage geliefert. Die positive Nachricht war; die Kommune steht nicht am Rande des kommunalen Konkurses. Weiterhin gehe es in der Stadt dringend darum,  für die Bevölkerung zu gestalten und nicht nur zu verwalten. Für den Haushalt bestehe keine Genehmigungspflicht und der Griff in die Rücklage sei 2016 nicht erforderlich. Eine mutige und richtige Entscheidung sei es gewesen, den Rosenmontagszug durchzuführen.

In der Flüchtlingsfrage sei das Unterbringungskonzept an fünfzig Standorten eine gute Lösung. Wirtschaftlich gesehen seien Unterbringung in kleineren Wohnungen und Häusern sinnvoller, als in Containeranlagen. Daher seien alle aufgerufen, kleinere Wohnungen oder auch Häuser zur Verfügung zu stellen. Zurzeit sorgen vier Hausmeister und vier Flüchtlingsbetreuer für geordnete Abläufe und bieten Hilfe an. Er lobt in diesem Zusammenhang  das phänomenale Engagement der Ehrenamtlichen. Sprachkurse seien hierbei das A und O für sinnvolle Integration.

Für Pastors Garten und die Süddtorpassage gebe es bereit unterschriebene Verträge. Die Investoren können jetzt planen. Durch diese Anker können jetzt Laufbeziehungen in der Stadt getroffen werden. Die Kaufkraft  bleibe hierdurch erhalten. Es sei immer wichtig, für die Zukunft mutige Entscheidungen zu treffen, um die Handlungsfähigkeit der Stadt zu erhalten.

(c) Werner Schneider