Archiv der Kategorie: Aktuelles

CDU Arbeitskreis Digitales begrüßt Smart City Strategie der Stadt Emsdetten –

„Smart City Strategie“ muss als Gesamtkonzept aus bereits umgesetzten, in Bearbeitung befindlichen und noch geplanten Maßnahmen und Projekten gesehen werden

 Während ihres letzten Treffens haben die Mitglieder des CDU-Arbeitskreises Digitalisierung verschiedene, wichtige Themen besprochen.

Zunächst wurde die sehr gut besuchte Veranstaltung „Digitalisierung vor Ort“, die im Sommer dieses Jahres vom Arbeitskreis organisiert wurde, inhaltlich weiter nachbereitet. Wie auch während dieser Veranstaltung angekündigt, werden vom Arbeitskreis die Themen und Fragestellungen, die besonders intensiv und wiederholt in den Diskussionen angesprochen wurden, nun intensiver verfolgt und in konkrete Aktionen umgesetzt. Dies sind beispielsweise die Fragestellungen, „Wie verändert die Digitalisierung den Qualifizierungsbedarf, die Aus- und Weiterbildung in der zukünftigen Arbeitswelt?“, „Wie sehen die Arbeitsplätze und Arbeitsmodelle in der Zukunft aus?“. Aber auch „Welche Vorteile kann die Digitalisierung für sämtliche Alters- und Berufsgruppen ganz konkret und vor Ort mit sich bringen?“.

In diesem Zusammenhang begrüßen die Mitglieder des Arbeitskreises ausdrücklich die Aktivitäten und das aktuelle Strategiepapier der Stadt Emsdetten zum Thema Smart City. Ansätze wie, die Ausweitung von städtischen Online-Angeboten und Beteiligungsmöglichkeiten als Ergänzung zum persönlichen Kontakt, die verstärkte Nutzung moderner Kommunikationstechnologien für die städtische Infrastruktur, aber auch die digitale Archivierung von Plänen und Akten zur vereinfachten Abwicklung für die Bürger sowie freie Wifi-Hotspots und der flächendeckende Breitbandausbau können und werden einen echten Mehrwert für die Emsdettener Bevölkerung bieten.

Dabei lohnt auch der Blick in andere Städte. Vor dem Hintergrund des kommunalen Wettbewerbes zum Beispiel um Fachkräfte um private und industrielle Investitionen bzw. Ansiedlungen ist es unerlässlich, dass Emsdetten sich auch in den digitalen Fragestellungen immer weiterentwickelt. Wichtig ist bei sämtlichen Maßnahmen eine ganzheitliche und nachhaltige Betrachtung für die Bürgerinnen und Bürger, aber insgesamt auch eine gewisse Portion an Optimismus und das Erkennen von Zukunftschancen von allen Beteiligten, so die Mitglieder des Arbeitskreises.

Auch Nicht-Parteimitglieder sind herzlich eingeladen, sich aktiv in den Arbeitskreisen und bei den einzelnen Themen einzubringen, bei Interesse kann dies gerne über info@cdu-emsdetten.de erfolgen.

Besonders hinweisen möchte der Arbeitskreis noch auf die Tatsache, dass es bei seinen Mitgliedern mit dem Aspekt „Vorteile von Digitalisierung für sämtliche Altersgruppen vor Ort und konkret“ schon sehr gut funktioniert. So wirkt zum Beispiel mit Karl-Heinz Althoff die etwas ältere Generation aktiv mit und ist von den möglichen, konkreten Vorzügen sehr angetan. „Für mich gehört auch die Unterstützung des Bürgerbusvereins Emsdetten-Saerbeck bei der Anschaffung eines E-Bürgerbusses, der weitere Ausbau des Ladestationen-Netzwerkes für E-Bikes und E-Autos aber auch beispielsweise die Unterstützung von SeniorenEmsdetten zur Smart City Strategie der Stadt“, so Althoff. Masterand Thomas Schwaf, der sich ebenfalls in die Arbeit des Arbeitskreises einbringt, sieht für sich wesentliche Vorteile in dem Breitbandausbau und stadtweit freien W-LAN. „In meinem Studium habe ich oft mit großen Datenmengen zu tun. Das schnelle Internet vor Ort ermöglicht es mir, Berechnungen oder Projekte auch von zuhause aus durchzuführen. Ohne schnelle und stabile Netzwerkverbindungen ist an ein Arbeiten außerhalb der Hochschule kaum zu denken“, so Schwaf.

CDU Arbeitskreis Digitalisierung

Der Arbeitskreis Digitalisierung wurde im Januar 2018 als einer von fünf CDU Arbeitskreisen gegründet, um wichtige, lokal bedeutsame Themen näher zu untersuchen und zu begleiten. Als eine der ersten Veranstaltungen vor Ort hatte der Arbeitskreis Digitalisierung bereits im Juni 2018 eine Veranstaltung zum Thema „Digitalisierung vor Ort – ein Wandel, der uns alle betrifft?!“ veranstaltet, bei der Experten aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung zu dem Thema Digitalisierung referierten und mit vielen jungen und älteren Interessierten in kleinen Diskussionsrunden ins Gespräch kamen.

 

 

 

„Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen“ – Neues Landes-Förderprogramm zur Stärkung des Ehrenamtes vorgestellt

Emsdetten. Das Förderprogramm der Landesregierung mit dem Titel „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was die Menschen verbindet“ geht an den Start: Mit den Elementen Heimat-Scheck, Heimat-Preis, Heimat-Werkstatt, Heimat-Fonds und Heimat-Zeugnis fördert die Landesregierung mit rund 150 Millionen Euro bis zum Jahr 2022 die Gestaltung der Heimat vor Ort.

„Die neue Heimatförderung bietet in Emsdetten ein unheimlich großes Potenzial, das nicht verschenkt werden sollte. Gerade Emsdetten mit seinen vielen Sport-, Kulturvereinen und Schützengesellschaften ist prädestiniert dafür, in besonderer Weise von dieser Förderung zu profitieren“, weist Andrea Stullich, heimische CDU-Landtagsabgeordnete, auf das neue Förderprogramm der Landesregierung hin. Ziel des Programms sei es, Menschen für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern und die positiv gelebte Vielfalt in unserer Heimat Nordrhein-Westfalen deutlich sichtbar zu machen, so Stullich.

„Je eher wir aktiv werden, desto schneller können wir davon profitieren“, erklärt CDU Ortsverbandsvorsitzender Norbert Wessling. Mit Hilfe des Förderprogramms könnten unsere Vereine Projekte verwirklichen, die bislang aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht umzusetzen wären, so Wessling weiter.

Nach Angaben der Landtagsabgeordneten Andrea Stullich umfasst das Heimatförderungsprogramm folgende fünf Elemente:

Heimat-Scheck: Zur unbürokratischen Förderung von Projekten lokaler Vereine und Initiativen, die sich mit „Heimat“ beschäftigen, werden jährlich 1.000 Heimat-Schecks á 2.000 Euro bereitgestellt.  Der „Heimat-Scheck“ kann Möglichmacher für gute Ideen und kleine Projekte sein, die nicht viel Geld kosten, aber einen großen Mehrwert in der Sache versprechen.

Heimat-Preis: Für innovative Heimatprojekte können auch der Kreis Heinsberg und seine Städte und Gemeinden einen vom Land finanzierten Preis ausloben, der die konkrete Arbeit belohnen und zugleich vorbildliche Praxisbeispiele liefern soll. Die Auszeichnungen sind eine Wertschätzung der (überwiegend) ehrenamtlich Engagierten. Kommunen sollen den Preis vergeben, die Sieger stellen sich anschließend dem Wettbewerb auf Landesebene. Städte und Kommunen können vom Land ein Preisgeld von 5.000 Euro erhalten, wenn sie sich per Ratsbeschluss zur Teilnahme am Heimatpreis entscheiden.

Heimat-Werkstatt:  Ideen zum Thema Heimat sollen in „Werkstätten“ entwickelt und verwirklicht werden. Jede Region – ob Stadtviertel oder Gemeinde im ländlichen Raum – hat prägende Besonderheiten, mit denen sich Menschen identifizieren. Vertreter von Initiativen und Organisationen, aber auch Bürgerinnen und Bürger direkt sollen sich in einen offenen, identitätsstiftenden Prozess einbringen. Zum Beispiel kann in einer offenen Kreativwerkstatt unter Beteiligung aller Akteurinnen und Akteure ein ortstypisches Kunstwerk verwirklicht werden. Der Diskurs in der Heimat-Werkstatt soll Gemeinsamkeiten herausarbeiten und das lokale Gemeinschaftsgefühl stärken. Zugleich wird mit der Gestaltung der öffentliche Raum aufgewertet. Der aufwendige Prozess wird je Projekt mit mindestens 40.000 Euro gefördert. Empfänger können die Kommune, aber auch Private, Vereine und gemeinnützige Organisationen sein.

Heimat-Fonds: Initiativen, die ein Heimat-Projekt verwirklichen wollen, sollen durch den Heimat-Fonds unterstützt werden: Für jeden eingeworbenen Euro soll es je einen Euro vom Land dazugeben (bis maximal 40.000 Euro), so dass sich Gutes verdoppelt. Förderfähig sind Projekte von mindestens 5.000 Euro und maximal 80.000 Euro. Die Verwaltung des „Heimat-Fonds“ erfolgt vor Ort über die Gemeinden und Gemeindeverbände. Der Mindestanteil der Kommune beträgt zehn Prozent. Bei Projekten mit mehreren beteiligten Kommunen können im Einzelfall auch Projekte mit einem Volumen über 80.000 Euro gefördert werden.

Heimat-Zeugnis: Im Fokus steht die Schaffung und Bewahrung von Bauwerken, Gebäuden oder Orten in der freien Natur, die in herausragender Weise die lokale und regionale Geschichte prägen.  Projekte mit einem Volumen ab 100.000 Euro können mit maximal 90 Prozent (Private) bzw. 80 Prozent (Kommunen) unterstützt werden. Antragsberechtigt sind Gemeinden und Gemeindeverbände sowie private und gemeinnützige Organisationen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Planungen für das Kombibad im Feinschliff –

Arbeitskreis der CDU zum Austausch bei der Stadtwerke Emsdetten GmbH

EMSDETTEN. „Unser Ziel ist es, ein solides Bad zu errichten, das ein breites Spektrum an Anforderungen abdeckt“, so Christian Schröder, Technischer Leiter der Stadtwerke Emsdetten GmbH. Von diesem Konzept wurden vergangene Woche Mitglieder des Arbeitskreises für Kultur, Sport und Freizeit der Christlich Demokratischen Union Emsdetten (CDU) bei einem Informationsgespräch begeistert.

In einem offenen Austausch stellten Christian Schröder sowie Karin Kloppenborg, Bäderbeauftragte der Stadtwerke, den aktuellen Planungsstand des Kombibades vor. Es wird weiterhin sehr viel Wert auf den Erhalt des „Waldcharakters“ gelegt, der dem Freibad in Emsdetten ein Alleinstellungsmerkmal im Kreis verleiht. In die laufenden Entwicklungen werden Anregungen aus sämtlichen Richtungen eingebunden. Dabei wird am Investitionsvolumen von rund 16 Millionen Euro jedoch strikt festgehalten. „Dieses Projekt ist die größte Einzelinvestition in der Geschichte der Stadtwerke und hat bei uns eine entsprechende Bedeutung“, so Schröder weiter. Diskussionspotenzial bietet beispielsweise die durch die Überbauung entfallende geschlossene Zuwegung von der Umkleide bis in das Schwimmerbecken.

Christiane Homann, Vorsitzende des Arbeitskreises, gab deshalb mehrmals zu bedenken: „Besonders für ältere oder körperlich eingeschränkte Emsdettener Bürger stellt die Wärmehalle einen großen Komfortaspekt dar. Zudem bietet sie Sichtschutz.“ Dieser wird künftig jedoch weiterhin durch eine neu geplante Einstiegshalle gewährleistet sein. Auch werden das Frei- und Hallenbad bei Sommerbetrieb parallel nutzbar sein. Bei schlechtem Wetter kann also ins neue Gebäude ausgewichen werden. Dieses wird über zwei Becken und einen weiteren Kinderbereich verfügen. Dabei vergrößert sich das Schwimmerbecken im Vergleich zum jetzigen Hallenbad auf fünf Bahnen. Das Nichtschwimmerbecken verfügt zudem über einen schräg verstellbaren Hubboden. Auch wird wie breit gefordert an Sprungtürmen im Hallenbad- sowie Freibadbereich festgehalten. Über ein Betriebs- und Preiskonzept sowie eine weitere Bürgerinformationsveranstaltung dauern die Beratungen bislang an.  Tatsache ist aber schon jetzt, dass sowohl mehr Wasserfläche als auch mehr Badezeit zur Verfügung stehen werden. Insbesondere die Einbindung eines barrierefreien Zugangs zum „Cafe Heinrich“ und die Prüfung weiterer Parkplatzmöglichkeiten wurden durch den Arbeitskreis der CDU angeregt.

Das vorgestellte Gesamtkonzept bereitet große Vorfreude auf die planmäßige Eröffnung des Freibadbereichs im Sommer 2021 und die Eröffnung des Hallenbadbereichs zum darauf folgenden Herbst. „Wir versuchen, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln ein möglichst breites Spektrum an Wünschen abzudecken“, so Schröder. Der Arbeitskreis hat sich überzeugt, dass die Stadtwerke und Ihre Berater dabei auf dem besten Weg sind.

Radtour mit Bürgermeister Georg Moenikes durch Emsdettens Süden

Über 100 Emsdettenerinnen und Emsdettener sind dem Aufruf der CDU Emsdetten gefolgt und haben mit dem Fahrrad das Stadtgebiet erkundet.

 EMSDETTEN. Die traditionelle CDU Fahrradtour mit Bürgermeister Georg Moenikes fand am vergangenen Freitag großen Anklang in der Bevölkerung. Ganz ungezwungen schwangen sich mehr als 100 Teilnehmer aufs Fahrrad und nahmen aktuelle Entwicklungen und Bauprojekte in Emsdetten in Augenschein. Begleitet wurden die Radler von Landtagsabgeordnete Andrea Stullich.

Durch die mit Blumenampeln reich geschmückte Innenstadt nahm der Tross zunächst Kurs auf den Bahnhofsvorplatz. Dort ging Bürgermeister Georg Moenikes insbesondere auf den immer noch fehlenden Handlauf in der Unterführung ein, dessen Installation seitens der Deutschen Bahn schon seit geraumer Zeit versprochen ist.

Weiter ging es auf die Bahnhofsrückseite, wo Moenikes die aktuellen Entwicklungen an der Parkpalette sowie dem Gelände Schilgen C erläuterte. Angesprochen auf eine mögliche künftige Anbindung der Franz-Mülder-Straße an den Nordring/B 481 sagte er, dass diese Option zunächst umfassend geprüft werde. Es müsse unbedingt verhindert werden, dass die Strecke über die Franz-Mülder-Straße als Abkürzung zur Bundestraße genutzt werde.

Nach kurzem Stopp auf dem neu gestalteten Vorplatz von Hof Deitmar ging es über die Blumenstraße zum Waldfreibad, wo die Pläne für das künftige kombinierte Hallen- und Freibad erläutert wurden. Im Anschluss wurde über die Blumen- und Gustav-Wayss-Straße das Industriegebiet Süd angesteuert. Bürgermeister Georg Moenikes zeigte den interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern den neuen Hundeauslaufplatz hinter dem Gelände der Firma ALATEX sowie aktuelle Neuansiedlungen und Unternehmenserweiterungen in diesem Bereich vor. Schon seit einiger Zeit war die Schaffung von öffentlich zugänglichen Auslaufmöglichkeiten für Hunde politisch diskutiert worden. Die rund 1800 qm große Fläche im Industriegebiet Süd konnte kurzfristig als Hundewiese mit einer entsprechenden Einzäunung hergerichtet werden.

Über die neu gestaltete Anni-Albers-Straße ging es weiter zur ehemaligen Hofstelle Dirting. Dorthin soll bis spätestens Ende 2022 der städtische Baubetriebshof verlagert werden. Ob Teile der alten Hofanlage erhalten bleiben können, ist eher unwahrscheinlich. Die Gebäude befinden sich in einem sehr schlechten Zustand. Die Vorstellung des Raumprogramms ist für den 09. Oktober 2018 im Hauptausschuss geplant.

Als Zielpunkt der kurzweiligen Fahrradtour stand das Salvus-Stadion am Grevener Damm auf der Agenda. Hier begrüßte 05-Vorsitzender Stefan Wesseler die Radler zum geselligen Abschluss der Radtour. Er dankte für die Unterstützung bei der Verwirklichung des im vergangenen Jahr errichteten Kunstrasenplatzes. Zur Stärkung gab es für die Radler Stadionwurst vom Grill sowie Kaltgetränke in der vereinseigenen Gaststätte.

„Es war eine schöne Rundreise durch den Süden von Emsdetten mit vielen interessanten Gesprächen“, zeigte sich CDU Stadtverbandsvorsitzender Norbert Wessling begeistert von dem großen Interesse aus der Bevölkerung. „Unsere regelmäßig stattfindenden Fahrradtouren bieten immer wieder eine gute Gelegenheit, den Bürgerinnen und Bürgern direkt vor Ort zeigen zu können, was Politik und Verwaltung beschäftigt“, ergänzte Fraktionsvorsitzender Matthias Cieslak.

CDU Arbeitskreis diskutiert Entwicklungen im Bereich Bauen, Wohnen und Familien

Baukindergeld gut für den ländlichen Raum / Einrichtung einer kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft wird abgelehnt

Emsdetten. In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause hat sich der CDU Arbeitskreis mit den aktuellen Entwicklungen in den Themenbereichen Bauen, Wohnen und Familien beschäftigt. Der CDU Parteivorstand hatte Anfang des Jahres den Arbeitskreis Bauen, Wohnen und Familien als einen von fünf Arbeitskreisen ins Leben gerufen, um wichtige, lokal bedeutsame Themengebiete näher zu untersuchen.

Zunächst begrüßte der Arbeitskreis die Einigung der großen Koalition auf die Einführung eines Baukindergeldes rückwirkend ab dem 01.01.2018. Pro Kind und Jahr soll künftig jede Familie 1.200,00 Euro über einen Zeitraum von 10 Jahren erhalten. Das Baukindergeld wird flächendeckend bis zu einer Einkommensgrenze von 75.000 Euro zu versteuerndes Einkommen pro Jahr zuzüglich 15.000,00 Euro pro Kind gewährt. Dies gilt für jede Familie, die in Deutschland zum ersten Mal eine Immobilie neu baut oder erwirbt. Eine von Seiten der SPD geforderte Beschränkung auf eine bestimmte Wohnfläche konnte verhindert werden. „Gerade im ländlichen Raum hätte eine Wohnflächenbeschränkung viele Bauherren ausgeschlossen, da hier die durchschnittliche Wohnfläche pro Haus deutlich über 120 qm liegt“, waren sich die Arbeitskreismitglieder einig. „Durch die Förderung soll Familien die Schaffung von Wohneigentum erleichtert werden und nicht durch bürokratische Flächenvorgaben unnötig eingeschränkt werden“, ergänzt Arbeitskreisvorsitzender Christian Moenikes.

Auch zum Thema Gründung einer kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft hatten die Arbeitskreismitglieder eine klare Meinung. Die Sozialdemokraten im Kreistag regen an, eine kreiseigene Wohnungsbaugesellschaft zu gründen, die sich mit der Entwicklung von Neubauten und Beständen beschäftigen soll. „Private Wohnungsbaugesellschaften sind bereits erfolgreich im Bereich des sozialen Wohnungsbaus tätig. Eine kreiseigene Wohnungsbaugesellschaft würde lediglich neue Doppelstrukturen aufbauen“, so CDU Kreistagsabgeordneter und Arbeitskreismitglied Jost Laumann. „Auch für eine kreiseigene Wohnungsbaugesellschaft fallen bezahlbare Baugrundstücke nicht vom Himmel.“

Nach der Sommerpause wird sich der Arbeitskreis Bauen/Wohnen/Familien dem Thema Kindertagesbetreuung widmen. „Insbesondere möchten wir uns über die Entwicklung und den künftigen Bedarf bei den Tagesmüttern informieren“, so Arbeitskreismitglied Carolin Westers abschließend.

Rund 70 Interessierte diskutierten über die Digitalisierung im beruflichen und privaten Umfeld

Digitalisierung vor Ort – ein Wandel, der uns alle betrifft?!

Unter dieser Überschrift lud der Arbeitskreis Digitalisierung des CDU Ortsverbandes am vergangenen Donnerstag in die Veranstaltungsräume der Schmitz-Werke ein.

In seiner Begrüßung hob Hanno Moers, stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbandes und Leiter des Arbeitskreises die Bedeutung des Themas für viele Personengruppen hervor: „Digitalisierung betrifft uns alle sehr konkret im beruflichen und privaten Umfeld, daher möchten wir mit dieser Veranstaltung einen Informationsmehrwert in verschiedenen, besonders relevanten Teilaspekten des Oberbegriffes Digitalisierung bieten und freuen uns sehr, dafür sechs hochrangige Experten gewonnen zu haben.“

Dan Schmitz, geschäftsführender Gesellschafter der Schmitz-Werke, begrüßte anschließend die rund 70 Interessierten, die trotz hoch-sommerlicher Temperaturen der Einladung gefolgt waren, in den neu gestalteten Räumlichkeiten. Er führte dabei auch aus, wie das Thema Digitalisierung den Arbeitsalltag bei den Schmitz-Werken schon jetzt beeinflusst hat und wie er sich die Zukunft diesbezüglich vorstellt. „Ich begreife die Veränderungen, die mit der Digitalisierung einhergehen, als Chance für unsere Unternehmensgruppe mit Spaß und Kreativität unsere Prozesse und Produkte stetig weiterzuentwickeln und den Kundennutzen dabei zu erhöhen. Dabei betrifft die Digitalisierung übergreifend sämtliche Unternehmensbereiche“ so Dan Schmitz.

Nach dieser Begrüßung hielt Prof. Dr. Tobias Rieke von der FH Münster, der die Forschungsschwerpunkte Digitalisierung und Projektmanagement innehat, einen sehr informativen und spannenden Vortrag über die Auswirkungen der Digitalisierung auf Mensch und Gesellschaft. Er gab dabei einen Überblick über die Anfänge und Entwicklungen verschiedener Aspekte der Digitalisierung, zeigte am Beispiel der Smartphone Nutzung sehr einprägsam, wie intensiv sich unser Alltag und unser Verhalten bereits dadurch geändert hat und sprach Empfehlungen für Privatpersonen und Unternehmen aus, welches Maß an Digitalisierung sinnvoll ist bzw. wie man fehlende Kompetenz hierbei nachholen kann. „Mit der Digitalisierung verändert sich der private und berufliche Alltag mit einer immer höheren Geschwindigkeit, in Unternehmen ist das jeweilige Geschäftsmodell dabei stets auf seine Zukunftsfähigkeit zu prüfen, bei Privatpersonen sehe ich besondere Auswirkungen im Kommunikationsverhalten, aber auch im Qualifizierungsbedarf im beruflichen Umfeld“, fasste Prof. Rieke zusammen.

Im Anschluss daran konnte Bürgermeister Georg Moenikes dem Publikum unter dem Titel „Smart City Emsdetten“ sehr eindrucksvoll näher bringen, wie frühzeitig und vielschichtig die Stadtverwaltung das Thema Digitalisierung auf die Agenda gehoben hat. Er informierte dabei nicht nur über die bereits in Emsdetten durchgeführten Maßnahmen beispw. in den Bereichen Breitbandausbau und digitale Infrastruktur, sondern konnte auch sehr detailliert die „E-Government“ Strategie der Stadt Emsdetten vorstellen, die mit Implementierung in 2013 schon viele, digitale Erfolge mit sich gebracht hat und weiterhin ambitionierte Ziele auflistet. „Mir ist dabei wichtig, dass Maßnahmen, die mit der Digitalisierung in der Stadtverwaltung einhergehen, nie als Selbstzweck verstanden werden, sondern immer dazu beitragen, die Lebens- und Standortqualität zu verbessern“, so Moenikes.

Daran anschließend haben sich die Teilnehmer in verschiedene Themenbereiche mit jeweils einem Experten aufgeteilt und in kleineren Gruppen relevante Aspekte im Feld Digitalisierung diskutiert, sich informiert und Ergebnisse dabei festgehalten.

Neben den Referenten wurden diese Bereiche weiterhin besetzt durch Frau Birgit Neyer, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung des Kreises Steinfurt. Ihr Hauptthema waren digitale Veränderungen in der Arbeitswelt. Dabei wurde über veränderte Fehlerkulturen und Transparenzen in einer digitalisierten Welt diskutiert, darüber, wie und wo der Arbeitsplatz der Zukunft aussieht, wie hierbei der zukünftige Meinungs- und Gedankenaustausch in Unternehmen aussehen wird und vieles mehr.

Ein weiterer Experte war Jürgen B. Schmidt, Geschäftsführer der Stadtwerke Emsdetten GmbH mit Unterstützung von Helmut Deilen und Inga Hagemann von der TKRZ. Sie informierten die interessierten Zuhörer mit teilweise sehr detaillierten Lageplänen über den Stand des Glasfaserausbaus in Emsdetten, über die Techniken und Materialien, die dabei eingesetzt werden sowie über die weiteren Pläne und Entwicklungsfelder. „Wir können mit aller Bescheidenheit behaupten, dass wir in Punkto Breitbandausbau in Emsdetten sehr weit sind. Dies bestätigt auch der Vergleich mit anderen Städten im Münsterland“, war ein Eingangsstatement von Jürgen B. Schmidt.

Mit Marina Eilert, Personalmanagerin bei der Verbundssparkasse Emsdetten Ochtrup, konnte eine weitere Expertin referieren, ihr Thema war dabei die Auswirkungen der Digitalisierung auf Führung und Mitarbeiter. Teilweise sehr kontrovers und intensiv wurden Fragestellungen, wie z.B. „Muss sich durch die Digitalisierung das Vorgesetztenverhalten verändern?“ „Wie wirkt sich die Digitalisierung auf das Verhältnis Vorgesetzter und Mitarbeiter aus?“ diskutiert.

Dr. Reinhard Lülff von der Welotec GmbH in Laer berichtete in seinem Themenbereich über smarte Infrastrukturen in städtischen Bereichen und Energienetzen. Es wurde dabei unter anderem über die Vor- und Nachteile bei derartigen, vernetzten Systemen diskutiert, über Entwicklungsmöglichkeiten auch für kleiner Städte und über die Trends, die durch die Urbanisierung in diesen Techniken kommen werden.

Am Ende der Veranstaltung fiel das Fazit der Teilnehmer bezüglich des Konzeptes und besprochenen Inhalte sowie der vermittelten Informationen durchweg positiv aus.

Hanno Moers bedankte sich bei allen Experten und Gästen und schloss den Abend mit einem Ausblick ab „Wir werden in ähnlicher Form zukünftig wieder Veranstaltungen anbieten. Ein so komplexes Thema wie Digitalisierung kann nur nachhaltig angegangen werden, wenn verschiedenste Expertisen und Meinungen berücksichtigt und systematisch einbezogen werden“

07.06.2018 – Digitalisierung – Ein Wandel, der uns alle betrifft?!

Wie an dieser Stelle schon berichtet, lädt der AK „Digitalisierung“ der CDU Emsdetten zur öffentlichen Diskussions-/ und Informationsveranstaltung am Donnerstag, 07. Juni 2018 um 19.00 Uhr in die neu gestalteten Räume der Schmitz-Werke ein.
„Wir hoffen, dass möglichst viele Interessierte das Angebot nutzen, sich aus erster Hand durch absolute Experten über verschiedene Aspekte des Schlagwortes Digitalisierung sowie deren mögliche Auswirkungen auf unseren Alltag zu informieren. Gleichzeitig möchten wir mit der Veranstaltung ein Forum bieten, um die Themen im Netzwerkgedanken, aber auch mit individuellen Aspekten zu diskutieren sowie wichtige Ansätze dabei auch nachzuhalten“, so Hanno Moers, stv. Stadtverbandsvorsitzender und Leiter des AK Digitalisierung.
Die Veranstaltung findet im sogenannten Round-Table Konzept statt, bei der die Möglichkeit besteht, sich in kleineren Gruppen und jeweils einem Experten den Einzelthemen zu nähern und diese auch auf Basis eigener Erfahrungen und Fragestellungen zu diskutieren bzw. sich zu informieren. Nach einem gewissen Zeitraum werden die Themenbereiche gewechselt und der gleiche Ansatz, angereichert um die Ergebnisse der Vorgruppen,durchgeführt.
Der Veranstalter weist darauf hin, dass die Schmitz-Werke per Auto wieder erreichbar und dass ausreichend Parkmöglichkeiten auf dem Gelände vorhanden sind. Auch bei gutem Wetter werden die Räumlichkeiten ausreichend gekühlt sein wobei auch die Versorgung mit Getränken und Fingerfood während und nach der Veranstaltung sicher gestellt ist.

12.05.2018 – Blumengruß zu Muttertag

+++ CDU Informationsstand +++

Anlässlich des Muttertages findet am kommenden Samstag auf dem Markt in Höhe des Morgentaubrunnens ein Informationstand der CDU statt.

Mitglieder des Rates, des Kreistages sowie des Parteivorstandes verteilen Blumengrüße an die Marktbesucher und stehen für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

SU Emsdetten – „Die Deutsche Sicherheitspolitik und Bundeswehr“

(v.l.n.r.) Gerd Schnellhardt: Vorsitzender der CDU-Senioren Dr. Martin Sommer: Oberkreisdirektor Generalmajor Stephan Thomas: vom Deutsch-Niederländischen Korps Münster Dr. Peter Eckhardt: Sparkassendirektor der Verbundsparkasse Emsdeten-Ochtrup

 

 

 

Die CDU Senioren-Union Emsdetten war am Mittwochnachmittag Gast bei der Verbundsparkasse Emsdetten-Ochtrup. In seiner Begrüßung erklärte der Sparkassendirektor, Dr. Peter Eckhardt, als Oberleutnant der Reserve, seine Verbundenheit zum Deutsch-Niederländischen Korps Münster. Daher konnte er auch als Referenten den Stellvertretenden Kommandierenden –General, Generalmajor Stephan Thomas, gewinnen. Er stellte sein Referat unter das Thema „Ready for Operations“. Eigentlich seien CDU-Senioren nicht seine Zielgruppe. Eher könnten es die Mitglieder der Jungen-Union sein. Aber er sehe die CDU-Senioren durchaus als Multiplikator, die das Interesse bei den Enkeln für die Bundeswehr wecken könnten. Die Wehrpflicht sei abgeschafft. Es gebe aber genügend Gründe, sich für den Dienst bei der Bundeswehr zu bewerben. Die Ausbildung sei zwar umfangreich und kann in der Offizierslaufbahn  acht bis fünfzehn Jahre betragen. Danach könne man immer noch z.B. in den Dienst der Polizei mit einer entsprechenden Beamtenlaufbahn eintreten. Die von der Bundesministerin, Ursula von der Leyen,  geforderte finanzielle Aufstockung des Etats sei unbedingt notwendig, befürwortet auch der General.

Unterstützung erhielt er  von dem Kreisdirektor, Dr. Martin Sommer, der gern diese Veranstaltung besucht hat. Man habe sich kaputt gespart und die Depots seien leer, erläutert Thomas. Jetzt gelte es umzusteuern, um die Sicherheit der Soldaten in den Auslandseinsätzen zu gewährleisten. Für die Außen-und Sicherheitspolitik sei eine Kooperation mit den EU-Nachbarn unbedingt erforderlich. Dafür stehe das Deutsch-Niederländische Korps in Münster, worauf der General besonders stolz ist. Die von der Ministerin angemahnten Führungsprobleme in der Bundeswehr gebe es nicht, betont Thomas. Die anschließend lebhafte geführte Diskussion zeigte das große Interesse an den sensiblen Themen für die Bundeswehr.

Von Werner Schneider

 

CDU Arbeitskreise stellen erste Zwischenergebnisse vor

Wertvoller Gedankenaustausch der 30 Arbeitskreismitglieder / Erste Veranstaltung zum Thema „Digitalisierung – Auswirkungen für Mensch und Gesellschaft“ ist für den 07. Juni 2018 geplant

Emsdetten. Am vergangenen Samstag trafen sich erstmalig alle Arbeitskreise des CDU Stadtverbandes Emsdetten zu einem gemeinsamen Gedankenaustausch in den Veranstaltungsräumen der VerbundSparkasse Emsdetten·Ochtrup. Der Parteivorstand um den Vorsitzenden Norbert Wessling hatte Anfang des Jahres fünf Arbeitskreise ins Leben gerufen, um wichtige, lokal bedeutsame Themen näher zu untersuchen.  Die neu gegründeten Arbeitskreise beschäftigen sich unter anderem mit den Themen Umwelt und Landwirtschaft, Digitalisierung, Wohnen/Bauen/Familie, Sport/Freizeit/Tourismus sowie der Innenstadt.

Ziel dieser Arbeitskreise soll es ausdrücklich nicht sein, eine Konkurrenz zur Fraktions- oder Verwaltungsarbeit zu sein, betont Vorsitzender Norbert Wessling. Wir wollen ergänzen, weiter informieren, transportieren und unterwegs sein in Emsdetten, so Wessling weiter.

Nachdem sich die jeweiligen Arbeitskreise bereits mehrmals im ersten Quartal 2018 getroffen hatten, kamen am Samstag rund 30 Arbeitskreismitglieder in großer Runde zusammen, um über die von den jeweiligen Arbeitskreisen erarbeiteten Zwischenergebnisse zu diskutieren. Neben zahlreichen Ideen rund um die Event- und Sportstadt Emsdetten, wurden von den Arbeitskreisen auch Ansätze zur Attraktivierung von Brachflächen (Stichwort Biodiversität), zur Förderung des Fahrradtourismus sowie zur Wohnraumförderung vorgestellt.

 

Als erste konkrete Veranstaltung plant der Arbeitskreis Digitalisierung um den stellvertretenden CDU-Vorsitzenden Hanno Moers am 07. Juni 2018 einen Themenabend in den Veranstaltungsräumen des neuen markilux Vertriebszentrums an der Hansestraße. In dieser öffentlichen Veranstaltung wird versucht, einige Teilaspekte des Gesamtkomplexes Digitalisierung, vom Breitbandausbau, Fragen von Dateninformationen, über konkrete Veränderungen in der Arbeitswelt, bis hin zu Auswirkungen auf städtische und private Infrastrukturen, zu behandeln. Die Veranstaltung soll nach dem sog. Round-Table-Konzept aufgebaut werden.  Dabei werden Experten zu den einzelnen Bereichen ein kurzes Eingangsstatement halten und anschließend mit den Besuchern in kleineren Gruppen diese diskutieren und moderieren. Nach einem gewissen Zeitraum besteht dann für die Teilnehmer die Möglichkeit, den Themenbereich zu wechseln und auf Basis der Vorergebnisse weiter in die Aspekte inhaltlich einzusteigen. Zum Ende der Veranstaltung werden die Inhalte zusammengefasst und für die weitere Bearbeitung aufbereitet.

CDU Stadtverbandsvorsitzender Norbert Wessling war erfreut über die vielen innovativen Ideen der fünf Arbeitskreise.  „Ich freue mich, über die gute Beteiligung aller in der CDU vertretenen Alters- und Interessengruppen. Wir wollen eine lebendige Mitgliederpartei sein. Neben den bekannten Veranstaltungsformen bedarf es neuer Formate, wie z.B. Round-Table Veranstaltungen, bei denen die direkte Kommunikation mit den Mitgliedern, aber auch den Bürgerinnen und Bürgern insgesamt im Vordergrund steht.“

Abschließend waren sich die Teilnehmer der Arbeitskreise einig – bei diesem ersten Treffen soll es nicht bleiben. Ein weiteres Treffen ist bereits für das 2. Quartal 2018 geplant.

CDU Senioren wählen neuen Vorstand

Emsdetten. Auf der Generalversammlung der CDU-Senioren-Union Emsdetten wurde der geschäftsführende Vorstand einstimmig wiedergewählt. Hiermit bestätigte die Versammlung die gute Vereinsführung der vergangenen Jahre. In seiner Begrüßung freute sich der Vorsitzende, Gerd Schnellhardt, über die Beteiligung von über sechzig Mitgliedern. Nach dem Totengedenken, insbesondere an Robert Abelmann und Dr. Dieter Kallerhoff, gab er einen kurzen Rückblick über die Aktivitäten der vergangenen Jahre. Für das laufende Jahr gibt ein Flyer Auskunft über vierundzwanzig Veranstaltungen und Aktivitäten. Dabei steht eine mehrtägige Studienreise mit der Karl Arnold Stiftung nach Würzburg, Bamberg und Bayreuth im Juni 2018 im Mittelpunkt.

CDU Senioren Generalversammlung

Dann haben die Senioren beschlossen, die Zahl der Beisitzer im Vorstand auf dreizehn zu erhöhen.

Der neu gewählte Vorstand setzt sich demnach wie folgt zusammen:

Vorsitzender:  Gerd Schnellhardt

Stellvertreterin: Barbara Wulff

Schriftführer:  Konrad Große Burlage

Kassierer:        Rudolf Wittler

Pressewart:     Werner Schneider

Beisitzer:         Paul Albers

Karl-Heinz Althoff

Martin Bäumer

Clemens Beckwermert

Heinz Bertels

Klaus den Ouden

Christian Erfling

Brigitte Hartmann

Lothar Kreisel

Paul Osterbrink

Günther Specker

Rudolf Walbaum

Herbert Wittchen

CDU Senioren Generalversammlung

 

Für spannende Abwechslung sorgte der Vortrag von Andrea Stullich, Mitglied des Landtages NRW. Sie habe jetzt das erste halbe Jahr im Landtag gut verarbeitet. Dabei war auch Karl-Josef  Laumann sehr hilfreich. Ihr Arbeitsbereich bestehe aus drei Ausschüssen. Für Kultur und Medien ist sie als Rundfunkreporterin besonders geeignet. Hier gelte es, den Rundfunkbeitrag stabil zu halten. Viel Zeit verlange der Petitionsausschuss. Es mache ihr sehr viel Freude, sich um die Anliegen der Menschen zu kümmern. Dabei können die Wünsche und Beschwerden zu circa fünfzig Prozent erfüllt werden. Im dritten Ausschuss: „Arbeit, Gesundheit und Soziales“, stehen der Pflegenotstand und der Ärztemangel im ländlichen Raum im Mittelpunkt. Man denke darüber nach, eine „Pflegekammer“ zu installieren. Damit könne sich das Pflegepersonal Gehör verschaffen und mit einer Stimme sprechen. Der Ärztemangel solle durch die Einrichtung einer Fakultät für Allgemeinmediziner in Bielefeld behoben werden. Dabei verpflichten sich die zu fördernden Studierenden, sich als Ärzte für einige Jahre im ländlichen Raum niederzulassen. Für schwer vermittelbare Jugendliche soll ein neues Programm aufgelegt werden. Ziel sei es, den Auszubildenden einen Gesellenbrief zu verschaffen. Dabei werde die Ausbildung eng an Betriebe mit einem Werkstattjahr angeschlossen. Die neue Landesregierung könne nach einem halben Jahr im Amt noch kein Paradies schaffen, aber sie werde alles daran setzten, keine neuen Schulden zu machen und den Schuldenberg abzubauen, davon ist Stullich überzeugt. Abschließend hat sie die CDU-Senioren für November 2018 in den Landtag eingeladen.

CDU Senioren Generalversammlung

Bericht:  Werner Schneider

CDU macht sich stark für „Kinderzentrum“ als neue Gebäudenutzung nach PGS

„Neue Kindertagesstätte an diesem Standort“ / Denkbar auch: Kreativwerkstatt – „Leih-Oma/Leih-Opa“-Engagements – flexible Kinderbetreuungsangebote – Spielhaus

EMSDETTEN. Neuer Vorschlag für die spätere Nutzung des Paul-Gerhardt-Schulgebäudes: Die CDU stellt sich ein „Kinderzentrum“ an der Wilhelmstraße vor. OGS und Schülerlabor Phänomex sollen bleiben, unter anderem eine neue Kindertagesstätte dazu kommen. Diese Einrichtungen sollen nach Vorschlag der CDU-Fraktion „die Basis bilden für weitere Angebote, die die Lust von jungen Familien mit kleinen Kindern auf Emsdetten noch größer machen“ können.

„Das ist das Gebot der Stunde“, freut sich die CDU mit Blick auf die Geburtenzahlen, die inzwischen wieder deutlich höher ausfallen als prognostiziert. „Emsdetten wird mindestens noch eine weitere, große Kindertagesstätte brauchen“, erklärt die CDU. Zentral, in der Innenstadt, sei diese gut aufgehoben. Darüber hinaus könne beispielsweise eine Handwerksstatt, um kindliche Kreativität spielerisch zu fördern, eine tolle Ergänzung sein, so die CDU. Genauso womöglich wie „Leih-Oma/Leih-Opa“-Engagements, die dort gebündelt sein könnten. Oder flexible Kinderbetreuungsangebote, auch kurzfristig verfügbar, wenn die eigentliche Betreuung ausfällt, Eltern aber trotzdem zur Arbeit müssen. Wie auch Ferienangebote. Warum nicht sogar über ein Spielhaus nachdenken ­– für Zeiten, während die Eltern einkaufen sind, heißt es in einer Presseerklärung der größten Ratsfraktion.

„Kunterbunte Vorschläge“ fürs „Emsdettener Kinderzentrum“ sollen im Planungsverfahren ausdrücklich gewünscht sein. Ein Bürgerbeteiligungsverfahren für ein solches Projekt dränge sich förmlich auf. „Frühe Förderung, Sicherung gesunden Aufwachsens, Optimierung von Zukunftschancen für Kinder sind die Themen, die wir in den prägenden Gebäuden weiterhin beheimatet sehen“, schreibt die CDU.

Weiter heißt es in der Mitteilung der Unionsfraktion: „Demokratie lebt vom Wettbewerb. Mit unserem Vorschlag eines Kinderzentrums gehen wir allzu gerne ins Rennen gegen den Antrag des neuen Bündnisses aus SPD, UWE und Grünen.“ Dass diese drei Fraktionen gemeinsam eine Mehrheit bilden können im Stadtrat, müsse keine Vorentscheidung für diesen exponierten Standort darstellen. „Warten wir mal ab, wie Betreutes Wohnen und Flüchtlingsbüro von den vorgeschlagenen Betreibern konkretisiert werden oder wie die Musikschule es sich vorstellt“, kündigt CDU-Fraktionsvorsitzender Matthias Cieslak an: „Wir sind überzeugt davon, dass ein Kinderzentrum für Emsdetten an diesem Standort die bessere Idee ist.“

Gut besuchte CDU Jubilarehrung mit den Gastrednern Karl-Josef Laumann und Andrea Stullich

Über 100 Mitglieder kamen am Dienstag, den 16. Januar 2018 zu einer kurzweiligen Mitgliederversammlung mit Jubilarehrung in die Gaststätte Graute Beik.   So berichteten die beiden Landespolitiker Karl-Josef Laumannn und Andrea Stullich von aktuellen Entwicklungen in der Landespolitik. Bürgermeister Georg Moenikes und Fraktionsvorsitzender Matthias Cieslak stellten die Pläne für Emsdetten in 2018 vor.

CDU MV mit Jubilarehrung 16.01.2018

 

Geehrt wurden auf der Versammlung Mitglieder, die seit vielen Jahren der Partei die Treue halten. Eine Anstecknadel mit Diamant erhielt am Abend Paul Weglage für 60 Jahre in der CDU. 50 Jahre dabei sind Martin Döring und Heinrich Kemper , für 25 Jahre Zugehörigkeit wurde Manfred Schwegmann  geehrt. Es fehlen: Rudolf Becker (60 Jahre); Franz-Josef Lammers und Karl-Heinz Rethmann (je 50 Jahre); Marlies Darley, Alfons Schmidt, Dr. Dieter Kallerhoff, Wilhelm Koch und Ulrike Wöste (alle 25 Jahre).

Marcus Bolwin neuer Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung Emsdetten

Marcus Bolwin ist neuer Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung der CDU Emsdetten. Er wurde am Dienstagabend im Rahmen einer Mitgliederversammlung einstimmig gewählt und löst damit nach fast fünfjähriger Amtszeit Stefan Dokters an der MIT-Spitze ab.

Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Josef Feldmann und Tim Altepost gewählt. Schriftführer ist nunmehr Dominik Kramer. Als Beisitzer runden Michael Plagge, Stefan Dokters, Hendrik Schürkötter und Andreas Schlickmann den Vorstand ab.

Landrat Dr. Klaus Effing war als Referent zu kreispolitischen Themen zur Mitgliederversammlung geladen, ließ es sich aber nicht nehmen, zusätzlich als Wahlleiter zu fungieren. Er gratulierte dem neu gewählten Vorstand und warb weiterhin um Unterstützung der MIT: „Der Kreis Steinfurt steht gut positioniert dar, die zahlreichen Infrastrukturprojekte werden dem gesamten Kreis in den kommenden Jahren noch einmal weitere wichtige wirtschaftliche Impulse verschaffen.“ Zusätzlich stellte er die Markenbildungskampagne Münsterland vor, die dem Fachkräftemangel begegnen soll. „Hier ziehen  alle Münsterlandkreise und die Stadt Münster an einem Strang – das kann richtig was werden“, verbreitete Landrat Dr. Klaus Effing viel Optimismus.

Etatrede des Ratsherren Josef Berkemeyer für die CDU Fraktion

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Ratskollegen und Kolleginnen, liebe Zuhörer,

ich freue mich, heute die Gelegenheit zu haben, für die CDU-Fraktion die Haushaltsrede zum Etat 2018 halten zu dürfen.

In meiner Rede werde ich auf folgende Punkte näher eingehen:

  •  Die geplante Steuersenkung
  • Der städtische Haushalt
  •  Unsere Stadtentwicklung
  • Unsere Vision, unsere Zukunft

Aus den Statements der bisherigen Ausschusssitzungen können wir heute Abend vorsichtig prognostizieren, dass der Etat 2018 voraussichtlich mit einer Grundsteuersenkung beschlossen wird.
Dem Etat 2018 mit einer Grundsteuersenkung werden wir von der CDU Fraktion hier und heute aber nicht zustimmen.

Die geplante Steuersenkung

In einer Phase der boomenden Konjunktur und den damit verbundenen hohen Gewerbesteuereinnahmen gelingt es uns in Emsdetten offensichtlich nicht, einen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen.
Eine CDU-Politik, egal ob auf bundespolitscher oder auf kommunaler Ebene, steht immer für klare politische Rahmenbedingungen. Unser allseits geschätzter Finanzexperte Wolfgang Schäuble würde bei einem Blick auf den Etatentwurf nur mit dem Kopf schütteln und uns fragen: Sind diese Steuergeschenke wirklich durchdacht?

Ein Blick auf die Realsteuersätze der Grundsteuer B von Städten in vergleichbarer Größenordnung im Regierungsbezirk Münster zeigt, dass wir mit den von uns derzeit erhobenen 495% nur von Ochtrup,
Beckum, Ahaus u. Borken unterboten werden. Weitere 15 Städte haben in 2017 und werden in 2018 höhere Grundsteuersätze haben.

Und wir, hier in Emsdetten? Es gibt heute den Antrag, die Grundsteuer auf den aus finanzpolitischer Sicht niedrigsten Steuersatz, den sogenannte fiktiven Steuersatz, zu senken!

Und Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen von der sich abzeichnenden großen Steuerkoalition, werden dann stolz von sich sagen können: Ja liebe Bürger und Bürgerinnen in Emsdetten, ihr bezahlt hier in
Emsdetten die niedrigsten Grundsteuern im gesamten  Regierungsbezirk Münster. Seht es als unser Weihnachtsgeschenk an! Sie sollten aber der Fairness halber auch laut und deutlich sagen, dass dieses Steuergeschenk nur über neue Schulden finanziert wird. Auch unsere Kinder werden diese Schulden mit Zinsen zukünftig zu zahlen haben.

Der städtische Haushalt

Wir haben in Emsdetten einen Haushaltsentwurf 2018 mit Einnahmen von ca. 90 Mio. Euro. Die Gewerbesteuer ist auf einem stabilen hohen Niveau, dafür sinken allerdings die Schlüsselzuweisungen. Steigende Ausgaben im Bereich Soziales und Jugend und Personal sind unumgänglich. Neben diesen gesetzlichen Pflichtaufgaben, ich nenne nur einmal das Thema „Hilfen
für Erziehung” in Höhe von fast 5 Mio. Euro, übernehmen wir auch viele freiwillige Aufwendungen: Die Etatposition Kindertagesbetreuung“ wendet in Emsdetten über 10 Mio. Euro auf, um für die Eltern attraktive und bezahlbare Angebote zu schaffen.
Ich nenne hierfür beispielhaft unsere Kitas, die Geschwisterregelungen in unserer Beitragssatzung,
die Angebote in der OGS. Dazu kommt das gute Angebot an Infrastruktur bei Sportanlagen und Freizeitangeboten, die Verein- und Ehrenamtsunterstützung. Ein gutes Angebot, worauf Emsdetten stolz sein darf!
Eine Betrachtungsweise in der Finanzwelt ist die Bilanzzierbarkeit. Für die vorhin genannten sozialen Aufgaben fällt es uns schwer, in der Buchhaltung etwas als Gegenwert einzustellen. Sie wird vom
Bürger mitunter als selbstverständlich angesehen.
Wir als Politik haben aber verdammt noch mal die Aufgabe, dem Bürger klar und deutlich zu sagen:
Diese Ausgaben sind nicht selbstverständlich und müssen Jahr für Jahr von uns allen, und damit meine ich auch „uns alle“, finanziert werden.
Anders stellt sich das bei unseren Investitionen dar: Hier schaffen wir in der Bilanz Vermögenswerte. Und Emsdetten investiert in den kommenden Jahre viel: eine neue Parkpalette am Bahnhof, Stroetmanns Fabrik und Emshalle, Entwicklung der Innenstadt und von Hof Deitmar, Sanierung der Josefschule, Neubau einer Sporthalle an der KKS und der Breitbandausbau sind nur einige Beispiel.

Stadtentwicklung

Der stationäre Einzelhandel erlebt derzeit einen der folgenreichsten Veränderungsprozesse. Wenn die Prognosen zutreffen, müssen bis zum Jahr 2020 von bundesweit 300.000 Einzelhandelsstandorten weitere 50.000 schließen. Jeder 6. Laden wird in 3 Jahren schließen
müssen! Eine dramatische Entwicklung!
Bisherige Stärken des Fachhandels, wie Sortimentsgröße, Beratung, Produktinformation und stationär wettbewerbsfähige Preise verlieren in Zeiten von Digitalisierung und Onlinehandel drastisch
an Wert. Heute kann sich der Kunde zu jeder Zeit, an jedem Ort über seine Wunschprodukte informieren und sie zum niedrigsten Preis kaufen. Amazon lässt grüßen!
Wir werden diese bundesweite Entwicklung nicht aufhalten können. Stadt und Handel brauchen zukünftig neue Konstellationen und Allianzen, um die Anziehungskraft gemeinsam zu stärken. Waren
attraktive Städte bislang fast nur durch attraktive Shopping-Faktoren gekennzeichnet, so kommen jetzt neue Faktoren und Aufgabenstellungen hinzu: Erhöhung der Aufenthaltsqualität und -dauer, Verweilmöglichkeiten und die Ansiedlung öffentlicher Nutzungen sind nur einige Beispiele. Wir werden reagieren müssen – und das macht nach meiner Auffassung unsere Verwaltung mit Herrn Bürgermeistern Moenikes schon ganz hervorragend! Mit unserem „Aktivierungsprozess Innenstadt”
sind wir auf einem guten Wege.

An dieser Stelle möchte ich meine deutliche Kritik zu den aktuellen politischen Statements zu der Entwicklung um Hof Deitmar äußern. „Die Politik ist übergangen worden“, „das ging alles viel zu schnell” und „der Kostenrahmen wurde ohne politische Beratung eigenmächtig von der Verwaltung auf 2,4 Mio E erhöht” haben wir in den Sitzungen und in der Presse vernommen.
Die Erklärungen dazu hat der Bürgermeister mehrfach geliefert- diese waren für mich einleuchtend, nachvollziehbar und verständlich. Und trotzdem: die Kritik ihrerseits bleibt. Was erleben wir im Moment? Meiner Meinung nach einer unnötigen Diskussion über Verfahrenswege. Sie fühlen sich nicht „vorher gefragt“. Die Verwaltung hat aber die Bürger gefragt. Und das ist mir wichtig. Wir
haben die Bürger Emsdettens gefragt. Und das ist gut so. Und die Verwaltung hat alle Wünsche dem Planer überbracht. Und jetzt haben wir einen umfangreichen Entwurfsvorschlag! Das volle
Programm! Für Hof Deitmar! Für unsere Bürger! Für eine gute Stadtentwicklung.
Und Sie äußern nur: Wir sind übergangen worden, haben nicht mit bestimmt, die Kosten sind viel zu hoch! Als Konsequenz führen wir in den Ausschüssen momentan Diskussionen über Verfahrenswege. Und nicht über Inhalte. Wir sollten noch viel mehr dazu bereit sein, über Inhalte statt über Verfahren zu diskutieren. Und eine Abwägung zu treffen.
Das machen wir in der CDU Fraktion und entwickeln derzeit unser Meinungsbild. Einen Zwischenstand kann ich hier schon geben: Der geplanten Entwicklung des Trams stimmen wir so wohl nicht zu. Da müssen Alternativen her. Wohnbebauung? Oder eine Insekten- und Blühwiese?
Da lässt sich sicher richtig zukunftsweisendes tun. Und wir haben dann möglicherweise schnell einen parteiübergreifenden Konsens, für die Entwicklung Emsdettens. Möchten Sie etwa verantworten,
wenn uns 60 % Fördergelder entgehen? – meine Fraktion möchte das jedenfalls nicht!
An dieser Stelle kommt mir ein altes chinesisches Sprichwort wieder in den Sinn, das ich Ihnen an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte:
„Man muss schon ziemlich lange mit offenem Mund herumstehen, ehe einem eine gebratene Taube in den Mund fliegt“. Nun ja…

Unsere Vision, unsere Stadtentwicklung

Wenn wir uns verinnerlichen, das zukünftige Handelsstrukturen mehr oder weniger wegbrechen, so sind Alternativen für eine lebens- und liebenswerte Stadtentwicklung unabdingbar.

Schwerpunkte müssen formuliert und entwickelt werden. Wohnungsbau, Wirtschaftsentwicklung, Freiraumentwicklung, ökologische Nachhaltigkeit, Mobilität, Naherholung und Tourismus sind dabei zu bearbeitende und entwicklungsfähige Themenfelder.

Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, haben vor einigen Wochen durch ihr Abstimmungsverhalten eine Machbarkeitsstudie für eine Landesgartenschau in Emsdetten verhindert.
Wir hätten ihr Votum für 30 oder 40.000 Euro gebraucht, um unsere Potentiale zu prüfen. Und nicht mehr! Diese Chance ist nun vorerst vertan. Finanzielle Risiken führen Sie als Hauptgrund an.

Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam ein Konzept erarbeiten können. Beginnend von unserem schönen Bahnhof aus wird die Entwicklungsachse über Hof Deitmar mit dem eingebundenen
Mühlenbach weiter über den Stadtpark in die Mühlenbachaue stadtauswärts geführt, eingebettet ein besonderes „Leuchtturm-Projekt“. Was könnte das sein?

Hier verweise ich gerne auf die Stadt Rietberg mit der LAGA 2008. Bürgermeister Andre Kuper berichtete unlängst begeisternd von mittlerweile 380 Tausend zahlenden Besuchern im Jahr! Tendenz
stetig steigend. Ein großer Gewinn für die Bürger von Rietberg!

Finanzielle Risiken einer Landesgartenschau? Ja die gibt es sicherlich. Der Geschäftsbericht der LAGA Zülpich 2015 liegt mir nun vor. Im Durchführungshaushalt hat die Betreibergesellschaft ein Plus von 2,3 Mio. Euro erzielt.

Landesgartenschauen werden von über einer halben Millionen Menschen besucht.
Landesgartenschauen schaffen nachhaltige Werte für die Bürger.
Landesgartenschauen holen, wenn wir wollen, zweistellige Millionenwerte an Fördergelder nach Emsdetten.

Und Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, wollen eine Machbarkeit erst gar nicht prüfen?

Zusammenfassend stelle ich am Ende meiner Rede fest:

Die Bürger Emsdetten können viele freiwillige städtische Leistungen und Angebote nutzen. Kitas, OGS und Vereinsförderung sind nur
einige Beispiele – ein starkes Angebot!
Weiterhin wird hier viel in Zukunft investiert. Parkpalette, Stroetmanns Fabrik und Emshalle.
Auch die CDU ist für eine Steuersenkung. Aber nicht zu einem Zeitpunkt, wo diese durch neue Schulden finanziert wird.
Vorschläge für weitere Sparmaßnahmen hat die CDU gemacht.

Diese haben Sie aber, liebe Kolleginnen und Kollegen, allesamt abgelehnt.

Große Teile des Etats finden unsere volle Zustimmung. Die Verwaltung hat gute Arbeit geleistet.

Hier gilt unseren besonderen Dank der Kämmerin Jutta Schriewer mit ihrem Team.

Einer Steuersenkung, finanziert durch neue Schulden, werden wir nicht zustimmen können.

Die von Ihnen vorgetragenen Äußerungen, die finanzpolitische Lage wird sich wahrscheinlich weiterhin so gut entwickeln, ist unserer Auffassung nach an dieser Stelle ein unzulässiges „Wünsch
Dir was“.

Wünschen darf ich an dieser Stelle Ihnen und allen aufmerksamen Zuhörern eine frohe Weihnacht und ein gesundes und friedliches neues Jahr 2018.

Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.

 

2017_12_ 19 Etatrede der CDU Josef Berkemeyer

JU spendet 1000 Euro aus Berliner-Backaktion an die Aktion Lichtblicke e.V.

Ein großer Erfolg war die Berliner-Backaktion der Jungen Union (JU) Emsdetten am vergangenen Samstag auf dem Markt. Am gesamten Vormittag wurden fleißig Berliner gebacken und zur Freude der Marktbesucher noch warm verkauft. Auch die heimische CDU-Landtagsabgeordnete Andrea Stullich unterstützte die JU tatkräftig beim Backen. Mit dem Projekt unterstützt die JU die Aktion Lichtblicke e.V., die seit 1998 in Not geratenen Menschen in ganz NRW hilft und unter anderem von den Lokalradios in NRW getragen wird. Das Ergebnis der Back-Aktion kann sich sehen lassen: Insgesamt wurden am Samstagmorgen 1000 Euro eingenommen, die der Aktion Lichtblicke e.V. zu Gute kommen. Unterstützung erhielt die JU dabei von der Konditorei Völker, ohne die das Berliner- Backen nicht hätte durchgeführt werden können. „Wir sind sehr dankbar, dass die Konditorei Völker die Aktion möglich gemacht hat.“, so der JU-Vorsitzende Erik Eßmann.

CDU lehnt Grundsteuersenkung zum Preis höherer Schulden ab

„Das sind in Wahrheit keine Wohltaten für die Bürger, sondern ein schweres Erbe“

EMSDETTEN. Entlastung der Emsdettener Bürger durch niedrigere Grundsteuern im kommenden Jahr 2018? Die CDU verneint dies – und begründet in einer Presseerklärung, warum sie einen solchen Stadthaushalt des Jahres 2018 nicht mittragen könne: „Das sind in Wahrheit keine Wohltaten für die Bürger, sondern ein schweres Erbe“, so CDU-Ratsherr Josef Berkemeyer. Denn der Preis für die Steuersenkung seien weiter steigende Schulden. Sogar teure Liquiditätskredite drohen nun. Die knappe Million, die die Steuersenkung „kostet“, sei nicht über. „Diese Steuersenkung belastet nicht nur unsere, sondern auch zukünftige Generationen“, sagt Berkemeyer weiter. Sie komme zu 100 % auf die Kreditlast der Stadt Emsdetten obendrauf. Mit Zinsen und Zinseszinsen.

Sinkende Steuern schon heute seien lediglich über das Prinzip Hoffnung zu vertreten. „Läuft das nächste Jahr schlechter, geht’s an Eingemachte“, warnt Christoph Dehne. Auch die CDU sei immer davon ausgegangen, dass es möglich werde, die Grundsteuern wieder zu senken. „Niemals aber zu einem Zeitpunkt, wenn dafür zusätzliche Kredite aufgebracht werden müssen“, betont Günter Nottbeck.

„Das alles sind handfeste, nachprüfbare Gründe, warum wir beim Stadthaushalt 2018 nicht vom Wendepunkt hin zum Guten sprechen können: Neue Schulden, die in Zeiten sprudelnder Steuerquellen wahrlich vermeidbar sind, können nicht gut sein“, erklärt Fraktionsvorsitzender Matthias Cieslak: „Für die nette Steuergeschenk-Schlagzeile eines einzigen Tages wird die Stadt nun für ein ganzes Jahr lang ins Risiko geschickt ­– anstatt für Steuersenkungen etwas mehr Geduld aufzubringen“.

2,8 Millionen Euro neue Schulden, zugleich keinerlei Absichten, darauf zu verzichten, immer mehr Geld auszugeben: Dieser Kurs der diesjährigen Haushaltsmehrheit im Rat verursache eine um über 70 Euro höhere Pro-Kopf-Verschuldung in der Stadt Emsdetten. Die treffe jede und jeden, so die CDU, sogar Greise und alle Neugeborenen.

Stadt-Haushalt 2018: CDU setzt Schuldenbremse als Nummer 1-Ziel

„Keine Wohltaten zum Preis von neuen Schulden“
EMSDETTEN. Die CDU tritt beim städtischen Haushalt auf die Schuldenbremse. Bei einem Gewerbesteueraufkommen in Rekordhöhe müsse Emsdetten in der Lage sein, ohne neue Schulden klar zu kommen, heißt es von der CDU-Ratsfraktion. Viel zu viele neue Wünsche genauso wie Steuersenkungen bedeuteten aber das Gegenteil: Neue, zusätzliche Schulden. „Das ist mit uns nicht zu machen“, betont Josef Berkemeyer, der in diesem Jahr für die CDU im Rat die Rede zu Etatverabschiedung halten wird.

Während ihrer internen Klausurtagung zum Haushaltsentwurf 2018 hat die CDU-Ratsfraktion an diesem Wochenende, gemeinsam mit Vertretern des Parteivorstandes und Mitgliedern der Jungen Union, die Investitionsschwerpunkte des kommenden Jahres bestätigt: neues Parkhaus am Bahnhof, Verschönerung von Hof Deitmar, schnelleres Internet für alle sowie Erweiterung der Josefschule („mit Aufzuganlage, die tatsächlich alle Räume erreichbar werden lässt“) sollen im Mittelpunkt stehen. Zusätzliche Mehrausgaben, die noch nicht im Etatentwurf enthalten sind und die die Verschuldung erhöhen, lehnt die CDU ab.

„Wer würde wohl nicht gerne die Grundsteuern wieder senken?“, sagt Fraktionsvorsitzender Matthias Cieslak: „Aber nicht zum Preis von höheren Schulden für unsere Stadt.“ Erstes Ziel der CDU vor allen weiteren sei es, keine neuen Schulden zu machen. „Daran arbeiten wir weiter und werben dafür im Rat“, so Berkemeyer. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christoph Dehne spricht Klartext: „Die jetzige Wählergeneration generös zu entlasten, um die nächsten Generationen, die noch keine Stimme haben, zu belasten, halten wir für nicht seriös.“

2017 werde zu Ende gehen für die Stadt Emsdetten mit dem niedrigsten Schuldenstand seit zehn Jahren, so die CDU. Zuletzt konnten vom Jahr 2016 auf 2017 nochmals Schulden in erheblichem Maß abgebaut werden. „Es wäre ein Irrsinn, ausgerechnet jetzt, wo es ein höheres Gewerbesteueraufkommen denn je gibt, die Schuldenkurve wieder nach oben zeigen zu lassen“, warnt Ratsmitglied Willi Kemper.

Emsdettener schneiden bei den JU-Kreisvorstandswahlen sehr gut ab

Die Junge Union im Kreis Steinfurt hat einen neuen Vorsitzenden: Der 19-jährige Henning Jaske aus Saerbeck konnte sich am Samstag bei den Vorstandswahlen in Greven gegen den Steinfurter David Zakowicz durchsetzen.

Der bisherige Vorsitzende Eike Brinkhaus trat nach einer Amtszeit von vier Jahren nicht erneut zur Kandidatur an und leitete somit einen Generationenwechsel im Vorstandsteam der Jungen Union ein. Denn auch die stellvertretenden Vorsitzenden scheiden nach einigen Jahren der Vorstandstätigkeit aus.So auch Nicole Moers aus Emsdetten, zuletzt stellvertretende Kreisvorsitzende der Jungen Union. Damit wurde der Weg für einen jüngeren Vorstand frei gemacht. Diese Chance ließen sich viele aktive Mitglieder der Jungen Union Emsdetten nicht entgehen.

Die gut besuchte Mitgliederversammlung stand ganz im Zeichen der Neuwahlen. Eine Kampfkandidatur gab es nicht nur bei der Wahl um den Vorsitzenden, sondern auch bei der Wahl um die Stellvertreter. Dort gab es vier Bewerber auf drei Plätze. Doch der Emsdettener
JU-Ortsverbandsvorsitzende Erik Eßmann setzte sich erfolgreich durch, sodass Emsdetten auch im neuen Kreisvorstand einen stellvertretenden Vorsitzenden stellt.

Auch alle anderen Kandidaten der Jungen Union Emsdetten konnten eine erfolgreiche Wahl verzeichnen, sodass vier der Beisitzer im neuen Vorstand aus Emsdetten kommen. Dazu
gehören das CDU-Vorstandsmitglied Julia Schlinge, Kevin Raffelsiefer, Thomas Schwaf und Julian Meinert, der schon in den letzten zwei Jahren als Beisitzer im Kreisvorstand aktiv war.
Aus dem Kreis Steinfurt werden außerdem sieben Delegierte zum JU-NRW-Tag entsendet.
Drei Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer kommen aus Emsdetten: Erik Eßmann, Julian Meinert und Julia Schlinge.
Alle Kandidaten der Jungen Union Emsdetten wurden von einer starken Delegation aus Emsdetten unterstützt. Insgesamt waren beinahe 20 Mitglieder aus Emsdetten bei der Mitgliederversammlung anwesend.

Der Wahlnachmittag wurde mit Reden einiger CDU-Mandatsträger abgerundet. Die Landtagsabgeordnete Andrea Stullich erzählte von der Arbeit in Düsseldorf und freut sich auf die Arbeit mit dem neuen Vorstandsteam. Landrat Dr. Klaus Effing betonte, wie wichtig der Zusammenhalt im Kreis Steinfurt ist und plant bereits jetzt einen Workshop mit dem neuen Kreisvorstand. Auch der Europaparlament-Abgeordnete Dr. Markus Pieper ließ sich die
spannenden Neuwahlen nicht entgehen und berichtete von der Arbeit aus dem europäischen Parlament. Er freut sich darauf, den Europawahlkampf im Jahr 2019 gemeinsam mit der
Jungen Union zu gestalten.

Der Ortsverbandsvorsitzende Erik Eßmann zeigt sich am Abend der Neuwahlen erfreut über die Ergebnisse: „Ich bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen für die Emsdettener Kandidaten und ich freue mich auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit im Kreisvorstand. Viele der neugewählten Mitglieder sind erst seit kurzer Zeit aktiv in der Jungen Union Emsdetten. Aber wir freuen uns immer über weitere politikinteressierte Jugendliche.“

Die Junge Union Emsdetten trifft sich das nächste Mal am Donnerstag, 23.11. und am 07.12. jeweils ab 20 Uhr in der CDU Geschäftsstelle an der Borghorster Str. 4. Interessierte zwischen 14 und 35 Jahren sind herzlich eingeladen, an den Treffen teilzunehmen.